Firmenkonjunkturen bestimmen Bild der Umsatzentwicklung

(PresseBox) ( Düsseldorf, )
Nicht aus den angebotenen Produktlinien und auch nicht aus den Zielgruppen lassen sich die derzeitigen Erfolge auf dem Markt für Papier, Bürobedarf und Schreibwaren (PBS) herauslesen. "Technischen Know-how, Design und konsequente Kundenorientierung sind die Garanten für die Unternehmenserfolge", teilte der Vorsitzende des PBS Industrieverbands und Chef von Durable, Horst-Werner Maier-Hunke, nach der Frühjahrs-Mitgliederversammlung vom 19. April 2012 in Linz mit.

In den ersten drei Monaten des Jahres waren die durchschnittlichen Gesamtumsätze der 30 Hersteller des PBS Industrieverbands um etwa 1,5 Prozent gewachsen. Die Inlandsumsätze stiegen um knapp drei Prozent, die Exportumsätze gingen um etwa 2 Prozent zurück. Maier-Hunke: "Diese Durchschnittszahlen verbergen allerdings Umsatzentwicklungen zwischen plus 15 und minus 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie schon 2011 zu beobachten war."

Der Vorsitzende betonte weiter, dass die ersten Monate des Jahres die Erwartungen nicht erfüllt hätten, die Industrieunternehmen aber mit einer verbesserten Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr rechneten. Horst-Werner Maier-Hunke begründete seine Zuversicht mit der guten Arbeitsmarktentwicklung: "Die zunehmende Arbeitsplatzsicherheit und die voraussichtlich durchweg um etwa 3 bis 3,5 Prozent steigenden Löhne und Gehälter sichern das Niveau beim privaten Konsum." Dennoch müssten, so der Vorsitzende, die Industrieunternehmen weiter mit attraktiven Produkten und Innovationen um die Gunst der Verbraucher in diesem auch von NoNames hart umkämpften Markt punkten. Die Firmen hatten das Jahr 2011 mit durchschnittlich knapp vier Prozent abgeschlossen.

Der PBS Industrieverband prognostiziert für das laufende Jahr Umsatzsteigerungen im Inlands- und Exportgeschäft in Höhe von 3 bis 3,5 Prozent. Sorgen bereitet den Industrieunternehmen allerdings die Kostenentwicklung: die Rohstoffpreise verharrten auf hohem Niveau, Kunststoffe würde sich weiter verteuern, dazu kämen steigende Personal- und Energiekosten. Ein "vernünftiges Wachstum", so der Vorsitzende, sei erst wieder ab 2013 zu erwarten.
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