Bei zukünftigen Tarifen wird sich die Telekom das Urteil des Landgerichts Köln zu Herzen nehmen und gedrosselte Verträge nicht mehr als "Flatrate" bezeichnen, um den Kunden nicht zu verwirren. Zu Preisen und Konditionen der neuen Tarife machte die Telekom noch keine Angaben. Mit einer Einführung sei aber in den nächsten zwölf Monaten nicht zu rechnen. "Für die Kunden ist die aktuelle Entwicklung zwar zu begrüßen. Sie sollten sich jedoch nicht zu früh freuen, da die Drossel bei künftigen Tarifen wiederkommen wird. Dann nur mit einem anderen Namen", weiß Kuch zu berichten und fügt abschließend hinzu: "Da es auf Grund der vielen Anbieter und Tarife für den Kunden ohnehin schwierig ist, den Überblick zu behalten, ist mehr Transparenz wirklich notwendig."
Als die Telekom im Frühjahr dieses Jahres ankündigte, eine Datendrossel im Rahmen ihrer Pauschaltarife im Festnetzbereich einzuführen, war der Aufschrei groß. An dessen Ende stand - nach einer Klage der Verbraucherzentrale NRW - sogar das Urteil des Kölner Landgerichts, das der Telekom untersagte, Tarife mit dem Begriff "Flatrate" zu drosseln.
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