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Pressemitteilung BoxID: 122616 (Avocent Deutschland GmbH)
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Avocent kann jetzt noch mehr Serviceprozessoren remote verwalten

Managementappliance MergePoint universell für viele Servermodelle einsetzbar

(PresseBox) (Steinhagen, ) Die Serviceprozessor-Managementappliance MergePoint von Avocent ist ab sofort in der Lage, noch mehr Servermodelle aus der Ferne zu verwalten. Zu den zusätzlich unterstützten Serviceprozessoren zählen ILOM von Sun, DRAC 5 von Dell sowie IBM BladeCenter. Avocent bleibt der einzige Anbieter einer universell für Windows-, Linux- und Unixserver einsetzbaren Lösung für das Serviceprozessor-Management.

Serviceprozessoren befinden sich in den meisten neueren Servermodellen – häufig in Form von kleinen Chips - und können völlig unabhängig vom Hauptprozessor und dessen Betriebszustand agieren. Über einen eigenen Ethernetanschluss lässt sich über sie die Stromzufuhr des entsprechenden Servers aus der Ferne regulieren. Zudem können die Administratoren mit ihrer Hilfe den Vitalitätszustand der Hardware überwachen und bei kritischen Ereignissen frühzeitig eingreifen, bevor es zu einem Geräteausfall kommt. Damit bieten sie eine ideale Ergänzung zu regulären in-Band Systemmanagementanwendungen.

„Die Fern-Überwachung von Umgebungsdaten wie Lüftung und Temperatur ist sicherlich ein bedeutender Nutzen von Serviceprozessoren“, so Wolfgang Goretzki, Market Manager EMEA bei Avocent. „Noch mehr interessieren sich unsere Kunden allerdings für die Möglichkeit zum Power Management aus der Ferne. Erhitzt sich der Server beispielsweise übermäßig, schickt der integrierte Serviceprozessor eine Warnmeldung. Der Administrator kann dann unabhängig von seinem Standort das Gerät über IP herunterfahren. Oder – wenn ein Server aktuell nicht in Gebrauch ist – kann er dessen Stromzufuhr komplett unterbinden, um Kosten zu sparen. Grundsätzlich bietet sich eine Nutzungsstrategie für Serviceprozessoren immer an: die Technologie ist meist mit dem Kauf neuerer Server bereits abbezahlt und als Ressource im Unternehmen vorhanden.“

MergePoint unterstützt neben den oben genannten Serviceprozessortypen auch das nicht-proprietäre IPMI (Version 1.5 und 2.0), sowie Dell DRAC 4, HP iLO, IBM RSA II und Sun ALOM. Der Hauptnutzen von MergePoint ist:

- Kostenreduzierung

Da jeder Serviceprozessor über einen eigenen Ethernetport verfügt, können sich die Betriebskosten je Serviceprozessor schnell auf 200 bis 1.000 US-Dollar jährlich summieren. MergePoint 5224 und 5240 konsolidieren die einzelnen Ethernetports zu einem einzigen Ethernet-Switchport mit nur einer externen IP-Adresse - was die Betriebskosten deutlich senkt.

- Erhöhte Sicherheit

Per se bieten Serviceprozessoren wenig oder keine Sicherheitsfeatures. MergePoint sorgt für User-Authentifizierung, Autorisierung und Auditing und lässt sich in das vorhandene Sicherheitskonzept der Unternehmen einbinden.

- Einfache Implementierung

Nicht-proprietäre IMPI-Serviceprozessoren sind üblicherweise per Werkseinstellung abgeschaltet und somit nicht sofort einsetzbar – eine Konsequenz der fehlenden Sicherheitsmerkmale. Über MergePoint lässt sich der Einrichtungs- und Konfigurierungsprozess von IPMI-Serviceprozessoren automatisieren, und zwar über viele Server gleichzeitig. Avocent entwickelt zudem IPMI-Implementierungen und arbeitet mit führenden OEMs daran, IPMI-Features in Server zu integrieren.

MergePoint bietet darüber hinaus die automatische Erkennung (Auto Discovery) von Serviceprozessoren im Netzwerk sowie direkte Action Links zum Zugriff auf die virtuelle KVM Funktion sowie auf Virtual Media der einzelnen Serviceprozessoren und ermöglicht damit auf einfachste und einheitliche Weise den Zugang und die Nutzung der Serviceprozessoren.

Die Avocent MergePoint 5200 Appliances, die DSR® KVM-over-IP-Switches, die ACS Konsolenmanager sowie die PM Power Management-Geräte lassen sich alle über die zentrale Managementsoftware DSView®3 verwalten.

Die aktuelle MergePoint Firmware ist ab 30. August zum Download verfügbar. Preislich starten die MergePoint 5200 Appliances unverändert bei 2.660 Euro.

Avocent Deutschland GmbH

Avocent ist führender Anbieter von Connectivity-Lösungen für Rechenzentren von Unternehmen, Niederlassungen sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen weltweit. Die Marken- und OEM-Produkte umfassen Fern- und Lokalzugriffslösungen für Switching, serielle Konsolen, Power Extension, IPMI sowie für Managementlösungen mit mobilem und Video-Display. Durch die Übernahme von LANDesk ist Avocent auch ein führender Anbieter von System-, Sicherheits- und Prozessmanagement-Lösungen für Desktops, Servers und mobile Geräte innerhalb des Unternehmens. Weitere Informationen finden Sie unter www.avocent.de.