Die KB ist ein schnell wachsendes Unternehmen mit Hauptsitz in Kempten im Allgäu und unterhält sechs weitere Standorte in Deutschland sowie zwei internationale Niederlassungen in Lettland und Kroatien. Internationale Forschungs- und Entwicklungsteams treiben Innovationen wie die Holz-Hybridbauweise voran und nutzen moderne Methoden wie Building Information Modeling (BIM), um Projekte effizienter und transparenter zu gestalten. Die rund 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens verfolgen mit ihrer Arbeit das Ziel, die digitale und nachhaltige Weiterentwicklung der Baubranche zu unterstützen. Die IT spielt in diesem Umfeld eine zentrale Rolle: Sie muss unterschiedlichste Softwarelösungen zuverlässig bereitstellen, darunter spezialisierte CAD-, BIM- und Statik-Anwendungen. „Wir verwenden rund 50 unterschiedliche Applikationen – je nach Bauwerksart, Material oder Kundenanforderung“, erklärt Pascal König, Leiter IT des Unternehmens.
Durch Übernahmen und neue Standorte entstanden verteilte Strukturen, die einen wachsenden Administrationsaufwand verursachten. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wollte das Unternehmen seine IT-Infrastruktur standardisieren und deren Management zentralisieren. „Wir suchten eine einheitliche Plattform für unsere zahlreichen digitalen Anwendungen, die einfach skalierbar ist und den steigenden Anforderungen unserer Fachbereiche gerecht wird“, so König. „Gleichzeitig wollten wir den Energieverbrauch der IT senken und unsere Systeme langfristig effizienter betreiben.“
Standardisierung und Zentralisierung mit Nutanix und Citrix
Ein mehrstufiger Evaluierungsprozess ergab, dass sich diese Ziele am besten mit einer Kombination aus Nutanix- und Citrix-Lösungen erreichen ließen. Gemeinsam mit dem Nutanix-Partner IF-Tech implementierte die KB im eigenen Rechenzentrum die Lösung Nutanix Cloud Platform (NCP) mit der hyperkonvergenten Infrastruktursoftware Nutanix Cloud Infrastructure (NCI), dem Nutanix-eigenen Hypervisors AHV und der Managementlösung Nutanix Cloud Manager (NCM) sowie die VDI-Lösung von Citrix. Nutanix beeindruckte die Verantwortlichen durch das nahtlose Zusammenspiel der einzelnen Komponenten. Computing-, Storage-, Virtualisierungs- und Management-Ressourcen sind in einer einheitlichen Lösungsarchitektur integriert.
Seither implementiert die IT-Abteilung Kernanwendungen wie Konstruktions- und Planungstools nicht mehr auf den verteilten Workstations. Dazu Pascal König: „Wir können heute virtuelle Desktops und Anwendungen für bis zu 180 Spezialisten – darunter zu zwei Dritteln Ingenieure und Konstrukteure – über die Nutanix-Plattform bereitstellen. Statt heterogener Workstations unter jedem Schreibtisch haben wir jetzt eine hochverfügbare, ressourcenschonende Umgebung, die sich einfach warten und erweitern lässt.“
Produktives Arbeiten an jedem Ort
Die CAD-, BIM- und Statikanwendungen der KB stellen hohe Anforderungen an die Systemleistung. Mit der Nutanix-Plattform und den integrierten NVIDIA A16-GPUs lassen sich auch detailreiche Konstruktionen ohne Verzögerungen bearbeiten und komplexe Berechnungen schnell abschließen. Die virtuelle Umgebung auf der mittlerweile auf zehn Systeme erweiterten Nutanix-Plattform ermöglicht ortsunabhängiges Arbeiten mit derselben Qualität wie auf dedizierten Workstations. CAD-Anwender können auch im Homeoffice oder aus dem Ausland alle ihre Werkzeuge produktiv nutzen und benötigen dafür lediglich ein Standard-Notebook.
Mehr Effizienz, Zuverlässigkeit und Performance
Mit der Nutanix Cloud Platform auf Hardware von Lenovo hat die IT-Abteilung heute eine standardisierte Hardwarebasis, die sich sehr effizient managen lässt. Die Systemadministratoren haben über den Nutanix Cloud Manager alle Komponenten im Blick und können beispielsweise Aktualisierungen mit einem Klick anstoßen und automatisch auf allen Nutanix-Knoten (Nodes) ausrollen. Gleichzeitig erhalten sie tiefgehende Einblicke in die Performance der einzelnen Workloads und können bei Problemen sofort gegensteuern. „Nutanix reduziert den operativen Aufwand für uns auf ein Minimum“, sagt Pascal König und fügt hinzu: „Die Plattform läuft seit der Inbetriebnahme stabil und zuverlässig und verschafft uns dadurch mehr Freiraum, uns auf die Unterstützung der Fachbereiche und Anwender zu konzentrieren.“
Mehr Flexibilität, mehr Nachhaltigkeit
Die KB wächst kontinuierlich. Neue Standorte, Projektpartnerschaften oder Firmenübernahmen erfordern eine flexible und einfach skalierbare IT-Basis. Bei steigenden Anforderungen kann die IT-Abteilung zusätzliche Nodes im laufenden Betrieb hinzufügen und so die Leistung der Plattform ganz nach Bedarf erweitern. Das erleichtert die Anbindung neuer Standorte ebenso wie die Integration neuer Teams. Gleichzeitig hilft die neue Infrastruktur dem Unternehmen dabei, Ressourcen optimal einzusetzen. Statt hochgerüsteter Workstations kommen heute stromsparende Notebooks und auf Effizienz ausgelegte Nutanix-Systeme zum Einsatz. „Dadurch reduzieren wir den Energieverbrauch unserer IT erheblich und leisten so auch einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit“, erklärt König.
Migration auf Nutanix AHV
Aufgrund der positiven Erfahrungen mit der VDI-Umgebung auf Basis von Nutanix setzt die KB die Modernisierung seiner IT-Infrastruktur fort. So hat das Unternehmen seine komplette Serverlandschaft auf die Nutanix Cloud Platform migriert. Dazu wurde zusammen mit IF-Tech ein zweiter Cluster implementiert, auf dem sämtliche virtuellen Server laufen – von Dateiservices bis zu Infrastrukturanwendungen. Damit hat die KB seine bisherige Virtualisierungslösung vollständig abgelöst und betreibt seit Ende Oktober 2025 sämtliche Workloads auf dem integrierten Nutanix-Hypervisor AHV. Pascal König betont: „Wir wollen unsere Infrastruktur weiter konsolidieren und versprechen uns davon auch wirtschaftliche Vorteile – etwa bei der Ressourcenauslastung und der Lizenzierung.“