Kontakt
QR-Code für die aktuelle URL

Story Box-ID: 1318251

ProLicense GmbH Am Krähenberg 33 22587 Hamburg, Deutschland https://www.prolicense.com/
Ansprechpartner:in Herr Markus Oberg +49 40 22868280
Logo der Firma ProLicense GmbH

Künstliche Intelligenz im SAM: Millioneneinsparungen durch bessere Datengrundlage

Ein Praxisfall aus dem Mitgliederkreis der Lighthouse Alliance weist ein Einsparpotenzial von mehr als 19 Millionen Euro im Jahr aus. Der Hebel liegt nicht im Modell, sondern in der Datengrundlage.

(PresseBox) (Hamburg, )
Verstreute Lizenzdaten kosten Geld, weil niemand den Gesamtbestand überblickt. Ein Projekt aus dem Kreis der Lighthouse Alliance hat vier Datenquellen zu einer geprüften Gesamtsicht verdichtet und daraus ein jährliches Einsparpotenzial im zweistelligen Millionenbereich abgeleitet. Die Community diskutiert Methode und Grenzen des Ansatzes.

In vielen Konzernen liegen die Angaben zu Software-Assets, Verträgen, Nutzung und Kosten in getrennten Systemen. Solange diese Bestände nicht zusammengeführt sind, bleiben Doppelungen, ungenutzte Berechtigungen und ungünstige Metriken unentdeckt. Ein Projekt aus dem Mitgliederkreis der Lighthouse Alliance zeigt, welche Größenordnung darin stecken kann.

Der Fall in Zahlen

Ausgangspunkt waren vier getrennte Datenquellen mit über 5.000 Assets und über 1.500 Verträgen. Diese Bestände wurden mit Hilfe von KI abgeglichen, bereinigt und zu einer gemeinsamen Gesamtsicht zusammengeführt. Auf dieser Grundlage ließ sich ein jährliches Einsparpotenzial von mehr als 19 Millionen Euro identifizieren. Der Wert bezieht sich auf identifiziertes Potenzial in einem konkreten Fall, nicht auf ein bereits realisiertes oder übertragbares Ergebnis. Wie viel davon gehoben wird, entscheidet sich in den anschließenden Verhandlungen und Umstellungen.

Fünf Hebel, kein einzelner Effekt

Das Potenzial verteilt sich auf mehrere Ansatzpunkte: die Anpassung ungünstiger Lizenzmetriken, die Bündelung und Konsolidierung verstreuter Verträge, die Ablösung redundanter Software, den Ersatz einzelner Produkte durch Alternativen sowie die Reduktion von Mengen mit anschließender Neuverhandlung. Keiner dieser Punkte erfordert neue Technik. Sie erfordern eine Datenlage, die belegt, was tatsächlich im Einsatz ist.

Rechnen ohne Datenabfluss

Die Auswertung erfolgte nach dem Zero-Leak-Prinzip innerhalb der Umgebung des Unternehmens. Die Daten wurden anonymisiert verarbeitet und die Ergebnisse einer manuellen Qualitätssicherung unterzogen. Für Organisationen mit hohen Anforderungen an Vertraulichkeit ist dieser Punkt in der Regel die Voraussetzung dafür, dass ein solches Projekt überhaupt startet.

Die Hürde war nicht die Technik

Der aufwendigste Teil des Projekts lag außerhalb der Auswertung. Fachbereiche mussten Einwände gegen die Ergebnisse einbringen können, die Datenqualität wurde erst im Widerspruch belastbar, und die Einbindung des Betriebsrats gehörte von Beginn an dazu. Nach Einschätzung der Beteiligten braucht ein solches Vorhaben eine eigene Kommunikationslinie, die erklärt, wozu die Auswertung dient und wozu nicht.

Vom Einzelfall zur Blaupause

In der Lighthouse Alliance wird der Fall derzeit diskutiert und auf andere Ausgangslagen übertragen: Welche Datenquellen sind Pflicht, welche Bereinigungsschritte lohnen sich zuerst, wo entstehen Scheineinsparungen. Aus dem Setup eines Mitglieds wird auf diesem Weg eine Vorgehensbeschreibung, die der gesamte Kreis nutzen kann. Informationen zur Arbeitsweise stehen unter lighthouse-alliance.com.

„Künstliche Intelligenz spart kein Geld. Saubere Daten tun es“, sagt Markus Oberg, Chairman der Lighthouse Alliance. „Das Modell hat in diesem Fall nichts entdeckt, was ein Team nicht auch hätte finden können. Es hat nur vier Bestände in Wochen zusammengeführt statt in Quartalen, und genau darin liegt der Unterschied zwischen einer Idee und einer Verhandlungsgrundlage.“

Die Lighthouse Alliance lädt Lizenzmanager, IT-Einkäufer und Vendor-Manager ein, eigene Erfahrungen mit datengetriebenen Auswertungen im geschützten Kreis einzubringen und mitzudiskutieren.

Über die Lighthouse Alliance

Die Lighthouse Alliance ist eine geschlossene, herstellerunabhängige Community von Software-Lizenzmanagern, IT-Einkäufern und Vendor-Managern aus über 50 Organisationen im DACH-Raum. Mitglieder tauschen sich vertraulich und anonymisiert zu Lizenzkosten, Vendor-Strategien, Cloud und Audits aus, praxisnah, auf Augenhöhe, ohne Anbieter im Kreis. Kontakt: Markus Oberg, Chairman, lighthouse-alliance.com.

Website Promotion

Website Promotion
Für die oben stehenden Storys, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Titel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Texte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien. Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.
Wichtiger Hinweis:

Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH gestattet.

unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH 2002–2026, Alle Rechte vorbehalten

Für die oben stehenden Storys, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Titel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Texte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien. Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.