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Europapremiere auf der CeBIT 2007: Microsoft präsentiert Dynamics NAV 5.0

Konsequente Integration von ERP- und Office-Welt als Wertbeitrag für mittelständische Unternehmen

(PresseBox) (Hannover, )
Auf der CeBIT 2007 gab Microsoft heute den Startschuss für die nächste Version der kaufmännischen Software Microsoft Dynamics NAV. Die Version 5.0 der Unternehmenssoftware bietet eine vollständige Integration in Windows Vista und das 2007 Microsoft Office System sowie eine Vielzahl neuer und erweiterter Funktionen in den Bereichen Finanzmanagement, Supply Chain Management und Business Intelligence. Durch eine enge Verzahnung von Businesslösung und Office-Software unterstützt Microsoft besonders kleine und mittelständische Firmen: Mitarbeiter können den jeweiligen Datenbestand im ERP-System (Enterprise Ressource Planning) einsehen und verarbeiten, ohne die gewohnte Office-Umgebung verlassen zu müssen. Microsoft Dynamics NAV 5.0 ist ab dem 31. März 2007 erhältlich. Mit weit mehr als 50.000 Installationen weltweit, davon 15.000 in Deutschland, gehört Dynamics NAV zu den verbreitetsten Unternehmenslösungen im Mittelstand. In Deutschland konnten im vergangenen Kalenderjahr 1.500 mittelständische Neukunden gewonnen werden.

Eine der zentralen Neuerungen von Microsoft Dynamics NAV 5.0 ist die konsequente Unterstützung des neuen XML-Formats von 2007 Microsoft Office System. Mithilfe von Office XML kann ein Anwender beispielsweise ein beliebiges Formular aus Dynamics NAV nach Microsoft Word oder Excel exportieren. Er erhält ein aussagekräftiges Bild über die Kunden, Aufgaben und Aktivitäten und kann diese Daten verarbeiten, analysieren und gemeinsam mit anderen nutzen. Alle Neuerungen in der kaufmännischen Lösung dienen dazu, den Mitarbeiter im mittelständischen Betrieb bei Routineaufgaben zu entlasten und ihm so Zeiträume für Kundenaufgaben zu geben.

Integration an erster Stelle

Das Gros der neuen Funktionen in Dynamics NAV 5.0 beinhaltet eine enge Integration der ERP-Software in andere IT-Anwendungen im Unternehmen. Ziel ist, die Datenqualität im Betrieb zu erhöhen, den Austausch von Informationen zu erleichtern und dem Nutzer Möglichkeiten aufzuzeigen, rasch und fundiert betriebswirtschaftlich handeln zu können. Im Mittelpunkt der Änderungen steht eine enge Anbindung von Dynamics NAV an Microsoft Outlook, die gegenüber der Vorversion vollständig überarbeitet wurde. Microsoft hat seiner ERP-Lösung hierzu ein spezielles Framework hinzugefügt, über das jede Tabelle mit jedem Element aus Microsoft Outlook verknüpft und synchronisiert werden kann. Mitarbeiter, die offline oder unterwegs mit Outlook arbeiten, können das System schnell aktualisieren, indem Sie angeben, welche Daten synchronisiert werden sollen, ob ein neues Konto hinzugefügt wurde oder einfach nur ein Kontakt erfasst werden soll. Über ein Outlook Add-in kann eine solche Synchronisation auch direkt aus Dynamics NAV heraus gesteuert werden. Hierbei kann frei konfiguriert werden, welche Tabellen mit welchen Feldern und welche Nutzer mit welchen Filtern in welchen Outlook-Ordner abgeglichen werden sollen.

Um bei der Verarbeitung strukturierter Daten innerhalb des Dynamics NAV-Workflows auch unstrukturierte Informationen wie Textdokumente, Internetseiten oder Bilddateien nutzen zu können, hat Microsoft neue Verknüpfungen in Dynamics NAV-Datensätzen implementiert. Diese Funktion eröffnet Anwendern die Möglichkeit, in Dynamics NAV 5.0 Links zu relevanten Dokumenten wie Berichten oder Arbeitsblättern zu hinterlegen, die sich im Intra- oder Internet befinden können. Hierdurch lassen sich Hintergrund- oder Zusatzinformationen beispielsweise für Aufträge, Kunden oder Lieferungen den Nutzern rasch zugänglich machen. Diese können damit unmittelbar in Geschäftsentscheidungen berücksichtigt werden.

Business Intelligence für den Mittelstand

Eine enge Verzahnung mit anderen Anwendungen bietet Dynamics NAV 5.0 ebenfalls im Bereich der Geschäftsanalyse. Mit der neuen Version lässt sich das Modul «Business Analytics» in der Basis-Version auch im Zusammenspiel mit dem SQL Server 2005 nutzen. Business Analytics ist ein speziell für mittelständische Unternehmen entwickeltes Front-End, das für eine gezielte Auswertung der betriebswirtschaftlichen Informationen aus den Business-Lösungen der Microsoft Dynamics-Familie dient. Durch eine Verzahnung mit dem SQL Server 2005 und durch erweiterte Funktionen bei der Definition von Daten-Cubes, können Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen schneller fundierte Aussagen über den wirtschaftlichen Stand ihres Unternehmens treffen. Neu ist dabei beispielsweise, dass spezifische Filter bei Dimensionen gesetzt werden können, um ausschließlich relevante Daten zu exportieren.

