Mehr Geld für Forschung & Entwicklung in Österreich

Forschungsquote der Alpenrepublik liegt 2012 erneut deutlich über dem EU-Schnitt

(PresseBox) ( Wien, )
Die gesamten Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) in Österreich werden im Jahr 2012 voraussichtlich 8,61 Mrd. Euro betragen und damit um 4,2 Prozent über dem Vorjahr liegen. Dies geht aus einer aktuellen Schätzung der Statistik Austria hervor. Damit wird die Forschungsquote 2012 voraussichtlich bei 2,8 Prozent liegen (2011: 2,74).

Deutlich gesteigert hat der öffentliche Sektor seine F&E-Finanzierung: Mit 3,38 Mrd. Euro nimmt sie um 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu und erreicht laut Statistikern damit ihren bisherigen Höchststand. Rund 2,87 Mrd. Euro wird der Bund beitragen, die Bundesländer rund 411 Mio. Euro und sonstige öffentliche Einrichtungen (Gemeinden, Kammern, etc.) rund 102 Mio. Euro.

Österreichische Unternehmen steigern F&E-Ausgaben

Die österreichischen Unternehmen geben 3,84 Mrd. Euro für F&E aus. Dies entspricht 45 Prozent der Gesamtausgaben - ein Plus von 2,2 Prozent gegenüber 2011. 15,6 Prozent der F&E-Ausgaben werden aus dem Ausland finanziert. Dies geschieht vor allem durch multinationale Konzerne, deren Töchter in Österreich Forschung betreiben, sowie durch Rückflüsse aus den EU-Forschungsprogrammen fließen 1,34 Mrd. Euro für F&E nach Österreich.

Mit seiner Forschungsquote liegt Österreich erneut deutlich über dem EU-Schnitt (2,0 Prozent in 2010), allerdings hinter Ländern wie Finnland, Schweden oder Dänemark, die mehr als 3 Prozent ihres BIP für F&E aufwenden. "Österreich etabliert sich innerhalb Europas zunehmend als gefragter Forschungsstandort. Zu den Zukunftsbranchen zählen Life Sciences, Umwelt & Energie, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sowie Mobilität & Verkehr", so René Siegl, Geschäftsführer der österreichischen Betriebsansiedlungsagentur ABA-Invest in Austria.

"Durch die Ansiedlung von Spitzenforschung in Österreich profitieren Unternehmen und Arbeitnehmer." Unternehmen werden bei ihren F&E-Aktivitäten unter anderem durch die Forschungsprämie von 10 Prozent gefördert. Auf diese Prämie besteht ein Rechtsanspruch und sie wird in bar ausbezahlt.
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