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Über 200 neue Banking Trojaner täglich

(PresseBox) (Duisburg, )
Die Anzahl der neu erscheinenden Banking Trojaner nimmt stetig zu. Allein über 40.000 unique Banking Trojaner haben die PandaLabs, die Labore von Panda Security, im ersten Halbjahr 2007 registriert. Dass die Zahl exponentiell steigt, zeigen Auswertungen der vergangenen zwei Jahre: In den beiden Jahren 2005 und 2006 wurden insgesamt 12.000 Banking Trojaner erfasst – knapp ein Viertel der Exemplare, die allein in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres registriert wurden. Waren es Anfang 2005 noch circa 200 neue Banking Trojaner im Monat, sind es momentan mehr als 200 Exemplare täglich, die in den Virenlaboren analysiert werden.

Banking Trojaner werden eingesetzt, um Logins von Usern, die auf Online Bankdienste zugreifen, abzufangen. Dabei protokollieren sie Benutzernamen, Passwörter, PINs, Kreditkarten- und Kontonummern mit. Mit diesen Daten ausgestattet verschaffen sich die Programmierer Zugang zu den Bankkonten der User, um diese zu leeren.

Die Sicherheitsmaßnahmen von Banken mit Online-Services werden zwar immer ausgereifter, jedoch können sie bei diesen Attacken kaum greifen, da hier der Nutzer die Schwachstelle ist. So können Banken wenig dagegen tun, dass User darauf vertrauen auf der richtigen Website im Internet ihre Transaktionen durchzuführen. Dabei kann es sich aber auch um manipulierte, der Originalseite perfekt nachgeahmte Seiten handeln, die nur den Zweck erfüllen, Benutzerdaten zu stehlen, um dem Malware-Programmierer freien Zugang auf das Konto des Users zu gewähren.

Der Trend zum kriminell motivierten Schadprogramm zeigt ungebremst nach oben – ebenso wie zum bequemen Ausführen von Bankgeschäften übers Internet. Beides zusammen stellt jedoch eine höchstbrisante Kombination dar. Aus diesem Grund sollten Computer-Nutzer Technologien einsetzen, die nicht ausschließlich auf eine signaturbasierte Erkennung vertrauen, sondern unbekannte Bedrohungen anhand einer komplexen Verhaltensanalyse (Intrusion Prevention System) und nicht nur mit Hilfe einer Signaturdatei schützen. Bei der Masse an neuen Gefahren aus dem Netz kann eine Signaturdatei gar nicht oft genug am Tag aktualisiert werden, um die Menge an neu erscheinenden Schädlingen zu bewältigen. Schon im vergangenen Jahr gehörten Banking Trojaner mit 20% zu den am häufigsten verbreiteten Malware-Arten – die vergangenen Monate haben bestätigt, dass die Tendenz enorm steigend ist.

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Über Panda Security
Seit seiner Gründung 1990 in Bilbao kämpft Panda Security gegen alle Arten von Internet-Angriffen. Als Pionier der Branche reagierte das IT-Sicherheitsunternehmen mit verhaltensbasierten Erkennungsmethoden und der Cloud-Technologie auf die neuen Anforderungen des Marktes. Dank der speziellen Cloud-Technologien greifen User via Internet auf die weltweit größte Signaturdatenbank zu und erhalten schnellen und zuverlässigen Virenschutz ohne lokales Update. Der dramatische Zuwachs neuer Schädlinge verlangt immer intelligentere Abwehrmechanismen. So wächst der IT-Spezialist stetig: Mehr als 56 internationale Niederlassungen, ein Kundenstamm aus über 200 Ländern und landesweiter Support in der jeweiligen Sprache belegen die globale Präsenz.
Weitere Informationen auf den offiziellen Webseiten www.pandanews.de und www.pandasecurity.com

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