Wie auch beim neuen Personalausweis folgt truedentity dem Prinzip der gegenseitigen Authentifizierung: Vor dem Zugriff auf die digitale Identität muss sich die Anwendung gegenüber dem Nutzer zu erkennen geben. Im Anschluss gibt der Nutzer lediglich seine PIN ein und authentisiert sich eindeutig gegenüber der Anwendung. Eine Identitätskarte und Kartenlesegerät ist nicht erforderlich, da die digitale Identität des Nutzers gesichert auf dem Device abgelegt wird. Auf diese Weise ist truedentity einfach nutzbar.
Seinen Einsatzzweck erfährt truedentity beispielsweise in Prozessen, bei denen externe Anspruchsgruppen beteiligt und Prozessschritte einzelner Akteure nachweisbar werden. Eine Anwendung ist die medizinische Risikopatientendokumentation, bei der die Betreuung von Patienten durch Ärzte und externe Pflegedienste nach ärztlicher Anweisung stattfindet. Hierbei identifizieren sich Ärzte und Pflegekräfte eindeutig mit ihrer elektronischen Identität über ein Android-Tablet und haben so Zugriff auf Dokumente. Mittels der elektronischen Identität kann nachgewiesen werden, welche Person, welchen Folgeschritt auf Basis welcher Behandlungshistorie ausgeführt bzw. dokumentiert hat.
Auf der diesjährigen DOXNET-Jahreskonferenz vom 17.-19. Juni 2013 im Kongresshaus Baden-Baden widmet sich OpenLimit der Frage "Der neue Personalausweis und was nun? Neue Wege für den Einsatz digitaler Identitäten in der Praxis." Andreas Eulenfeld, CSO bei OpenLimit, stellt dort truedentity vor und freut sich auf den Dialog mit Kunden, Partnern und Interessenten.
Über truedentity
truedentity von OpenLimit ist eine neue 2-Faktor-Authentisierungs-Lösung, die sich an der Technologie des neuen Personalausweises und den Technischen Richtlinien des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) orientiert. Je nach Anforderung unterstützt truedentity unterschiedliche Sicherheitsanforderungen. Bereits zur CeBIT 2013 demonstrierte OpenLimit mit seinem Partner Fujitsu Technology Solutions die sichere truedentity-Authentisierung mittels Palm Secure-Geräte von Fujitsu, die berührungslos die Venenstruktur der Personen messen und analysieren.