Zusammenarbeit im UnternehmenŠ

Gerade für die Arbeit von Arbeitsgruppen wurden in Dynamics NAV 5.0 erweiterte Freigabeprozesse für Dokumente eingeführt. Neu hinzugekommen ist beispielsweise ein benutzerbezogener Genehmigungsprozess, der an Belege gekoppelt ist. Auch können ab der neuen Version differenzierte Parameter angegeben werden, wann eine Genehmigung in einem Planungsprozess eingeholt werden muss. Dynamics NAV 5.0 informiert zudem die Nutzer über ausstehende Genehmigungen, Zusagen oder Ablehnungen per E-Mail.

Š und zwischen Partnern

Neben der Zusammenarbeit innerhalb von Arbeitsgruppen erleichtert die Software gleichfalls die Kooperation zwischen Unternehmen. Eine «Intercompany Purchase Cost Distribution» genannte Funktion erlaubt die Aufteilung von Kosten für Anschaffungen auf verbundene Unternehmen, wobei der Partner anstelle von Belegen Buchungszeilen erhält.

Zu den neuen und erweiterten Funktionen der ERP-Lösung zählen darüber hinaus:

Supply Chain Management und Lagerverwaltung

o Ein automatischer Genehmigungsdurchlauf für Einkaufs- und Verkaufsbelege. Hierbei hat Microsoft eindeutige Genehmigungsprozesse sowie Ein- und Verkaufslimits eingeführt, die Vorgesetzten und Mitarbeitern Klarheit darüber geben, wer für einen bestimmten Geschäftsvorfall die jeweilige Entscheidungsbefugnis hat.

o Erweiterte Funktionen für die Projektbudgetierung und -verfolgung sowie das Projektmanagement, mit deren Hilfe die Steuerung und der Ablauf eines spezifischen Projektes flexibler geplant werden können.

o Ein verbessertes Serviceauftragsmanagement, einschließlich der Verfolgung von Serviceartikeln, was der Kundenzufriedenheit zu Gute kommt.

o Eine verbesserte Lagerverwaltung, mit deren Hilfe die Bewertung des Lagerbestandes einfacher wird. Auch lassen sich Durchschnittskosten der Lagerhaltung gezielter berechnen.

o Erweiterungen bei der Chargen- und Seriennummernverfolgung, die beispielsweise erlauben, dass die als nächstes ablaufende Charge als Erstes aus dem Lager genommen wird.

Finanzmanagement

o Die Buchung und Nachverfolgung von Anzahlungen. Hierdurch kann einem Kunden jederzeit fundiert Auskunft über geleistete Anzahlungen gegeben werden.

o Mehr Flexibilität bei der Einrichtung von Kontenschemata und Geschäftsberichten.

Allgemeine Änderungen

o Verbesserungen in C/SIDE, der nativen Entwicklungsumgebung von Dynamics NAV. Hier hat Microsoft beispielsweise die Indizierung von Datensätzen erweitert und SMTP-Funktionalitäten integriert (Simple Mail Transfer Protocol). Hierdurch lassen sich E-Mails über Dynamics NAV versenden, ohne dass ein Mailprogramm geöffnet werden muss.

Mehr über Microsoft Dynamics NAV 5.0 erfahren Sie im Internet unter: http://www.microsoft.com/....

Microsoft Deutschland GmbH

Die Microsoft Deutschland GmbH ist die 1983 gegründete Tochtergesellschaft der Microsoft Corporation/Redmond, U.S.A., des weltweit führenden Herstellers von Standardsoftware, Services und Lösungen mit 60,42 Mrd. US-Dollar Umsatz (Geschäftsjahr 2008; 30. Juni). Der operative Gewinn im Fiskaljahr 2008 betrug 22,49 Mrd. US-Dollar. Neben der Firmenzentrale in Unterschleißheim bei München ist die Microsoft Deutschland GmbH bundesweit mit sechs Regionalbüros vertreten und beschäftigt mehr als 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Verbund mit rund 33.000 Partnerunternehmen betreut sie Firmen aller Branchen und Größen. Im Mai 2003 wurde in Aachen das European Microsoft Innovation Center (EMIC) eröffnet. Es hat Forschungsschwerpunkte in IT-Sicherheit, Datenschutz, Mobilität, mobile Anwendungen und Web-Services.

Microsoft Windows Server

Microsoft Server bieten Unternehmen jeder Größe eine umfassende Basisinfrastruktur und eine leistungsfähige Applikationsplattform. Mit der Basisinfrastruktur, im Kern bestehend aus dem Betriebssystem Windows Server 2008, Lösungen für Systemmanagement (System Center) sowie Sicherheitslösungen (Forefront), reduzieren IT-Abteilungen Komplexität und Kosten, steuern den Zugriff auf Informationen und stellen IT-Infrastrukturen effizient und sicher zur Verfügung. Die Applikationsplattform setzt sich aus der Datenmanagementplattform SQL Server 2008, BizTalk Server 2006 R2 für Geschäftsprozessmanagement und der Entwicklungsplattform Visual Studio 2008 zusammen. Sie ermöglicht IT-Abteilungen eine effektivere und flexiblere Unterstützung des operativen Geschäfts und steigert aufgrund der Integration mit 2007 Microsoft Office System die Produktivität der Endanwender. Microsoft Server werden gemäß der Common Engineering Criteria (CEC), der Dynamic Systems Initiative (DSI) und dem Security Development Lifecycle (SDL) entwickelt, um einen optimalen wirtschaftlichen Nutzen, eine einfache Verwaltung und ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.

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