Das Problem ist struktureller Natur. Unternehmen kontrollieren nicht, wie Anbieter Zugangsdaten speichern, welche ihrer Mitarbeiter Zugriff auf Ihre Systeme haben oder was nach Projektabschluss mit diesem Zugang geschieht. Hinzu kommen verschärfte regulatorische Anforderungen in der EU — NIS2, DORA, aktualisierte ISO-27001-Kontrollen — und die Konsequenzen werden noch gravierender: Wenn ein Sicherheitsvorfall über einen Auftragnehmer entsteht, liegt die Haftung bei Ihnen.
Was der Leitfaden abdeckt
Der Leitfaden geht über die bloße Beschreibung von Bedrohungen hinaus. Er liefert konkrete Werkzeuge:
- Eine Risikokarte für den Anbieterzugang — welche Einstiegspunkte am stärksten gefährdet sind und warum gemeinsam genutzte Zugangsdaten der wichtigste Angriffsvektor bei Supply-Chain-Kompromittierungen bleiben.
- Regulatorischer Kontext — wie NIS2 und andere europäische Richtlinien die Verantwortlichkeit bei Vorfällen durch Dritte neu gestalten.
- Ein Zugangskontrollmodell — wie Sie Least-Privilege-Richtlinien für externe Auftragnehmer durchsetzen, ohne operative Engpässe zu erzeugen.
- Audit-Praxis — was zu protokollieren ist, damit eine Vorfallsuntersuchung nicht zur Suche nach der Nadel im Heuhaufen wird.
- Eine Checkliste zur Anbieterbewertung — konkrete Fragen und Kriterien, die geprüft werden sollten, bevor einem Auftragnehmer Zugang zur Infrastruktur gewährt wird.
— Alex Muntyan, CEO von Passwork
Der vollständige Leitfaden ist kostenlos im Passwork Blog verfügbar.