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Klondex produziert fast 128.000 Unzen Goldäquivalent und Timmins erzielt Einigung mit Kreditgebern

(PresseBox) (Herisau, )
Klondex produziert fast 128.000 Unzen Goldäquivalent

Heftige Schneefälle im Norden des US-Bundesstaates Nevada behinderten im Dezember die Erzverarbeitung in der dortigen ‚Midas‘-Mühle des kanadischen Edelmetallproduzenten Klondex Mines (ISIN: CA4986961031 / TSX: KDX - http://www.commodity-tv.net/... -). Die Quartalsproduktion des Unternehmens sank in der Folge mit 25.816 Unzen Gold sowie 334.722 Unzen Silber auf den niedrigsten Stand seit eineinhalb Jahren. Dennoch zeigte sich die Gesellschaft mit dem Produktionsergebnis des Gesamtjahres von 127.527 Unzen Goldäquivalent zufrieden, zumal man damit die ursprüngliche Vorgabe von 120.000 bis 125.000 Unzen sogar noch übertreffen konnte. Zudem wurde trotz der widrigen Witterungsverhältnisse mit 69.568 Tonnen verarbeitetem Erz das zweitbeste Quartalsresultat der Mühle seit deren Übernahme im Februar 2014 erreicht. Allerdings ging der dabei erzielte Silbergehalt mit 5,36 Unzen pro Tonne Gestein abermals zurück. Dafür fiel der Goldanteil mit 0,41 Unzen pro Tonne Gestein im Vergleich zum Vorquartal wieder etwas höher aus, so dass zumindest dessen Ergebnis von 0,48 Unzen Goldäquivalent pro Tonne wiederholt werden konnte.

Einen neuen Quartalsrekord von 28.221 Unzen erzielte Klondex hingegen beim Goldverkauf. Die zeitgleich abgesetzten 406.129 Unzen Silber stellten auf das Jahr gesehen aber ein leicht unterdurchschnittliches Ergebnis dar, weshalb man sich am Ende mit verkauften 33.600 Unzen Goldäquivalent zufrieden geben musste. Insgesamt fand das Unternehmen im vergangenen Jahr für 133.084 Unzen Goldäquivalent einen Abnehmer, wodurch man das Vorjahresergebnis um rund 47 % übertraf.

Für Klondex-Präsident und -CEO Paul A. Huet war 2015 daher auch ein „weiteres wichtiges Jahr“ für seine Gesellschaft und deren Aktionäre, insbesondere da man die Edelmetallproduktion gegenüber dem ersten Produktionsjahr 2014 um fast 20 % steigern konnte.

Für 2016 rechnet das Unternehmen nun mit einer erneuten Ausweitung der Produktion der ‚Midas‘-Mine und des ‚Fire Creek‘-Projektes um rund 16 % auf zusammen etwa 145.000 bis 150.000 Unzen Goldäquivalent. Die hierfür anfallenden Förderkosten (‚Cash Costs‘) sollen demnach bei 600,- bis 650,- USD pro Unze und die Gesamtproduktionskosten (‚All-in Sustaining Costs‘) zwischen 850,- und 900,- USD pro Unze liegen. Hinsichtlich der als ‚All-in Costs‘ bezeichneten Gesamtkosten, bei denen u.a. auch Ausgaben für die Erweiterung der bestehenden Förderanlagen sowie allgemeine Verwaltungskosten Berücksichtigung finden, geht man bei Klondex von einer Größenordnung von 950,- bis 1.000,- USD pro Unze Goldäquivalent aus. Außerdem plant die Gesellschaft in diesem Jahr zwischen 45 und 50 Mio. USD in seine beiden US-Betriebe zu investieren, wobei 60 % auf das ‚Fire Creek‘-Projekt, 30 % auf die ‚Midas‘-Mine und 10 % auf die dortige Erzmühle entfallen sollen. „Wir werden weiterhin unseren Fokus auf Wachstum in Nevada richten, indem wir aggressiv in ‚Fire Creek‘ investieren und den derzeitigen Zustand bei ‚Midas‘ aufrecht erhalten“, so Klondex-CEO Huet zusammenfassend.

Ansonsten soll die im vergangenen Dezember verkündete Übernahme der kanadischen ‚Rice Lake‘-Mine bis Ende diesen Monats ihren Abschluss finden. Danach will man umgehend mit der Aktualisierung der historischen Reserven- und Ressourcenschätzungen beginnen und einen detaillierten Abbauplan ausarbeiten, der die Grundlage für eine voraussichtlich für das 4. Quartal 2016 vorgesehene Entscheidung über eine geplante Wiederaufnahme der dortigen Produktion bilden wird.

Fortschritte konnte auch Timmins Gold melden.

Das Unternehmen hat eine wichtige Einigung mit Kreditgebern erzielt!


Der in Mexiko aktive kanadische Edelmetallproduzent Timmins Gold (ISIN: CA88741P1036 / TSX: TMM - ) hat sich mit zwei seiner wichtigsten Geldgeber, der zur kanadischen Investmentgesellschaft Sprott gehörenden Sprott Resource Lending Partnership sowie dem ebenfalls in Kanada beheimateten Bergbaukonzern Goldcorp, über die Eckdaten eines neuen, überarbeiteten Rahmenkredits geeinigt, der einen bereits bestehenden Darlehensvertrag ersetzen soll. Demnach wird Goldcorp unter der neuen Vereinbarung künftig als Ko-Kreditgeber von Sprott fungieren. Zudem soll die Fälligkeit des bisherigen Rahmenkredits bis zum 30. Juni 2016 verlängert werden.

Weitere Details will das Unternehmen erst nach dem endgültigen Abschluss der Kreditvereinbarung veröffentlichen. Zuvor müssen u.a. noch die für Transaktionen dieser Art üblichen Prüfverfahren absolviert werden. Seitens der Timmins-Führung rechnet man aber damit, dass dies im Laufe dieses Monats geschehen und der neue Kreditvertrag somit bis Ende Januar vorliegen wird.

Damit wäre die finanzielle Situation des von der anhaltenden Edelmetallpreisschwäche gezeichneten Gold- und Silberproduzenten zumindest kurzfristig erst einmal gesichert.
 
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