Der Trend in die Freiberuflichkeit zu wechseln wird weiter anhalten oder sich sogar noch verstärken: Dieser Meinung sind 61 Prozent der IT-Freiberufler laut der Umfrage auf www.gulp.de. Den Ausschlag für den Schritt in die IT-Freiberuflichkeit gab bei 35 Prozent die Verlockung, der eigene Chef sein zu können. 32 Prozent der externen IT-Spezialisten wechselten vor allem deswegen in die Selbstständigkeit, weil sie sich bessere Verdienstmöglichkeiten erhofften. "Interessant dabei: Eine günstige Marktsituation war nur für 7 Prozent der wichtigste Grund", kommentiert Stefan Symanek, Marketing-Leiter von GULP. "Scheinbar ist die Entscheidung für die Freiberuflichkeit weniger ein Resultat der äußeren Umstände als vielmehr eine bewusste, wohl überlegte und erfolgsorientierte Entscheidung."
Probleme? Welche Probleme?
Nicht nur der Trend zum Wechsel in die Freiberuflichkeit wird anhalten, sondern ein knappes Sechstel der Selbstständigen gibt sogar an, im Moment keine (beruflichen) Schwierigkeiten zu haben. Fast die Hälfte (44 Prozent) haben derzeit allerdings ein Problem, und das heißt: Projektangebote. "Mit anderen Worten: Die Akquise von Aufträgen ist derzeit die größte Herausforderung, der sich die IT-Freiberufler stellen müssen", sagt Stefan Symanek. "Hier gilt es momentan, schnell und flexibel zu sein und vor allem die Basics im Griff zu haben. Ein gut gepflegtes und aktuelles Profil hat dabei oberste Priorität."