Das White Paper beschreibt Schritt für Schritt die Einführung einer Internen Revision in mittelständischen Organisationen – ausgerichtet an den Global Internal Audit Standards (GIAS 2024) als neuem Kernbestandteil des IPPF sowie an IDW- und DIIR-Standards. Ziel ist der Aufbau einer Revisionsfunktion, die professionell, unabhängig und qualitativ hochwertig arbeitet – egal ob Inhouse, im Partnering-Modell oder ausgelagert.
Direkte Übersetzung der neuen GIAS in Mittelstands-Praxis
Die Global Internal Audit Standards sind seit 2025 der neue weltweite Referenzrahmen. Das White Paper übersetzt diese internationalen Anforderungen in einen konkret umsetzbaren Fahrplan für mittelständische Unternehmen – inklusive Bezug auf IDW- und DIIR-Standards. Ohne diesen Praxis-„Adapter“ besteht die Gefahr, dass Mittelständler entweder zu wenig (Compliance-Risiko) oder zu viel bzw. falsch (Ineffizienz) implementieren.
Klare Roadmap statt theoretischer Ratgeber
Das White Paper liefert ein strukturiertes Vorgehensmodell mit fünf klaren Meilensteinen: Erwartungsabfrage, formale Grundlagen, Risikobeurteilung, Prüfungsplan, Prüfungsdurchführung.Für ein mittelständisches Management bedeutet das:
- Weniger Experimentieren, weniger Projektchaos.
- Ein nachvollziehbarer Projektplan, der sich direkt auf die Organisation übertragen lässt.
- Konkrete Leitplanken, welche Dokumente, Prozesse und Entscheidungen wirklich notwendig sind
Die dargestellte Ausgangssituation – keine bestehende Revision, knappe Ressourcen, Wunsch nach integriertem Prüfungs-/Beratungsansatz, Diskussion über Outsourcing/Partnering und „Controllermodell“ – entspricht exakt der Realität vieler mittelständischer Unternehmen.Das White Paper adressiert diese Konstellationen explizit, warnt vor Fallstricken (z.B. Controllermodell, überambitionierte Zielbilder) und zeigt realistische Lösungswege. Damit spricht es die Sprache des Mittelstands – keine Konzern-Schablone.
Schneller Aufbau von Akzeptanz und Reputation der Revision
Akzeptanz ist im Mittelstand häufig die größte Hürde: „Noch eine Kontrolleinheit“ ist selten ein Begeisterungsprogramm.Das White Paper zeigt konkret,
- wie Erwartungen von Management, Aufsichtsorganen und Abschlussprüfern früh abgeholt und gesteuert werden,
- wie interne und externe Kommunikation/„Marketing“ der Revision gestaltet werden kann,
- wie Berichte aufbereitet sein müssen, damit sie gelesen, verstanden und genutzt werden
Gerade Mittelständler haben begrenzte Revisionskapazitäten. Der risk-based Ansatz des White Papers (inkl. Nutzung von RMS-Daten, empirischen Methoden und dynamischer Prüfungsplanung) sorgt dafür,
- dass Revisionsressourcen auf die wirklich kritischen Prozesse und Einheiten fokussiert werden,
- dass Prüfungspläne begründbar, transparent und anpassungsfähig sind,
- dass Doppelarbeiten mit anderen Überwachungseinheiten und dem Abschlussprüfer vermieden werden.
Die explizite Einbindung von Themen wie Wirtschaftskriminalität, Betrugsrisiken und Prävention ist für mittelständische Unternehmen geschäftskritisch. Ein einziger schwerer Schadensfall (Betrug, Unterschlagung, Kartellverstoß etc.) kann existenzgefährdend sein.Das White Paper macht deutlich,
- warum das Ignorieren dieser Themen keine Option ist,
- wie Revision und Forensic-Themen von Beginn an systematisch verankert werden können.
Mit QAIP, internen und externen Qualitätsbeurteilungen sowie der Ausrichtung an GIAS/DIIR/IDW ist die Revisionsfunktion nicht nur „heute gut“, sondern langfristig anschlussfähig:
- gegenüber wachsenden Anforderungen von Banken, Investoren und Aufsichtsorganen,
- gegenüber künftigen Gesetzesänderungen,
- gegenüber Qualitätsanforderungen z.B. aus DIIR-Qualitätsbeurteilungen oder IDW-Prüfungen.
- Orientierung an den neuesten Standards gibt,
- typische Mittelstandsfallen benennt und umgeht,
- Ressourcen zielgerichtet steuert und
- die Basis für eine akzeptierte, wirksame und zukunftssichere Revisionsfunktion legt.