Fresenius bestätigt nach erwartet verhaltenem Jahresauftakt positiven Konzernausblick für das Gesamtjahr 2014

(PresseBox) ( Bad Homburg, )
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1. Quartal 2014:

- Umsatz 5,2 Mrd € (+7 % zu Ist-Kursen, +11 % währungsbereinigt)
- EBIT[1] 643 Mio € (-8 % zu Ist-Kursen, -6 %währungsbereinigt)
- Konzernergebnis[2] 228 Mio € (+2 % zu Ist-Kursen,+3 % währungsbereinigt)

Dr. Ulf Mark Schneider, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: "Wir sind nach dem erwartet verhaltenen Auftakt des Geschäftsjahres auf gutem Weg, unsere Wachstumsziele für 2014 zu erreichen. Die Integration der von Rhön-Klinikum übernommenen Krankenhäuser verläuft wie geplant. Die Expansion in stark wachsenden Schwellenländern setzen wir unvermindert fort. Wir bekräftigen unseren positiven Ausblick für das Gesamtjahr."

Konzernausblick für 2014[3] voll bestätigt

Fresenius bestätigt den Konzernausblick für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt um 12 bis 15 % steigen. Das Konzernergebnis[2] soll währungsbereinigt um 2 bis 5 % wachsen. Die Ergebnisprognose berücksichtigt insbesondere Effekte aus der gesenkten Kostenerstattungsrate bei US-Dialysedienstleistungen für Medicare-Patienten und aus der unsicheren Liefersituation bei Wettbewerbern für I.V.-Arzneimittel im US-Markt.

Die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA wird voraussichtlich zwischen 3,0-3,25 liegen.

11 % währungsbereinigtes Umsatzwachstum

Der Konzernumsatz stieg um 7 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 5.212 Mio € (1. Quartal 2013: 4.890 Mio €). Das organische Wachstum betrug 2 %. Akquisitionen trugen 9 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen wirkten sich nur geringfügig aus.

Das organische Umsatzwachstum in Nordamerika betrug 3 %, in Europa 2 %. In der Region Asien-Pazifik lag das organische Umsatzwachstum bei 2 %, beeinflusst von einem verhaltenen Start in China bei Fresenius Medical Care und Fresenius Kabi. In der Region Lateinamerika betrug das organische Umsatzwachstum 8 %. Der Umsatzrückgang in Afrika ist maßgeblich auf Schwankungen im Projektgeschäft bei Fresenius Vamed zurückzuführen.

Währungsumrechnungseffekte belasteten die Umsatzentwicklung in allen Regionen, insbesondere in Lateinamerika (-21 %), Asien-Pazifik (-7 %), Afrika (-7 %) und in Nordamerika (-4 %).

Konzernergebnis im Rahmen der Prognose

Der Konzern-EBITDA[5] sank um 3 % (währungsbereinigt: -1 %) auf 867 Mio € (1. Quartal 2013: 898 Mio €). Der Konzern-EBIT1 ging um 8 % (währungsbereinigt: -6 %) auf 643 Mio € (1. Quartal 2013: 696 Mio €) zurück. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf Ganzjahreseffekte bei Fresenius Medical Care und Fresenius Kabi zurückzuführen, die im Jahr 2013 eingetreten sind. Die EBIT-Marge lag bei 12,3 % (1. Quartal 2013: 14,2 %).

Das Zinsergebnis verbesserte sich auf -138 Mio € (1. Quartal 2013: -163 Mio €). Hier wirkten sich günstigere Finanzierungskonditionen sowie Währungsumrechnungseffekte positiv aus. Im 1. Quartal 2013 waren Einmalkosten von 14 Mio € für die vorzeitige Kündigung einer Anleihe enthalten.

Die Konzern-Steuerquote[6] lag aufgrund eines Einmaleffekts bei Fresenius Medical Care mit 26,3 % (1. Quartal 2013: 29,1 %) unter dem Vorjahresniveau.

Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn belief sich auf 144 Mio € (1. Quartal 2013: 154 Mio €). Davon entfielen 93 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.

Das Konzernergebnis[7]stieg um 2 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 228 Mio € (1. Quartal 2013: 224 Mio €). Das Ergebnis je Aktie3 erhöhte sich um 1 % auf 1,27 € (1. Quartal 2013: 1,26 €).

Inklusive der Integrationskosten für Fenwal und dem Ertrag aus dem Verkauf zweier HELIOSKliniken stieg das Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt, auf 248 Mio €. Dies entspricht einem Zuwachs von 13 % (währungsbereinigt: 14 %). Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich um 12 % auf 1,38 € je Aktie (währungsbereinigt: 13 %). Integrationskosten für die von der Rhön-Klinikum AG erworbenen Kliniken fielen im ersten Quartal 2014 nicht an.

Eine Überleitungsrechnung auf das US-GAAP-Konzernergebnis befindet sich auf Seite 14 dieser Presseinformation.

