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Adware meldet angeblichen Datendiebstahl

Mit einer falschen Infektionsmeldung verleitet die Adware VideoCach Anwender zum Kauf eines dubiosen Sicherheits-Tools

(PresseBox) (Duisburg, )
Eine neue Adware, die in den Panda Software Laboren identifiziert wurde, steigert den Umsatz von Herstellern einiger zweifelhafter Sicherheits-Tools, indem sie Computer-Nutzern eine Malware-Infektion meldet und gleichzeitig ein kostenpflichtiges Tool zum Desinfizieren des Schädlings anbietet. Die Adware trägt den Namen VideoCach und nutzt Rootkit Techniken, um einer Enttarnung zu entgehen.

Unter Adware versteht man eine werbeunterstützende Software, die dem Benutzer Werbebanner oder Pop-Ups anzeigt. Rootkits hingegen sind Programme, die u. a. Dateien und Prozesse verdecken und in Kombination mit weiteren Schädlingen eingesetzt werden, um ihre schädlichen Funktionen zu verheimlichen.

VideoCach erstellt Verknüpfungen auf der Benutzeroberfläche und meldet dem User u. a. eine nicht existierende Infektion seines Rechners durch einen gefährlichen Trojaner. Die Meldung enthält folgende Informationen in englischer Sprache: „Achtung! Ein Trojaner wurde entdeckt. Er entwendet Passwörter, Online-Banking Daten und vertrauliche Informationen. Dieser Prozess stellt ein Sicherheitsrisiko dar. Das System muss desinfiziert werden.“ Das Sicherheitsrisiko wird dabei in einer Skala von 1 bis 5 mit einer 4 bewertet. Die Meldung enthält zudem eine Empfehlung: Der Benutzer kann sein System sofort scannen, indem er auf einen in der Meldung enthaltenen Link klickt und eine Sicherheitssoftware herunter lädt.
Nicht nur die Art und Weise das entsprechende Tool anzubieten ist dabei sehr zweifelhaft, besonders weil der gefundene Schädling gar nicht existiert. Hinzu kommt noch, dass die Software äußerst fragwürdige Ergebnisse liefert. So klassifiziert sie harmlose Cookies als Malware und meldet unbedeutende Störungen, wie Windows Registry Einträge nicht existierender Dateien. Das Beseitigen der „gefundenen Sicherheitsrisiken“ ist natürlich kostenpflichtig.

Diese unseriöse Methode auf ein Produkt aufmerksam zu machen, bereichert nicht nur den Hersteller der Software, sondern auch den Programmierer der Malware, der gewöhnlich an den Umsätzen prozentuell beteiligt ist.

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Über Panda Security
Seit seiner Gründung 1990 in Bilbao kämpft Panda Security gegen alle Arten von Internet-Angriffen. Als Pionier der Branche reagierte das IT-Sicherheitsunternehmen mit verhaltensbasierten Erkennungsmethoden und der Cloud-Technologie auf die neuen Anforderungen des Marktes. Dank der speziellen Cloud-Technologien greifen User via Internet auf die weltweit größte Signaturdatenbank zu und erhalten schnellen und zuverlässigen Virenschutz ohne lokales Update. Der dramatische Zuwachs neuer Schädlinge verlangt immer intelligentere Abwehrmechanismen. So wächst der IT-Spezialist stetig: Mehr als 56 internationale Niederlassungen, ein Kundenstamm aus über 200 Ländern und landesweiter Support in der jeweiligen Sprache belegen die globale Präsenz.
Weitere Informationen auf den offiziellen Webseiten www.pandanews.de und www.pandasecurity.com

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