Klappe, die Zweite

W-KLT®2.0: Die Weiterentwicklung im Bereich Kanban-Behälter

Bad Mergentheim/Main-Tauber-Kreis, (PresseBox) - "Oh je schon spät dran.", denkt Norbert Hausner (Name geändert), Monteur bei einem großen Maschinenbauer, als er vor der Arbeit noch seine Tochter und die zwei Nachbarskinder in die Schule bringen muss. Schnell noch die drei Schultaschen verstauen ... und verflixt, auch noch die Hand beim Einräumen der Taschen angestoßen. "Kein Wunder bei der kleinen, unflexiblen Kofferraumöffnung.", ärgert sich Hausner. Stunden später steht er an der Produktionslinie und benötigt für die am Band laufende Abfüllanlage zehn Sechskantschrauben. Hausner will konzentriert die Teile aus dem Behälter des Kanban-Regals nehmen. Dabei stellt er fest, dass er immer wieder an die Vorderfront des Kleinladungsträgers (KLT) stößt. "Umständlich", so empfindet er das Greifen der kleinen Teile aus dem im Regal befindlichen, genormten KLT. "Eine geöffnete Behälterfront würde unseren Fertigungsprozess beschleunigen. Ob es da schon etwas gibt?", denkt Hausner und meldet sich mit dieser Anregung kurze Zeit später bei Helmut Weiss (Name geändert), Leiter Materialwirtschaft.

"Ich hab' davon schon mal was gelesen.", so Weiss und zieht gleichzeitig einen Fachartikel von einem anderen C-Teile-Partner aus der Schublade. W-KLT heißt es dort, DIE Revolution in der Kanban-Logistik. Während bei bisher konventionellen Behältern, im Rahmen von KANBAN-Systemen, noch Probleme bei der Zugriffsmöglichkeit auf die in den Behältern enthaltenen Artikeln, beim Transport und der Platznutzung im Lager entstanden, werden diese durch die Entwicklung des W-KLT® kompensiert, so der Anbieter Würth Industrie Service. Mehr Sicherheit entsteht auch durch die sogenannte Indikatorfunktion, die angibt in welchem Status sich der Behälter befindet. "Ich ruf' dort einfach mal an", fasst Weiss abschließend dann zusammen.

Kurze Zeit später befinden sich Weiss und Stefan Reuss, Logistikleiter bei Würth Industrie Service, in einem angeregten Telefonat.

Weiss: Ihr Behälter W-KLT ist anders als die standardisierten Kleinladungsträger. Worin liegt der Unterschied?

Reuss: W-KLT®, das ist unser patentierter Würth-Kleinladungsträger. Im Vergleich zu standardisierten Behältern wie R-KLTs und Lagersichtkästen bringt der Einsatz in Ihrer Produktion eine erhöhte Flexibilität und eine maximale Liefersicherheit.

Weiss: Was bedeutet dies konkret?

Reuss: In Zahlen ausgedrückt können Sie bis zu 80 Prozent weniger Verschmutzung der Ware, bis zu 50 Prozent weniger Regalbedarf und dadurch bis zu 50 Prozent weniger Flächenbedarf in Ihrer Fertigung erreichen. Die äußerst robuste, langlebige Konstruktion mit integrierten Griffmulden garantiert Stabilität sowie eine leichte Handhabbarkeit. Das sind allein nur die Vorteile unseres W-KLT. Seit kurzem gibt es ein Nachfolgermodell W-KLT®2.0 mit noch mehr zusätzlichen Funktionen.

Weiss: Insbesondere die Indikatorfunktion, von der ich in Ihrem Fachbericht gelesen habe, hört sich interessant an. Was leistet hier das Nachfolgermodell W-KLT®2.0?

Reuss: Indikatorfunktion bedeutet eine bewegliche Klappe, die den Zustand Ihres Behälters widerspiegelt: Ist die Klappe geöffnet, befindet sich der Behälter in Gebrauch. Bei geschlossener Klappe können Sie Ihre Behälter stapeln, versenden und reibungslos transportieren sowie das Herausfallen oder Verrutschen der Ware vermeiden. So weit so gut, das hatte auch der W-KLT® bisher. Ein bestmöglicher Zugriff wird nun beim W-KLT®2.0 durch den Entfall des Querstegs ermöglicht. Dafür haben wir die gesamte Konstruktion des Behälters überarbeitet. Der Behälter wird jetzt nicht mehr durch eine Rastnase geschlossen, sondern zwei Rastbolzen greifen in die beiden seitlichen Behälterwände. Mit einem einzigen Druckknopf öffnen Sie den W-KLT®2.0 problemlos mit einer Hand. Und das über alle drei an VDA Norm angelehnten Behältergrößen, 2115, 3215, 4315, hinweg! Beim Betätigen des Druckknopfes wird eine im Behälterinneren verbaute Kunststofffeder angezogen, wodurch die beiden Rastbolzen entriegelt werden. Die Frontseite des Behälters können Sie so zweistufig nach vorne klappen und in eine nahezu horizontale Stellung bringen. Dadurch haben Sie einen noch einfacheren und komfortableren Eingriffswinkel in den Behälter. Darüber hinaus besitzt der W-KLT®2.0 ein im Behälterinneren angebrachtes Einschubfach. Somit lässt sich der Behälter mit RFID-Modulen ausstatten oder nachrüsten. Je nach Anforderung können wir den W-KLT®2.0 auch in einer vorgesehenen Halterung mit einem VDA Falt-Etikett ausstatten.

Weiss: Welche Vorteile bringt der mit RFID-Technologie ausgestattete Kanban-Behälter?

Reuss: Mit einem RFID gesteuerten Behälter können Sie Ihre Prozesse sicherer gestalten und somit frühzeitig Bedarfsschwankungen identifizieren. Alle Bestellungen Ihrer Artikel laufen im Hintergrund vollautomatisiert ab. Der W-KLT®2.0 kann in Ihrem Kanban-System in Form von unterschiedlichen RFID-Modulen Einsatz finden. In Ihrem Regal kann der Behälter einfach und ohne Änderung Ihrer bisherigen Prozesse mit einem RFID-Etikett ausgestattet werden, sodass entweder durch Stellen des Behälters auf den intelligenten Regalboden, CPS®iShelf, oder in eine dafür vorgesehene intelligente Palettenbox, CPS®iBox, in Echtzeit ausgelöst wird. Beim CPS®iPush hingegen platzieren Sie über das Drücken eines Knopfes auf dem im W-KLT®2.0 Behälter eingesteckten RFID-Transponder die Nachbestellung Ihrer Artikel. Gerne können wir Sie persönlich in Ihrem Werk besuchen, um die für Sie optimale Lösung mit Ihnen gemeinsam in Bezug auf Kanban-Behälter und eingesetzte Module zu ermitteln.

Weiss: Danke, Herr Reuss. Viele Informationen und viele Anregungen für unsere Prozesse, die wir offensichtlich innovativer und flexibler durch den Einsatz der Behälter gestalten können. Wir melden uns bei Ihnen.

Kurz danach beruft Weiss eine Besprechung ein und stellt die Möglichkeiten dieses neuen Behältertyps vor. "So machen wir's", wird einstimmig von den Abteilungen Produktion und Materialwirtschaft beschlossen.

Wenig später sitzt Monteur Hausner in seinem Auto und kommt noch auf der Heimfahrt auf die zündende Idee. Während seine Tochter und die Nachbarskinder in die Limousine einsteigen ist er voller Vorfreude: "Am Samstag schau' ich mal nach einem Kombi."

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