Daneben erhielt die SolarWorld den Zuschlag vom US-Verteidigungsministerium, ein 1,2-MW-Solarkraftwerk im Bundesstaat Colorado mit Solarmodulen auszustatten. In diesem Projekt werden mehr als 5.000 der neuen SolarWorld 220/230-Watt-Module verbaut. Durch die höhere Leistungsklasse der Module kann auf weniger Fläche ein größerer Stromertrag erzielt werden. Wie alle SolarWorld Module entsprechen sie höchsten Qualitätsanforderungen. Die neuen Module werden am US-Standort in Camarillo, Kalifornien gefertigt. Die Vorprodukte Wafer und Zelle stammen größtenteils aus der Produktion in Hillsboro, Oregon. SolarWorld ist derzeit der größte Hersteller für kristalline Solarstromtechnologie mit mehr als 30 Jahren Produktions- und Markterfahrung in den USA.
Der US-Markt ist bereits heute die drittgrößte Absatzregion für Solarstromtechnologie weltweit. SolarWorld Vorstandsvorsitzender Frank H. Asbeck: "Ab dem 4. Quartal 2009 wird dort die Förderung von Solarstrom voraussichtlich greifen. Mit unseren Standorten in den USA sind wir bestens auf die erwartete positive Entwicklung am US-Markt vorbereitet." Bis zum Ende 2010 sollen die US-Standorte weiter ausgebaut werden. "Wir werden dann jeweils über 500 MW Produktionskapazität in der Wafer- und Zellfertigung haben", so Asbeck.
Bereits im ersten Halbjahr wurden durch SolarWorld Projekte wie eine 1-MW-Aufdachsolaranlage auf dem Konferenzzentrum (OCCC) in Florida und eine 1,2-MW große Anlage auf der Landestransportbehörde in Los Angeles, Kalifornien in Betrieb genommen. Beide gehören momentan zu den größten Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden in den USA.