PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 498842 (TRACTO-TECHNIK GmbH & Co. KG)
  • TRACTO-TECHNIK GmbH & Co. KG
  • Paul-Schmidt-Straße 2
  • 57368 Lennestadt
  • http://www.tracto-technik.de
  • Ansprechpartner
  • Günter Naujoks
  • +49 (2723) 808-130

Firma Eggert Bau GmbH aus Heek setzt auf HDD-Bohrtechnik

(PresseBox) (Lennestadt, ) Winfried Leusbrock und Martin Lösbrock (Die Namensähnlichkeit ist zufällig) haben sich im Herbst 2011 mutig für die Selbstständigkeit entschieden und im Gewerbepark Heek unter dem Namen Eggert Bau GmbH ihr eigenes Unternehmen gegründet. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Kabel- und Rohrleitungsbau mit eindeutiger Ausrichtung auf die HDD-Spülbohrtechnik.

Durch ihre frühere Tätigkeit sind sie mit dem grabenlosen Bohrgeschäft bestens vertraut. Auch das inzwischen 12köpfige Team, kann teilweise auf über 30 Jahre Bohrerfahrung zurückblicken - eine Grundvoraussetzung für das Betreiben des Bohrgeschäftes.

In die Bohrtechnik wurde kräftig investiert. Die Wahl fiel auch unter Einbeziehung des Bohrteams auf den GRUNDODRILL 15 XP (Hersteller TRACTO-TECHNIK, Lennestadt). Dabei haben wir nicht nur die Bohrgeräteleistung und Qualitätsmerkmale beurteilt. Ebenso wichtig war uns das Ausbildungsangebot des Herstellers sowie die Verfügbarkeit des Services vor Ort, so Winfried Leusbrock.

Rechtzeitig zu Saisonbeginn wurde das fabrikneue Bohrgerät in Betrieb genommen. Der ausgebildete Bohrgeräteführer Norbert Kuhmann ist schon nach den ersten Bohrungen begeistert: „Die Entwicklung der HDD-Bohrtechnik habe ich von Beginn an mit erlebt und verfüge über entsprechende Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Bohranlagen. Der GRUNDODRILL 15 XP erfüllt voll und ganz unsere Anforderungen und Erwartungen hinsichtlich Leistung und Zuverlässigkeit.“

Der Aktionsradius liegt im westlichen Münsterland. Martin Lösbrock: „Wir sind derzeit gut ausgelastet mit der Verlegung von Niederspannungskabeln und Fernwärmeleitungen von Biogasanlagen zu den meist öffentlichen Abnehmern. Die Auftraggeber achten auf eine hohe Qualitätssicherung und fordern von den Auftragnehmern entsprechende Referenzen, Qualifikationen und Zertifikate. Aus diesem Grunde ist die Zertifizierung nach DVGW Arbeitsblatt GW 302 (Qualitätskriterien an Unternehmen für die grabenlose Neulegung und Rehabilitation von Rohrleitungen) für GN 2 (steuerbare, horizontale Spülbohrverfahren für Gas- und Wasserrohrleitungen) notwendig. Damit weisen wir nach, dass wir regelwerkskonform arbeiten.“

Zielstrebig wurde bereits kurz nach der Firmengründung die Zertifizierung nach GW 302 bei der Zertifizierung Bau GmbH, Berlin beantragt und schon kurze Zeit später vor Ort vom Auditor Dr.-Ing. Robert Diesterbeck durchgeführt. Die Zertifizierung Bau GmbH wird als Gesellschaft vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes sowie einem Großteil der ihm angeschlossenen Mitgliedsverbände und Organisationen getragen, die von der DAkkS akkreditiert wurde und bundesweit tätig ist.

Geprüft wird die Firmenorganisation, d.h. die Qualifikation der Mitarbeiter, die praktizierte Arbeitssicherheit, in einem Fachgespräch die Umsetzung des DVGW-Regelwerkes, die gerätetechnische Ausstattung, die Begehung einer Baustelle sowie die Begutachtung des Bauhofs und des Lagers. „Nachweise über die Teilnahme von Lehrgängen wie z.B. die Ausbildung zur Fachaufsicht und zum Bohrgeräteführer nach GW 329 sowie Herstellerschulungen, wie sie in diesem Fall vorgelegt wurden, bilden die Basis für den Nachweis der fachlichen Kompetenz der handelnden Personen und damit für eine erfolgreiche Zertifizierung“, so Dr. Diesterbeck.

Die Baustelle lag etwas außerhalb in der Nähe von Rhede bei der Hofstelle Bußkamp. Dort wurde auf 55 m Länge ein wasserführender Graben unterquert. Zweck der Bohrung war die Verlegung eines Niederspannungs-kabels für die Stadtwerke Rhede. In dessen Bereich werden die Freileitungen erdverkabelt. Die Verlegetiefe lag bei ca. 2,5 m. Eingezogen wurden im Bündel 2 PEHD Schutzrohre DA 110. Beim Besuch war der Rohreinzug bereits im vollen Gange. Die zuvor erstellte Pilotbohrung wurde zunächst auf 200 mm und dann auf 300 mm Durchmesser aufgeweitet. Mit einer Minute pro Bohrstange (3 m) verlief der Einzug des Rohrbündels problemlos.

Dr. Diesterbeck verschaffte sich einen Überblick und stellte gezielte Fragen nach Genehmigungen, Fremdleitungen, der Verkehrssicherung, dem technischen Ablauf und nahm anschließend Einsicht in das Bohrprotokoll. Damit wurde die eintägige Prüfung ohne nennenswerte Beanstandungen beendet und die qualifizierte Ausführung von grabenlosen Bohrarbeiten bestätigt.

Kontakte:
eggertbau@t-online.de
r.diesterbeck@gmx.de
dornbruch@zert-bau.de