Investitionen in Wachstum fortgesetzt

Fresenius investierte 234 Mio € in Sachanlagen (1. Quartal 2013: 179 Mio €). Diese entfielen im Wesentlichen auf die Errichtung neuer und die Erweiterung vorhandener Dialysekliniken sowie auf Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Produktionsstätten und Krankenhäusern.

Das Akquisitionsvolumen betrug 924 Mio € (1. Quartal 2013: 79 Mio €), davon wurden 759 Mio € als weitere Zahlung für den Erwerb von Kliniken der Rhön-Klinikum AG aufgewendet.

Cashflow-Entwicklung beeinflusst von Sondereffekten

Der operative Cashflow lag bei 140 Mio € (1. Quartal 2013: 444 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 2,7 % (1. Quartal 2013: 9,1 %). Wesentliche Gründe hierfür waren die W.R. Grace- Vergleichszahlung in Höhe von 115 Mio US$[8] bei Fresenius Medical Care, ein höheres Umlaufvermögen bei Fresenius Medical Care und Fresenius Kabi sowie die Umstellung der bisher jährlichen auf nun monatliche Vorauszahlungen für einen technischen Betriebsführungsauftrag bei Fresenius Vamed.

Die Zahlungen für Nettoinvestitionen in Sachanlagen stiegen auf 243 Mio € (1. Quartal 2013: 188 Mio €). Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden lag bei -103 Mio € (1. Quartal 2013: 256 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug -1.006 Mio € (1. Quartal 2013: 229 Mio €).

Solide Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme des Konzerns stieg zu Ist-Kursen und währungsbereinigt um 5 % auf 34.284 Mio € (31. Dezember 2013: 32.758 Mio €). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Erstkonsolidierung der von der Rhön-Klinikum AG erworbenen Kliniken. Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 9 % auf 8.656 Mio € (31. Dezember 2013: 7.972 Mio €). Bei den langfristigen Vermögenswerten ergab sich ein Anstieg von 3 % auf 25.628 Mio € (31. Dezember 2013: 24.786 Mio €).

Das Eigenkapital stieg um 3 % auf 13.619 Mio € (31. Dezember 2013: 13.260 Mio €).
Die Eigenkapitalquote betrug 39,7 % (31. Dezember 2013: 40,5 %).

Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns lagen bei 13.769 Mio € (31. Dezember 2013: 12.804 Mio €). Die Nettofinanzverbindlichkeiten betrugen 12.940 Mio € (31. Dezember 2013: 11.940 Mio €).

Der Verschuldungsgrad lag bei 3,21[9] zum 31. März 2014 (31. Dezember 2013: 2,51[10]). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die von der Rhön-Klinikum AG erworbenen Kliniken zurückzuführen.

Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestiegen

Zum 31. März 2014 waren im Konzern 201.924 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt (31. Dezember 2013: 178.337). Der Zuwachs von 13 % ist fast ausschließlich auf den Erwerb von Kliniken der Rhön-Klinikum AG zurückzuführen.

[1] 2014 vor Integrationskosten für Fenwal (1 Mio €) und dem Ertrag aus dem Verkauf zweier HELIOS-Kliniken (22 Mio €); 2013 vor Integrationskosten für Fenwal (7 Mio €)
[2] Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt; 2014 vor Integrationskosten für Fenwal (1 Mio €) und dem Ertrag aus dem Verkauf zweier HELIOS-Kliniken (21 Mio €); inklusive dieser Effekte stieg das Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt, im ersten Quartal 2014 um 13 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 248 Mio €. 2013 vor Integrationskosten für Fenwal (5 Mio €)
[3] berücksichtigt den Erwerb von Kliniken der Rhön-Klinikum AG
[4] Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt; 2014 vor Integrationskosten für Fenwal (30-40 Mio €) sowie für die von der Rhön-Klinikum AG erworbenen Kliniken sowie abzüglich des Ertrags aus dem Verkauf zweier HELIOS-Kliniken (21 Mio €); 2013 vor Integrationskosten für Fenwal (40 Mio €)
[5] 2014 vor Integrationskosten für Fenwal (1 Mio €) und dem Ertrag aus dem Verkauf zweier HELIOS-Kliniken (22 Mio €); 2013 vor Integrationskosten für Fenwal (7 Mio €)
[6] 2014 vor dem Ertrag aus dem Verkauf zweier HELIOS-Kliniken; 2013 vor Integrationskosten für Fenwal
[7] Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt; 2014 vor Integrationskosten für Fenwal (1 Mio €) und dem Ertrag aus dem Verkauf zweier HELIOS-Kliniken (21 Mio €); 2013 vor Integrationskosten für Fenwal (5 Mio €)
[8] s. Geschäftsbericht 2013, S. 150 f.
[9] Pro forma der von der Rhön-Klinikum AG erworbenen Kliniken, vor Integrationskosten für Fenwal und dem Ertrag aus dem Verkauf zweier HELIOS-Kliniken
[10] Pro forma ohne Anzahlung für die von der Rhön-Klinikum AG erworbenen Kliniken, vor Integrationskosten für Fenwal

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