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Varelmann Beratungsgesellschaft mbH Im Technologiepark 6 26129 Oldenburg, Niedersachsen, Deutschland http://www.varelmann.de
Ansprechpartner:in Frau Katharina Swirski 0441/779 1765

Process first – und nicht: KI first

Warum wir Künstliche Intelligenz als Werkzeug verstehen und nicht als Selbstzweck

(PresseBox) (Oldenburg, Niedersachsen, )
Die Entwicklung rund um Künstliche Intelligenz nimmt weiter Fahrt auf. Neue Funktionen, Assistenten und Anwendungsmöglichkeiten entstehen in schneller Folge. Für Unternehmen wächst damit nicht nur das Potenzial, sondern auch die Unsicherheit: Was davon ist für die eigenen Abläufe tatsächlich relevant?

Wir wollen deshalb nicht versuchen, das große Ganze abschließend zu erklären. Entscheidend ist für uns eine andere Frage: Wo gibt es heute einen konkreten Arbeitsschritt, den KI sinnvoll unterstützen kann? Genau dort beginnt aus unserer Sicht der praktikable Einstieg.

Der Druck im Mittelstand ist groß, auf Künstliche Intelligenz zu setzen und den Anschluss nicht zu verlieren. In unseren Kundengesprächen kommt dabei eine Frage oft zu kurz: die betriebswirtschaftliche. Was genau soll die KI leisten? Und an welcher Stelle im Prozess?

Wir beginnen beim Prozess, nicht bei der Technologie

„KI ist dabei ein Werkzeug, das ist unser Ansatz“, sagt Gerrit Ellinghausen, Geschäftsführer der Varelmann Beratungsgesellschaft mbH. Wir betreuen mittelständische SAP-Anwender, insbesondere aus der Nahrungs- und Genussmittelbranche. Entsprechend schauen wir zuerst auf deren Abläufe: Wie sind Geschäftsprozesse zu gestalten, „um heute, morgen und übermorgen im Markt erfolgreich zu sein und dann zu schauen, wie KI dabei helfen kann“?

Daraus ergibt sich eine klare Reihenfolge. „Wir positionieren uns nicht als diejenigen, die sagen: Wir bringen KI in Ihr Unternehmen“, so Ellinghausen. Uns geht es darum, die betriebswirtschaftlichen Prozesse so zu gestalten, dass sie KI-gestützt den maximalen Nutzen bringen. Unser Motto lautet deshalb: Process first – und nicht: KI first.

Wo wir Nutzen sehen

Konkret wird das bei Aufgaben, die heute Zeit binden, ohne Entscheidungen zu verbessern: etwa bei einer intelligenteren Lagerhaltung und effizienteren Versandketten oder bei der optischen Belegerkennung in der Rechnungseingangsverarbeitung. Ausgangspunkt sind die Möglichkeiten, die SAP seinen Kunden bereitstellt und die sich gezielt um passende Funktionalitäten ergänzen lassen.

Wie dieser Ansatz aussehen kann, zeigen unterschiedliche Prototypen aus unserer Entwicklung. Ein Beispiel ist die KI-gestützte Analyse von Produktionsdaten. Die KI erkennt Auffälligkeiten im laufenden Betrieb und erstellt daraus einen strukturierten Bericht für die Folgeschicht. Unternehmen profitieren von weniger Dokumentationsaufwand, einheitlicheren Übergaben und einem geringeren Informationsverlust zwischen den Schichten. Entscheidend ist auch hier nicht die KI allein, sondern die konkrete Aufgabe: relevante Informationen schneller verfügbar und verlässlich nutzbar zu machen. Die zugrunde liegenden Unternehmensinformationen bleiben dabei in der vorgesehenen Systemumgebung.

Auch KI-Agenten können unterstützen. Die SAP-Infrastruktur für solche Anwendungen heißt Joule. Sie ist ein „Kommunikationsmedium, um einen Anwender zu führen und ihm dabei beispielsweise aufzuzeigen, wo er Rechnungen anlegen oder einsehen kann“, sagt Ellinghausen. Auch als Schulungswerkzeug für neue Angestellte seien die Agenten „eine Unterstützung im Alltag“.

Die Verantwortung bleibt beim Menschen

Das ist für uns der entscheidende Punkt. „Man kann die KI in eine Richtung steuern, dass sie auf den Holzweg gerät – und sie wird es nicht merken“, erläutert Ellinghausen, der selbst Informatiker ist. Entsprechend genau formulieren wir die Aufforderungen an die KI. Und in jedem Fall gilt: Die Verantwortung bleibt beim Menschen. „Indem wir KI-Funktionalität implementieren, gewinnen die Menschen Zeit, um sich mit ihren eigentlichen Kerntätigkeiten zu beschäftigen.“ Unser Ziel ist nicht, Arbeitsplätze zu ersetzen, sondern sie zu stärken.

Dosiert und gut entschieden

Wir plädieren für einen pragmatischen Umgang. Man muss schauen, wo es Prozesse im Unternehmen gibt, die sich sinnvoll durch KI unterstützen lassen. Wiederkehrende Muster kann die KI gut interpretieren und liefert dort einen Mehrwert. Aber sie sollte dosiert und gut entschieden eingesetzt werden. „Das ist der Punkt“, sagt Ellinghausen.

Wo fängt man an?

Genau diese Frage stellen uns Unternehmen besonders häufig. Die Antwort liegt selten in einer umfassenden Technologieentscheidung. Häufig beginnt sie mit einer klar abgegrenzten Aufgabe innerhalb eines bestehenden Prozesses.

Wie ein solcher Einstieg praktisch aussehen kann, zeigen wir in unserem Webinar „KI konkret im Prozess. Wie Künstliche Intelligenz SAP-Prozesse gewinnbringend unterstützt“ am 3. November 2026 um 11:00 Uhr.

Anhand eines konkreten Anwendungsfalls zeigen Jörn Mangels und Arne Ooster, wie KI einen bestehenden Prozess unterstützen kann, wie Mensch, KI und SAP dabei zusammenspielen und was Unternehmen daraus für eigene Einsatzmöglichkeiten ableiten können.

Wir geben keinen vollständigen Überblick über SAP Business AI, Joule oder die gesamte KI-Roadmap. Stattdessen zeigen wir, wie Unternehmen überschaubar und praxisnah beginnen können – unabhängig von ihrerv aktuellen Betriebsvariante.

Webinar-Eckdaten

"KI konkret im Prozess. Wie Künstliche Intelligenz SAP-Prozesse gewinnbringend unterstützt"

3. November 2026, 11:00 bis 11:45 Uhr

Referenten: Jörn Mangels und Arne Ooster

Weitere Informationen und Anmeldung: HIER.

Varelmann Beratungsgesellschaft mbH

Varelmann steht mittelständischen SAP Kunden seit 1999 als Service- und Beratungspartner zur Seite. Hand in Hand mit unseren Kunden implementieren wir SAP Lösungen, geben durch unsere AMS-Modelle Rückendeckung im Tagesgeschäft und nehmen individuelle Entwicklungen vor. Mit unserem Wissen und unserer Erfahrung im Bereich FMCG bieten wir zielgerichtete prozessorientiert Beratungsleistungen für Kunden der Branche.

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