Der neue iPLACER

RFID-Technologie mit innovativem Einsatzzweck

Bad Mergentheim, (PresseBox) - Fabriken befinden sich im Wandel der Zeit –die Digitalisierung ist auf dem Vormarsch und fordert jedes Industrieunternehmen heraus, mit der Entwicklung Schritt zu halten. Nur mit innovativen Lösungen können die hochgesteckten Ziele erreicht werden. Um Warenflüsse innerhalb des Unternehmens noch transparenter abbilden zu können, hat sich die RFID-Technologie als bewährte Lösung bereits seit vielen Jahren durchgesetzt.

Die Würth Industrie Service GmbH & Co. KG hat ebenfalls vor knapp 10 Jahren begonnen RFID-gestützte Regalsysteme für das C-Teile-Management unter der Marke CPS®RFID zu nutzen. Diese werden heute bereits standardmäßig eingesetzt. Mit dem neuen iPLACER erfolgt eine Erweiterung der bisherigen Systemlandschaft im Bereich RFID Kanban. Der iPLACER ist ein handliches, kleines und batteriebetriebenes Modul mit integrierter Lese- und Sendereinheit. Dadurch ist eine automatisierte Nachbestellung von C-Teilen in der Produktion möglich. Durch seine kompakte Form ist er einfach und überall anzubringen und sorgt damit sowohl direkt am Arbeitsplatz als auch an einem Durchlaufregal für Transparenz und Nachschub innerhalb des Materialflusses. Die RFID-Technologie kommt damit zum ersten Mal nicht nur als Bestellsystem zum Einsatz, sondern fungiert jetzt auch als Bestandsverwaltungssystem. Die funktionale, flexible Einsetzbarkeit ergibt sich aus den folgenden beschriebenen Anwendungsfällen.

iPLACER WP – Bestellsystem direkt am Arbeitsplatz

Der iPLACER WP (Workplace) wird bei diesem Anwendungsfall direkt am Arbeitsplatz installiert. Durch die RFID-Tags, welche an allen Würth-Kleinladungsträgern W-KLT® 2.0 oder an den Würth Kleinstbehältern W-KLT® 2.0 XS/S, standardmäßig angebracht sind, wird beim Vorbeiführen des leeren Behälters automatisch eine Bestellauslösung generiert, der sogenannte „Drop-off Point“. Anschließend werden die Behälter in einer Box gesammelt und beim nächsten Belieferungszyklus durch einen Logistiker geleert.

iPLACER OP – Autarkes, unabhängiges Bestellsystem

Der iPLACER OP (Order Point) kann auf Grund seiner kompakten Form flexibel und mobil an jedem beliebigen Platz angebracht werden. Leere Behälter oder Kanban-Karten mit RFID-Tag werden am iPLACER Modul vorbeigeführt und einfach bestellseitig erfasst. Somit ist das Modul überall einsetzbar, wann und wo beim Kunden ein Bedarf entsteht – in der Produktion, am Arbeitsplatz, in der Montage, in der Logistik und Intralogistik.

iPLACER FR – Nachschubsteuerung im Durchlaufregal

Neben der Funktion als Bestellsystem zur vollautomatisierten Datenübertragung, kommt der iPLACER FR (Flow Rack) zum ersten Mal als System zur Bestandsverwaltung zum Einsatz. Durch das Anbringen von zwei iPLACER Modulen an einem Durchlaufregal, auch an bereits bestehenden, kundeneigenen Regalen, können so einfach Wareneingänge und –ausgänge, Zubuchungen, Abbuchungen und Bestellauslösungen ohne manuellen Aufwand erfasst werden. Dadurch haben die Kunden in der Produktion vollständige Transparenz über ihre Bestände sowie eine intelligente Nachschubsteuerung. Die Bedarfsmeldung ist pro Regal und Platz möglich.

iPLACER – Innovativ. Direkt. Transparent.

