PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 59154 (Hochschule Bonn-Rhein-Sieg)
  • Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
  • Grantham-Allee 20
  • 53757 Sankt Augustin
  • http://www.h-brs.de
  • Ansprechpartner
  • Rainer Herpers
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FH Bonn-Rhein-Sieg präsentiert auf der Hannover Messe erfolgreiche Projekte

Neues Verfahren sichert die Qualität bei Vermessung von Schrumpfschläuchen / Status quo der Sensorsensorik

(PresseBox) (Sankt Augustin, ) Schrumpfschläuche kennt jeder, der schon einmal in das Innere eines Elektrogerätes oder unter die Motorhaube seines Autos geschaut hat, denn sie dienen dort zur elektrischen oder mechanischen Isolation der Kabelverbindungen. Es sind maßgeschneiderte Kunststoffröhrchen, die sich durch Erhitzung passgenau um die zu isolierende Stelle schmiegen. Das Meckenheimer Unternehmen DSG-Canusa ist führender Hersteller in der Konfektionierung und äußerst zufrieden mit einer Entwicklung eines kamerabasierten Messsystems, das von Alexander Barth, betreut von Professor Dr. Rainer Herpers, an der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg im Fachbereich Informatik realisiert wurde. Es handelt sich um die optische Längenvermessung der Schrumpfschlauchabschnitte zur Qualitätssicherung mit einer Messpräzision von +/-0,03 mm. Bei der Konfektionierung werden Schrumpfschläuche, die in Querschnitt und Farbe variieren können, in Abschnitte von 20 bis 100 mm Länge geschnitten, doch darf die Abweichung nicht mehr als 0,3 Millimeter betragen bei einem Volumen von bis zu 2000 Abschnitten pro Minute. Das neue Verfahren ermöglicht eine berührungslose, vollautomatische und vollständige Kontrolle. Fehlerhafte Schläuche werden automatisch entfernt. Das Messsystem besteht aus einer Industriekamera, einem LED-Linienleuchtfeld, einer Lichtschranke und einem leistungsfähigen Standard-PC.

MoSEV lautet die Abkürzung für ein Projekt, das der Fachbereich Angewandte Naturwissen-schaften der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg zusammen mit dem Wehrwissenschaftlichen Institut für Werk-, Explosiv- und Betriebsstoffe (WIWEB) durchgeführt, und steht für Mobile Sensorik für Explosivstoffspezifische Verbindungen. Ziel ist es, sowohl über eigene Forschung als auch durch Evaluation bestehender Sensorik zu überprüfen, inwieweit Personen im zivilen und militärischen Bereich mit heutigen Sensortechnologien passiv geschützt werden können: Dieser Schutz erfolgt durch das Anzeigen eines verborgenen Sprengstoffs, worauf die gewarnte Person reagieren kann. Die FH-Gruppe um Professor Dr. Peter Kaul forscht dabei auf dem Gebiet der Detektion von nitroaromatischen Verbindungen, wobei man das Phänomen der Fluoreszenzlöschung von fluoreszierenden Farbstoffen durch solche Verbindungen nutzt. Die Intensität und das zeitliche Verhalten des Abklingens der Fluoreszenz lässt auf die Gegenwart solcher Sprengstoffverbindungen schließen.

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