Cyberangriffe auf Krankenhäuser

Vorbeugende Maßnahmen treffen

(PresseBox) ( Langenfeld, )
Das Lukaskrankenhaus in Neuss hat nach einem Cyberangriff in der vergangenen Woche eine Vielzahl der Server-und Computersysteme heruntergefahren.
Für den Cyberangriff sind wahrscheinlich Verschlüsselungstrojaner verantwortlich, so genannte „Ransomware“. Diese werden als Dateianhänge oder Links per E-Mail verschickt. Werden diese vom Empfänger geöffnet, verschlüsselt die Schadsoftware die Systemdaten, so dass kein Zugriff darauf mehr möglich ist.

Die Täter wollen damit in der Regel Geld erpressen oder an die sensiblen, weil persönlichen Daten der Patienten herankommen. In jüngster Zeit sind mindestens fünf weitere Krankenhäuser Ziel solcher Cyberangriffe geworden, unter anderem in Kleve und Mönchengladbach, zuletzt am Wochenende eine Klinik in Arnsberg.

ITSM empfiehlt zur Vorbeugung solcher Angriffe ein professionelles und ganzheitliches IT-Sicherheitskonzept. Dazu gehört neben dem Einsatz einer Anti-Viren Lösung z.B. auch die Nutzung einer Firewall, die Verschlüsselung sämtlicher Daten, ein durchdachtes Backup- und Disaster-Recovery Konzept und die ständige Aktualisierung sämtlicher Software-Lösungen.

Einige der betroffenen Krankenhäuser und auch viele andere Wirtschaftsunternehmen, arbeiten heutzutage beispielsweise noch mit Windows XP. Dieses Betriebssystem wird von Microsoft seit April 2014 nicht mehr mit Updates versorgt und stellt damit eine große Sicherheitslücke dar (siehe ITSM Artikel).

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