Innovation, Partnerschaft und Verantwortung als gemeinsame Grundlage
Zum Auftakt gab Alexandros Mikros, Geschäftsführer Vertrieb der Würth Industrie Service, Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Würth-Gruppe und der Würth Industrie Service. Im Fokus standen das Geschäftsmodell des C-Teile-Partners in der Industrie sowie die Rolle von Innovation, Partnerschaft und Verantwortung für eine nachhaltig erfolgreiche Unternehmensentwicklung. Dabei zeigte er auf, wie die Würth Industrie Service ihre Leistungen in den Bereichen Direct, Indirect und Connected Logistics verbindet: Von der Versorgung mit Produktionsmaterialien über Hilfs- und Betriebsmittel bis hin zu digitalen und vernetzten Lösungen entlang der gesamten Supply Chain. Wie Partnerschaft im Alltag Wirkung entfaltet, zeigte ein Praxisbericht aus Kundensicht von der VMI Group. Niels Brehler, Global Sourcing Buyer der VMI Group, erläuterte dabei die Zusammenarbeit in unterschiedlichsten Bereichen und verdeutlichte, dass verlässliche Prozesse, Transparenz und ein offenes Miteinander entscheidende Voraussetzungen sind, um gemeinsam konkrete Mehrwerte in Beschaffung, Produktion und Versorgung zu schaffen.
Impulse für Künstliche Intelligenz, Transformation und Märkte
Mit Lisa Reehten, Commercial Director der Resourcly GmbH, richtete der Summit den Blick auf die Potenziale Künstlicher Intelligenz. Unter dem Titel „Ihr sucht, was ihr längst habt!“ erläuterte sie, wie Unternehmen durch die intelligente Verknüpfung von Bauteil-, Bestands- und Dokumentendaten bereits vorhandene Ressourcen besser nutzbar machen und so ihre Supply Chain stärken können. Melanie Bleicher, Head of VAUDE Academy bei VAUDE Sport GmbH & Co. KG, zeigte anschließend, wie neue Wege, Innovation und Kooperationen die nachhaltige Transformation von Unternehmen unterstützen. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Textilindustrie beleuchtete sie, wie wirtschaftlicher Erfolg, Verantwortung und langfristige Zukunftsfähigkeit zusammengeführt werden können. Aus Sicht der Beschaffung stellte Mauricio Morales, Vice President Purchasing der Würth Industrie Service, die resiliente Supply Chain von morgen in den Mittelpunkt. Automatisierung, intelligente Datennutzung und Transparenz entlang der Prozesse sind aus seiner Sicht zentrale Bausteine, um Lieferketten widerstandsfähig und handlungsfähig zu gestalten. Zum Abschluss ordnete Beatrix Keim, Direktorin des Center Automotive Research (CAR) und Gründerin von The BC Consult, die Entwicklungen der internationalen Automobilmärkte ein. Ihr Beitrag „Der Dreiklang der Automärkte: Politik – Regionalisierung – Kunden“ verdeutlichte, wie stark geopolitische Rahmenbedingungen, regionale Wertschöpfung und veränderte Kundenerwartungen die Branche prägen.
Supply Chain praxisnah erleben im Industriepark Würth
Der zweite Veranstaltungstag führte die Teilnehmenden in den Industriepark Würth. Mit der Live Experience setzte die Würth Industrie Service bewusst auf ein offenes Format: Statt einer festen Gruppeneinteilung konnten die Gäste die Themen individuell erkunden. In den Erlebniszonen Direct, Indirect und Connected Logistics wurden Produkt-, System- und digitale Lösungen für die Produktions- und Betriebsmittelversorgung vorgestellt. Die Open Stage bot zusätzliche Kurzimpulse mit verschiedensten Fachvorträgen. Offene Logistikführungen in einem der modernsten Logistikzentren für Industriebelieferung in Europa ermöglichten Einblicke in Prozesse und Technologien. Im direkten Austausch mit den Fachverantwortlichen wurde sichtbar, wie die Würth Industrie Service ihre Leistungen entlang der industriellen Versorgung verbindet: Von direkten und indirekten Materialien über automatisierte Versorgungssysteme bis hin zu digitalen und vernetzten Anwendungen. Im Mittelpunkt stand dabei stets das gemeinsame Ziel, Prozesse für Kundinnen und Kunden effizienter, transparenter und zukunftsfähiger zu gestalten.
Mit dem European Supply Chain Summit 2026 hat die Würth Industrie Service einmal mehr gezeigt, dass zukunftsfähige Supply Chains nicht isoliert entstehen. Sie sind das Ergebnis aus verlässlichen Partnerschaften, intelligent vernetzten Lösungen und dem Mut, Veränderungen aktiv zu gestalten. Der Austausch zwischen Industrie und Wirtschaft, die praxisnahen Einblicke und die konkreten Lösungsansätze machten deutlich: Die Supply Chain von morgen wird heute gemeinsam entwickelt.
Nach zwei Tagen voller Impulse, Gespräche und neuer Perspektiven zieht die Würth Industrie Service ein positives Fazit. Gleichzeitig richtet sich der Blick bereits nach vorn: Die nächste Ausgabe des European Supply Chain Summits ist für 2027 geplant. Dann soll der Dialog rund um Innovation, Partnerschaft und Verantwortung erneut fortgesetzt werden – mit dem gemeinsamen Ziel, die Zukunft der industriellen Versorgung weiter aktiv zu gestalten.