Dürr erreicht Ergebniswende und profitiert weiterhin von starker Nachfrage aus China und Brasilien

Halbjahreszahlen 2010

(PresseBox) ( Bietigheim-Bissingen, )
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- Deutliche Steigerung von Umsatz und Ergebnis im zweiten Quartal
- Anhaltend guter Auftragseingang, Auftragsbestand steigt auf 1,3 Mrd. €
- Ausblick 2010: mindestens 15% Wachstum beim Auftragseingang

Der Dürr-Konzern hat im zweiten Quartal 2010 weitere Zuwächse im Auftragseingang erzielt und wie geplant die Ergebniswende erreicht. Mit 374,9 Mio. € erhöhte sich das Bestellvolumen im Vorjahresvergleich um 26%, für das erste Halbjahr ergab sich ein Anstieg von 45% auf 737,1 Mio. €. Dabei profitierte der Maschinen- und Anlagenbauer von den hohen Investitionen der Automobilindustrie in China und Brasilien und seiner hervorragenden Position in diesen Wachstumsmärkten. Mit einem Umsatz von 287,6 Mio. € im zweiten Quartal verbesserte sich Dürr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10% und gegenüber dem ersten Quartal 2010 um 25%. Das EBIT stieg im zweiten Quartal überproportional zum Umsatz auf 7,1 Mio. €. Nach einem Verlust im ersten Quartal beläuft sich das EBIT für das erste Halbjahr 2010 auf 1,1 Mio. €. Für das Gesamtjahr 2010 erwartet Dürr beim Auftragseingang nunmehr ein Plus von mindestens 15%. Den Umsatz will der Konzern um mindestens 7% steigern, das Ergebnis soll wesentlich stärker zulegen.

Ralf Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG: "Das erste Halbjahr brachte mit einem Umsatzplus von 20% eine deutliche Erholung des wichtigen Service-Geschäfts, was sich entsprechend positiv im Ergebnis auswirkte. Ausschlaggebend waren die anziehende Automobilproduktion und der damit verbundene Bedarf an Ersatzteilen und produktionsnahen Dienstleistungen."

Das Maschinenbaugeschäft, in dem Dürr Auswucht- und Reinigungstechnik liefert, legte im Zuge der konjunkturellen Erholung ebenfalls kräftig zu. Gegenüber dem Vorjahresstichtag erhöhte sich der Konzern- Auftragsbestand zur Jahresmitte 2010 um mehr als 400 Mio. € auf knapp 1,3 Mrd. €. Dies entspricht mehr als einem Jahresumsatz und sichert rechnerisch die Auslastung bis Mitte 2011.

61% des Auftragseingangs entfielen im ersten Halbjahr auf Wachstumsmärkte wie Asien und Lateinamerika. Allein China steuerte mit rund 260 Mio. € mehr als ein Drittel zum Bestellvolumen bei. Dürr-Chef Dieter: "Mit über 700 Mitarbeitern sind wir in China der größte und leistungsfähigste Anbieter von Automobil-Produktionstechnik. Auch über die aktuelle Boom-Phase hinaus erwarten wir in China überdurchschnittlich hohe Zuwächse der Automobilproduktion. Daher werden wir unseren Expansionskurs in diesem auf viele Jahre hin wichtigsten Markt der Automobilindustrie fortsetzen. Davon profitieren auch die Mitarbeiter in Deutschland."

Im ersten Halbjahr 2010 konnte Dürr den operativen Cashflow gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 35,6 Mio. € auf -2,2 Mio. € verbessern. Zur Jahresmitte wies der Konzern eine Nettofinanzverschuldung von lediglich 6,1 Mio. € aus; vor Jahresfrist waren es noch 104,5 Mio. €. Die Eigenkapitalquote blieb mit 30,4% stabil und über dem Zielwert von 30%. Ralph Heuwing, Finanzvorstand: "Die stabile Finanzlage des Konzerns ist eine gute Basis für unsere anstehende Refinanzierung: Wir planen, im Herbst eine neue Unternehmensanleihe im Segment Bondm der Börse Stuttgart zu emittieren, bei der bewusst auch Privatanleger eine Zeichnungsmöglichkeit erhalten sollen. Nach erfolgreicher Platzierung der neuen Anleihe soll die Altanleihe aus dem Jahr 2004 gekündigt werden."

Die Mitarbeiterzahl des Konzerns erhöhte sich aufgrund der Erstkonsolidierung zweier neu akquirierter Gesellschaften leicht auf 5.733 Personen (31.12.2009: 5.712). In den Wachstumsmärkten, wo seit Jahresbeginn rund 100 Mitarbeiter hinzukamen, waren am 30. Juni 2010 26% der Belegschaft beschäftigt.

Ausblick

Nach der Trendwende bei Umsatz und Ergebnis im zweiten Quartal erwartet Dürr unter der Voraussetzung einer weiterhin starken Konjunktur eine positive Geschäftsentwicklung. Der Auftragseingang soll bis zum Jahresende auf mindestens 1.360 Mio. € steigen, während der Umsatz mindestens 1.150 Mio. € erreichen soll. Das EBIT soll sich deutlich verbessern; das Ergebnis nach Steuern wird voraussichtlich leicht positiv ausfallen.
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