Flughafen Frankfurt: Kanal am Terminal A plus durchbohrt

Grabenlos saniert

Bildmaterial Schwalm Kanalsanierung (PresseBox) ( Bad Hersfeld, )
Beim Bau des neuen Terminals A plus wurden Ankerlitzen zur Stabilisierung von Stahlspundwänden schräg ins Erdreich getrieben. Einige dieser mehrere Zentimeter dicken Stahlseile durchbohrten dabei einen Kanal unter der Rollbahn direkt vor dem neuen Erweiterungsgebäude. Zudem war Beton in den Kanal gelangt, den man zur Verankerung dieser Stahlseile sechs Meter tief im Erdreich verpresst hatte.

Der Schaden wurde bei einer kameratechnischen Untersuchung der Flughafenkanalisation festgestellt, die routinemäßig und abschnittsweise durchgeführt wird. Einen Aufriss der Rollbahn aus 50 cm dickem Beton wollte man aus Kostengründen vermeiden. Angefragte Fachfirmen für grabenlose Sanierungsverfahren winkten ab. Durch Empfehlung stieß die Fraport auf Schwalm in Bad Hersfeld. In minutiöser Detailarbeit entfernten die Fachleute der Schwalm Kanalsanierung mithilfe eines Roboters insgesamt sechs Ankerlitzen und jede Menge Beton aus dem Kanal. Anschließend wurden die durchbohrten Kanalabschnitte von innen mit Kunststoffprofilen, so genannten Kurzlinern, versiegelt. Die Arbeiten nahmen insgesamt zweieinhalb Wochen in Anspruch. Christian Englert, Bauleiter der Fraport AG, dazu: „Im Oktober 2012 soll der Flugsteig A plus in Betrieb gehen. An diesem Abwasserkanal hängen wichtige Gebäudeabschnitte. Das grabenlose Verfahren spart uns nicht nur Nerven, sondern vor allem Zeit und natürlich viel Geld.“



BU 1: Christian Englert, Bauleiter Fraport und
Michael Maul, Schwalm Teamleiter an der Baustelle

BU 2: Abraum mit geborgenem Bohrkopf

BU 3: v. l.n.r. Thomas Brauneis, Kanalservice Brauneis, Reinhard Herwig, Schwalm, Ralf Brauneis, Junior-Chef Brauneis, Michael Maul, Teamleiter Schwalm, und Christian Englert, Bauleiter Fraport

BU 4: Schemadarstellung - Kanal im Querschnitt
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