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Gesellschaft für Alternative Ingenieurtechnische Anwendungen - GAIA mbH Jahnstraße 28 67245 Lambsheim, Deutschland http://www.gaia-mbh.de/
Ansprechpartner:in Frau Joana Tur Castello +49 6233 30944542

Windpark Hangen-Weisheim mit einer Nordex-Anlage erweitert

GAIA hat eine Windenergieanlage des Typs N-117 mit einer Nennleistung von 3,6 Megawatt auf der Gemarkung Hangen-Weisheim im Landkreis Alzey-Worms fertig errichtet. Die neue Anlage befindet sich auf einer freien Ackerfläche in der Mitte eines bestehen

(PresseBox) (Lambsheim, )
Die errichtete Windkraftanlage ist vom Hersteller Nordex SE mit Sitz in Hamburg-Langenhorn. Die Anlage hat einen Rotordurchmesser von 116,8 Metern sowie eine Nabenhöhe von 134 Metern. Somit beträgt die Gesamthöhe der Anlage rund 193 Meter über Grund. Der Turm dieses Anlagentyps ist komplett aus Stahl. Laut Thomas Diehl, Projektleiter bei GAIA, ist die Inbetriebnahme der Anlage für Februar 2023 geplant.

„Im Durchschnitt wird die Windkraftanlage rund 7.000 Megawattstunden (MWh) Strom jährlich erzeugen. Mit diesem Ertrag können rechnerisch circa 2.000 Durchschnittshaushalte mit grünem Strom versorgt werden. Das entspricht eine Einsparung von 4.7000 Tonnen CO2-Emissionen“, sagt Thomas Diehl.

Betreiber der Anlage ist das Unternehmen ÖKORENTA mit Sitz in Aurich. Das GAIA-Team der technischen Betriebsführung übernimmt die Wartung der Windenergieanlage.

Archäologische Funde und Herausforderungen im Genehmigungsprozess

GAIA hatte den Genehmigungsantrag im Oktober 2019 bei der Kreisverwaltung des Landkreises Alzey-Worms eingereicht und erhielt die Baugenehmigung Ende März 2021. „Im Genehmigungsprozess waren die damals geltenden Zutrittsbeschränkungen und Maßnahmen eine Herausforderung. Auch die angespannte Lage auf dem Rohstoffmarkt und gestörte Lieferketten führten zu nicht unerheblichen Problemen und einer signifikanten Verzögerung des Projektes“, sagt Thomas Diehl.

Nachdem im Frühjahr 2022 archäologische Funde bei den geomagnetischen Voruntersuchungen des Grundstückes festgestellt wurden, verzögerte sich der Baubeginn um weitere zwei Monate. Mit den Untersuchungen und den nachfolgenden Ausgrabungen erfüllte GAIA die Auflagen des Denkmalschutzes. Bei den Exkavationen durch die Landesarchäologie Mainz wurden zehn Gräber mit insgesamt zwölf teilweise vollständigen Gebeinen sowie einigen Grabbeigaben gesichert. Diese befinden sich zur Konservierung und Archivierung bei der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Direktion Landesarchäologie in Mainz.

Bau der Anlage innerhalb von sechs Monaten

Im Juni konnte GAIA mit dem Bau der Infrastruktur beginnen und innerhalb von rund sechs Monaten die Windkraftanlage fertig errichten. Für den Ausbau der Zuwegung, um die Großkomponenten über Framersheim und Hochborn zu liefern, setzte GAIA mehr als 1000 Schwerlastplatten ein, um den Ackerboden zu schonen, die nach dem Transport zurückgebaut wurden.

Die Anlage ist am Stromnetz im Industriegebiet Alzey Ost angeschlossen. Dafür wurde eine fünf Kilometer lange Kabeltrasse über die Gemarkungen Hangen-Weisheim, Eppelsheim, Gau-Heppenheim und Dautenheim verlegt.

Als Ausgleichsmaßnahme wurde eine Streuobstwiese mit regionalem Saatgut und fünf Obstbäumen auf einer Fläche von 650 qm angelegt.

Gesellschaft für Alternative Ingenieurtechnische Anwendungen - GAIA mbH

Die Gesellschaft für Alternative Ingenieurtechnische Anwendungen, kurz GAIA mbH, zählt zu den Pionieren der Erneuerbaren Energien in Südwestdeutschland. Mit dem Ziel, einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende zu leisten, gründeten Michael Wahl und Torsten Szielasko 1999 das Unternehmen zunächst als Planungsbüro für den Bau von Windenergieanlagen. Heute plant, projektiert und realisiert GAIA, als Generalunternehmen und als Dienstleister für Kooperationspartner, Windkraftanlagen in Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Hessen. Zu den Kooperationspartnern zählen EnBW Erneuerbare Energien GmbH, eine Tochtergesellschaft des Energieversorgers EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Vattenfall Europe Windkraft GmbH, eine Tochtergesellschaft des Energieversorgers Vattenfall, sowie die wpd onshore GmbH & Co. KG aus Bremen, einer der größten deutschen Projektierer von Windenergieanlagen.

Weitere Geschäftsfelder des Unternehmens sind die technische und kaufmännische Betriebsführung von Windenergie- und Photovoltaikanlagen, die Planung und Errichtung von Dach- und Freiflächen- Photovoltaikanlagen sowie von Ladestationen für die E-Mobilität. Derzeit beschäftigt das mittelständische Unternehmen 61 hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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