Durch den iPLACER entstehen in der Produktion, am Arbeitsplatz und in der Montage eine nahezu unbegrenzte Zahl an Anwendungsfällen und eine Möglichkeit zur vollautomatischen Nachbestellung beliebigster Artikel. Dieses RFID basierte System wurde in Zusammenarbeit mit den Kunden entwickelt und an die Bedürfnisse des Marktes angepasst. So ist eine Lösung für unterschiedliche Anwendungsfälle und mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in der Produktion, am Arbeitsplatz, in der Montage, am Warenein- und –ausgang sowie in der kompletten Logistik und Intralogistik entstanden. Dies gilt nicht nur für die C-Teile-Versorgung durch die Würth Industrie Service, sondern ebenso für die interne Materialversorgung und kundeninterne Behälterabwicklung.

Durch den Einsatz der RFID-Technologie in Form des neuen iPLACER können die Kunden der Würth Industrie Service auf eine maximal mögliche Versorgungssicherheit vertrauen. Durch den Verzicht auf manuelle Erfassungen von Bestellungen lassen sich menschlich bedingte Fehler vollständig vermeiden. Die automatisierte Übertragung der Daten mittels RFID an das Warenwirtschaftssystem der Würth Industrie Service ermöglicht einen schnellen, transparenten Informationsfluss und eine reibungslose Projektabwicklung. So können Bestellungen effizient und vollautomatisch ausgelöst werden. Darüber hinaus können Bedarfsschwankungen, insbesondere Bedarfsspitzen und Saisongeschäft, zeitpunktgenau analysiert, sowie die Disposition im Zentrallager der Würth Industrie Service kontinuierlich angepasst werden. Somit kann die maximale Verfügbarkeit des richtigen Artikels in der richtigen Menge am richtigen Ort und zum richtigen Zeitpunkt in der Fertigung gewährleistet werden. Der iPLACER lässt sich leicht in die bestehende Infrastruktur des Kunden einbinden und kann innerhalb kurzer Zeit in Betrieb genommen werden. Die Flächenausnutzung ist optimal, da kein zusätzlicher Platzbedarf notwendig ist und auch die bereits bestehenden Arbeitsabläufe beibehalten werden können.

RFID ist aus der Industrie nicht mehr wegzudenken. Doch immer speziellere Anforderungen an eine hochflexible Fertigungslinie und die zunehmende Digitalisierung erfordern durchdachte und innovative C-Teile-Lösungen, die ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit bieten können. Der iPLACER ist hierfür ein Beispiel und verbindet die bewährte RFID-Technologie mit neuen Einsatzzwecken. Schneller, transparenter und sicherer – In der Fabrik der Zukunft ist dies wichtiger denn je und künftig werden diese Systeme eigenständig mit dem Lieferanten kommunizieren. Der iPLACER wird exklusiv auf der LogiMAT 2017 vom 14. bis 16. März auf dem Stand J67 in Halle 1 der Würth Industrie Service vorgestellt.

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Würth Industrie Service GmbH & Co. KG

Die Würth Industrie Service GmbH & Co. KG wurde am 01. Januar 1999 durch die Ausgliederung der Division Industrie aus der Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau gegründet. Sie ist als eigenständiges Tochterunternehmen innerhalb der Würth-Gruppe für die Belieferung von produzierenden Industriekunden mit modular aufgebauten C-Teile-Management-Lösungen verantwortlich und am Standort Bad Mergentheim mit über 1.420 Mitarbeitern tätig. Das ehemalige Gelände der Deutschordenskaserne bietet dabei ausreichend Raum für weitere Expansion. Seit der Unterzeichnung des Kaufvertrages wurden über 207 Millionen Euro investiert.

Unter der Marke „CPS® – C-Produkt-Service“ bietet die Würth Industrie Service den Kunden individuell zugeschnittene, logistische Beschaffungs- und Dienstleistungsmodule wie scannerunterstützte Regalsysteme, automatisierte elektronische Bestellsysteme oder eine Just-in-time-Versorgung mittels Kanban-Behältersystemen. Dabei erfolgt die Belieferung der Kunden direkt an die Fertigungslinie in die Produktion. Seit Kurzem ergänzen Kanban-Systeme mit patentierter Behälter- und RFID-Technologie die innovativen Logistiklösungen.

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