Ruhiges Fahrvergnügen

ABS-COMPOUNDS
Knarzrisiko vor und nach thermischer Vorbehandlung bei ABS Compounds und Einfluss der Antiknarzmodifizierung (PresseBox) ( Pinneberg, )
Neue Kunststoffcompounds mit verbesserten Eigenschaften reduzieren signifikant Störgeräusche im Automobilinnenraum.

Mobilität befindet sich in einem stetigen Wandel, vor allem das Autofahren wird kontinuierlich optimiert: Die Fahrzeuge werden immer umweltschonender, effizienter und sowohl für Fahrer als auch Insassen fortwährend bequemer – so haben sich beispielsweise in den vergangenen Jahrzehnten die Außengeräusche, die im Innenraum des Wagens vernehmbar sind, drastisch reduziert. Autos werden durch neue Motor- und Reifen-Technologien immer leiser, zudem ist der Innenraum besser isoliert. Diese positiven Entwicklungen haben allerdings zur Folge, dass sich die Sensibilität für Geräusche von außen nach innen verlagert hat. Störgeräusche im Wageninnenraum werden nun deutlicher wahrgenommen, allen voran das Knarzen und Klappern von Teilen mit Relativbewegungen zueinander, von zusammengeklipsten Teilen und Kunststoffteilen rund um den Himmel und Sitz.

Ein erhöhtes Knarz-Risiko geht von diesen Materialien aus: Technische Kunststoffe wie ABS, PC/ABS, PC/ASA, PP, PVC und Leder bzw. ungünstige Material-Paarungen. Verantwortlich für die Knarzgeräusche ist der so genannte Stick-Slip Vorgang, sprich der Wechsel von Haften und Gleiten, wenn es bei einer multidimensionalen Teilebewegung zur Friktion zwischen zwei Teilen kommt. Der Schlüssel zur Reduktion von Knarzgeräuschen ist folglich, Haftung zu vermeiden.

Mit dem Stick-Slip Prüfstand von Ziegler-Instruments ist es möglich, den Stick-Slip Effekt zwischen zwei Materialproben zu simulieren und das potenzielle Knarzrisiko anhand der Risikoprioritätszahl (RPZ) zu beurteilen. Hierbei wird eine Skala von 1 für unkritisch bis 10 für kritisch zugrunde gelegt. Verschiedene Methoden können Knarzen reduzieren, allerdings bisher keine zufriedenstellend, da sie teils nicht auf allen Flächen möglich oder sehr aufwendig und damit kostenintensiv sind.

Die Lösung der ROMIRA-Experten ist der Einsatz von Additiven mit tribologischer Wirkung in Kunststoffen – damit sind keine Materialwechsel, keine Werkzeuganpassungen und keine zusätzlichen Arbeitsschritte notwendig. Das Know-how der ROMIRA liegt dabei in der Kompatibilisierung im Compoundingprozess, so dass die mechanischen und thermischen Eigenschaften des Compounds beibehalten werden. ROMILOY® Compounds auf Basis ABS sowie PC/ABS und PC/ASA mit entsprechender Antiknarz-Modifizierung (Modiper A von der Fa. NOF) weisen im Stick-Slip Test ein deutlich reduziertes Knarzrisiko im Vergleich zu Standard Compounds auf.

Mit den innovativen Antiknarz-modifizierten ROMILOY® Compounds bietet ROMIRA eine kostengünstige und dauerhafte Methode für den „leisen“ Automobilinnenraum der Zukunft an.

Über die ROMIRA GmbH:
ROMIRA GmbH wurde 1990 gegründet und ist Partner im Verbund der ROWA GROUP. Mit höchster Kompetenz und synergetischem Know-how setzt ROMIRA in dieser starken Gemeinschaft Standards für technische Kunststoffe.
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