Amtliche Beglaubigungen werden zukünftig durch fälschungssichere Dokumente der Landesärztekammer Hessen überflüssig

Technologischer und organisatorischer Quantensprung für Ärztinnen und Ärzte in Hessen

(PresseBox) (Frankfurt/Main, ) Das war gestern: Wichtige Dokumente, wie zum Beispiel Facharzturkunden, mussten bei Vorlage einer Kopie amtlich beglaubigt werden. Eine Dienstleistung, die Geld kostete und den Gang zu einer Behörde erforderte. Doch ab sofort macht ein elektronisches Verfahren, das in der Landesärztekammer Hessen entwickelt wurde, den bisherigen Aufwand überflüssig. Als "technologischen und organisatorischen Quantensprung" bezeichnet Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, das neue Verfahren. "Es überzeugt durch seine einfache Handhabung und erspart Ärztinnen und Ärzten Zeit und Kosten."

Das fälschungssichere Verfahren verbindet Bewährtes mit neuen Technologien: Von der Landesärztekammer Hessen ausgestellte Dokumente werden in der Fußzeile mit einem 2D-Barcode versehen. Bei Bedarf kann dieser Barcode zu Prüfzwecken auf einer speziellen Webseite der Landesärztekammer Hessen (https://verify.laekh.de) eingegeben werden. Die Eingabe erfolgt per Tastatur oder über einen Scanner. Durch die 64-stellige Zeichenkette mit rund 10100 (10 hoch 100) vorstellbaren Zahlenkombinationen ist es Unbefugten unmöglich, einen solchen Barcode zu erraten. Der Datenschutz ist damit gewährleistet. Auf unserer Homepage www.laekh.de ist unter dem Link "Urkunden-ID" eine entsprechende, allgemeinverständliche "Gebrauchsanweisung" verfügbar.

Nach einjähriger Testphase des neuen Verfahrens werden in 2012 nahezu alle Dokumente aus der Weiterbildungsabteilung der Landesärztekammer Hessen mit einem 2D-Barcode versehen. Dies bedeutet, dass Ärztinnen und Ärzte in Hessen für Kopien der neuen Urkunden keine Beglaubigungen mehr benötigen. Und zwar weltweit, denn die Dokumente können nicht nur in Deutschland, sondern überall, wo sie vorgelegt werden müssen, online über das Internet geprüft werden. Gemeinsam mit der Technischen Hochschule Mittelhessen entwickelt die Landesärztekammer Hessen derzeit eine entsprechende App für Smartphones, damit die Dokumente künftig noch einfacher verifiziert werden können.

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