Die Umstellung des konventionellen Antriebsstrangs auf Antriebe für hybride und rein elektrische Fahrzeuge erfordert gleichermaßen Innovationskraft von Automobilherstellern und ihren Zulieferern. Das Wiener Motorensymposium zählt zu den weltweit renommiertesten Fachtagungen für klassische Verbrennungsmotoren. Und auch in Wien ist die Elektromobilität in den Fokus gerückt. Dementsprechend lenkt Schaeffler den Blick auf die Mobilität der Zukunft: Beispielsweise auf Schaeffler-Technologien, wie E-Achssysteme in koaxialer und achsparalleler Bauweise, mit denen sich sowohl Elektrofahrzeuge antreiben lassen als auch der verbrennungsmotorische Antriebsstrang hybridisieren lässt. „Dank der konsequenten Modularität unserer Produkte bieten wir unseren Kunden attraktive Technologien zu attraktiven Preisen“, erläutert Matthias Zink, Vorstand Automotive OEM bei Schaeffler. „Wir haben einen flexiblen E-Achskonfigurator entwickelt, mit dem wir – passend zu den variierenden kundenspezifischen Anforderungen an Funktion, Höchstgeschwindigkeit und Fahrdynamik – ein maßgeschneidertes Optimum in puncto Gewicht, Bauraumbedarf und Kosten bieten.“
So stellt beispielsweise bei koaxialen Antriebsarchitekturen der knapp bemessene Bauraum hohe Anforderungen an das sogenannte Packaging. Eine Lösung dafür bietet der von Schaeffler entwickelte hoch integrierte gestufte Planetenradsatz in Kombination mit einem innovativen Stirnraddifferenzial. Das in Wien gezeigte Ein-Gang-Getriebekonzept ermöglicht trotz eines axialen Bauraumbedarfs von 150 Millimeter ein Eingangsmoment von 400 Nm. Das Konzept der Planetenrad-Bauweise kann auch auf achsparallele Antriebe übertragen werden. Das reduziert nicht nur Entwicklungszeit und -kosten, sondern kommt auch der Produktqualität zugute. In Wien zeigt Schaeffler ein besonders kompaktes und leichtes Ein-Gang-Getriebekonzept in achsparalleler Bauweise. Wie die koaxiale Variante ist auch dieses Konzept auf ein Eingangsmoment von 400 Nm ausgelegt und lässt sich mit einer optionalen Parksperre kombinieren. Sowohl der koaxiale als auch der achsparallele Baukasten bieten bei einem maximalen Anteil von Gleichteilen die Möglichkeit, unterschiedlichste Bauraumanforderungen und Getriebeübersetzungen abzudecken.