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Collaborate to Innovate: Eindrücke der Clusterkonferenz 2026

(PresseBox) (Freiburg, )
Am 19. und 20. Mai kamen in Baden-Baden 175 Teilnehmende, 20 Aussteller sowie zahlreiche Vertreter:innen aus Industrie, Forschung und Politik zusammen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Zukunftsthemen der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik – vor allem aber der persönliche Austausch zwischen Menschen, die gemeinsam Innovationen vorantreiben wollen.

Besonders schön: Nicht nur langjährige Teilnehmende beschrieben die Atmosphäre als vertraut und offen. Auch viele neue Gäste berichteten, wie schnell Gespräche entstanden und wie willkommen sie sich in der Community fühlten. 

Collaborate to Innovate war überall spürbar

Ob in den Fachvorträgen, in der Ausstellung oder bei Gesprächen zwischen den Sessions: Das Motto „Collaborate to Innovate“ zog sich durch die gesamte Veranstaltung.
Immer wieder wurde sichtbar, wie Innovationen entstehen, wenn unterschiedliche Disziplinen zusammenkommen und Vertrauen aufgebaut wird. Besonders eindrücklich zeigte das die Session „Vom Netzwerk zum Impact“ von Dr. Robert Huber (VEGA Grieshaber) und Markus Klawitter (Fraunhofer ISE). Dort wurde deutlich, wie schnell aus interdisziplinärer Zusammenarbeit konkrete Ergebnisse entstehen können – manchmal schneller als gedacht.
Auch in vielen spontanen Gesprächen entstanden direkt neue Ideen und Anknüpfungspunkte für gemeinsame Projekte. Genau diese Offenheit und der unkomplizierte Austausch machen die besondere Dynamik der Clusterkonferenz aus.

Zukunftstechnologien im Fokus 

Das Konferenzprogramm griff zahlreiche Zukunftsthemen der Mikrosystemtechnik und Mikroelektronik auf. Dazu gehörten unter anderem Chiplets, System-on-Chip-Design (SoC), KI-gestützte Diagnostik, Sensorik, MedTech-Aktorik, Oberflächen- und Materialtechnologien sowie drahtlose Kommunikationsnetze.
Besondere Aufmerksamkeit erhielten die Sessions rund um Mikroelektronik und digitale Souveränität. Beiträge von Swissbit, imec, IMS CHIPS, Fraunhofer IAF, Hahn-Schickard und Nokia machten deutlich, welche strategische Bedeutung europäische Chip-Technologien künftig haben werden.

Dabei spielte auch Chip Connect BW eine wichtige Rolle. Die Koordinierungsstelle für das Chip-Ökosystem Baden-Württembergs unter Federführung von microTEC Südwest wurde auf der Clusterkonferenz vielen Mitgliedern und Partnern erstmals umfassender vorgestellt und war an zahlreichen Stellen Gesprächsthema. Spürbar wurde dabei vor allem eines: Die Branche befindet sich in einer Phase des Aufbruchs – und starke Netzwerke werden dabei immer wichtiger.
Auch der Vortrag von Prof. Bastian Rapp (IMTEK – Universität Freiburg) blieb vielen Teilnehmenden in Erinnerung. Mit anschaulichen Beispielen zeigte er, wie additive Fertigung hochauflösender Glas- und Keramikstrukturen möglich wird – und spannte dabei sogar einen Bogen zu den Römern und der Brille von Elton John. 

Fachsessions mit tiefem Einblick in aktuelle Technologien

Ein zentraler Bestandteil der Clusterkonferenz waren die thematisch fokussierten Fachsessions. In parallelen Sessions diskutierten Expert:innen aus Industrie und Forschung aktuelle Entwicklungen aus Mikro- und Nanoelektronik, KI-gestützter Diagnostik, Oberflächen- und Materialtechnologien, drahtlosen Kommunikationsnetzen, innovativer Sensorik sowie biointegrierten Systemen und MedTech-Aktorik.
Moderiert wurden die Sessions von Fachleuten aus dem Netzwerk von microTEC Südwest. Die Vorträge gingen bewusst in die fachliche Tiefe und ermöglichten intensive Einblicke in aktuelle Technologien, Anwendungen und Forschungsansätze. Gleichzeitig entstanden immer wieder neue Diskussionen und konkrete Anknüpfungspunkte für zukünftige Kooperationen.

Besonders eindrucksvoll zeigte das auch Prof. Natalie Garzorz-Stark von Dermagnostix in ihrer Gründungsstory „Molekulare Diagnostik made in Freiburg“. Der Vortrag machte deutlich, wie aus wissenschaftlicher Exzellenz, interdisziplinärer Zusammenarbeit und unternehmerischem Mut innovative Diagnostiklösungen mit internationalem Potenzial entstehen können.

Fachausstellung als Treffpunkt der Community

Zwischen Demonstratoren, Exponaten und Stehtischen entstanden genau die Gespräche, für die viele Teilnehmende jedes Jahr zur Clusterkonferenz kommen.
Die Fachausstellung bildete erneut das kommunikative Zentrum der Clusterkonferenz. Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Start-ups und Young Talents nutzten die Gelegenheit, um Technologien zu präsentieren, Kontakte zu knüpfen und neue Ideen weiterzudenken.
Die 20 Aussteller zeigten dabei nicht nur ihre Lösungen und Anwendungen, sondern suchten gezielt den direkten Austausch mit potenziellen Partner:innen, Kund:innen und zukünftigen Mitarbeitenden.

Young Talents meet Industry

Ein besonderer Bestandteil der Clusterkonferenz war erneut die Postersession „Young Talents meet Industry“. Studierende, Promovierende, Nachwuchsforschende und Start-ups präsentierten dort ihre Arbeiten und kamen direkt mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen ins Gespräch.
Der Austausch zwischen erfahrenen Branchenvertreter:innen und jungen Talenten war an vielen Stellen spürbar und unterstreicht die Bedeutung der Veranstaltung für Fachkräftesicherung und Nachwuchsförderung in der Mikrosystemtechnik.
Unterstützt wurde die Postersession durch SICK als Sponsor des Best-Poster-Awards.

Workshops und Interaktion 

Neben den Fachvorträgen bot die Clusterkonferenz auch zahlreiche interaktive Formate. In den Workshops „Smart Factory Canvas“ und „Sensor Starter Kits“ konnten Teilnehmende Technologien und Methoden praxisnah erleben und diskutieren.
Auch abseits der Vortragsräume entstanden viele intensive Gespräche – in der Ausstellung, bei den Pausen oder während der Abendveranstaltung.

Networking bis in den Abend

Die Abendveranstaltung bot Raum für persönlichen Austausch in entspannter Atmosphäre. Bei Live-Musik, Gesprächen und Tischkickern mit Weltmeisterin Steff Schmid wurde deutlich, wie eng die Community der Clusterkonferenz miteinander verbunden ist.
Unterstützt wurde die Abendveranstaltung durch Bosch.

Vielen Dank an alle, die die microTEC Clusterkonferenz 2026 mit ihren Beiträgen, Ideen und Gesprächen mitgestaltet haben.
Was von der microTEC Clusterkonferenz 2026 bleibt, sind nicht nur technologische Impulse, sondern vor allem neue Kontakte, gemeinsame Ideen und das Gefühl, Teil eines starken Netzwerks zu sein.

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