„Wir haben uns aus operativen Gründen für die MVS-8000A entschieden, da wir bereits vorher Mischer von Sony hatten und gute Erfahrungen damit gemacht haben“, sagt Jiri Srb, Bereichsleiter Infrastructure & Systems bei der ProSiebenSat.1 Produktion. „Durch die bereits erlangte Erfahrung mit den Sony Bildmischern DVS-7000 und der konsequenten Weiterführung der bedienerorientierten Ausrichtung der Sony Bildmischpulte konnte der Aufwand an Einarbeitungszeit für unsere Mitarbeiter sehr gering gehalten werden.“ Neben der problemlosen Integration verbessert besonders der ausgebaute FrameMemory des MVS-8000A-Systems den Produktionsverlauf erheblich. So können die Anwender im Speicher neben Standbildern auch kurze Clips aufzeichnen.
Der Videomischer MVS-8000A bietet ein Setup sowohl in Standard als auch in High Definition für den Multiformat-Betrieb. Somit werden die Optionen bei der Programmerstellung deutlich erhöht. „Die Möglichkeit, in High Definition zu produzieren, ist ein großer Vorteil der neuen Mischer. Da HD-Produktionen in Zukunft eine immer größere Rolle spielen werden, garantiert uns der Multiformat-Betrieb eine größere Flexibilität in der Produktion“, so Jiri Srb.
Die Produktionsmischer der MVS-8000A-Serie verfügen über ein modular aufgebautes Main-Bedienpanel mit bis zu vier Mischebenen mit jeweils 16 bis 32 XPTs. Außerdem ist der Anschluss eines abgesetzten Bedienpanels mit einer Mischebene und integriertem „Plug-In-Editor“ möglich – z.B. für den linearen Schnitt oder als abgesetztes DVE-Bedienpanel. Darüber hinaus akzeptiert der MVS-8000A bis zu 80 Primäreingänge und bis zu 56 frei konfigurierbare Ausgänge. Zudem können maximal acht integrierte Effekt-Kanäle und acht Bildspeicherkanäle konfiguriert werden.
Die neuen Mischer werden für die Produktion von aktuellen Programmen wie „Galileo“, „Wunderwelt Wissen“ oder „Night Loft“ verwendet. „Unsere aktuellen Produktionsanforderungen werden damit optimal erfüllt“, sagt Jiri Srb.