1.) Nicht beliebig vermehrbar
Ein Kaufkraftspeicher verfehlt seinen Zweck, wenn er beliebig vermehrt werden kann. Denn dann verliert er über kurz oder lang an Wert. Bestes Beispiel ist Papiergeld, das von Zentralbanken unbegrenzt gedruckt werden kann. Wozu das im schlimmsten Fall führt, ist uns allen klar: zur Hyperinflation. Um diesem Phänomen vorzubeugen, muss ein Kaufkraftspeicher begrenzt sein. Entweder natürlich (z.B. Rohstoffe wie Edelmetalle) oder künstlich/technisch (z.B. Bitcoin).
2.) Pflegeleicht und unbegrenzt lagerfähig
Exzellent ist ein Kaufkraftspeicher nur dann, wenn er den Wert eines Vermögens über unbegrenzt lange Zeiträume hinweg erhalten kann. Das heißt: Ein Wertspeicher sollte gegenüber dem Zahn der Zeit unempfindlich sein. Abnutzbares kommt nicht in Frage. Ein Auto beispielsweise mag in der Anschaffung teuer sein. Nach fünf Jahren allerdings ist der Wertverlust selbst bei optimaler Pflege bereits immens.
Auch Immobilien sind in diesem Zusammenhang kein idealer Kaufkraftspeicher. Über Mieteinnahmen lassen sich Vermögen zwar prinzipiell erhalten oder vermehren. Allerdings steht dem ein kontinuierlicher Instandhaltungs- und Verwaltungsaufwand gegenüber.
3.) Weitestgehend resistent gegenüber äußeren Einflüssen
Eine Immobilie, die einem Brand zum Opfer fällt, wird unbewohnbar. Kunst- und Sammlergegenstände werden durch Wasserschäden unbrauchbar. Als Kaufkraftspeicher ist beides daher nur bedingt geeignet. Letzterer sollte äußeren Einflüssen jedweder Art trotzen – ganz egal, ob er Feuer, Wasser oder mechanischer Zerstörung ausgesetzt ist.
Zwar mag man einwenden, dass genau für solche Fälle Versicherungen existieren und „warme Sanierungen“ mitunter zu den erfreulicheren Momenten im Immobilienbesitz zählen. Doch Versicherungen gleichen vielleicht den materiellen Verlust aus – aber längst nicht alle Gefahren sind versicherbar. Viele Flutopfer können ein Lied davon singen, wenn Rückstau, Starkregen oder Elementarschäden plötzlich nicht abgedeckt sind – oder die Versicherung in bestimmten Gegenden erst gar keinen Versicherungsschutz bietet.
Wirklich überlegen ist ein Kaufkraftspeicher, der auch nach Jahrhunderten auf dem Meeresgrund, nach extremer Hitze oder massivem physischen Einfluss seinen inneren Wert unverändert bewahrt.
4.) Hohe Wertdichte
Streng genommen ist eine hohe Wertdichte für einen Kaufkraftspeicher nicht essenziell. Dennoch ist es sehr empfehlenswert, wenn kleine Mengen des Wertspeichers einen großen Wert aufweisen. Denn das ermöglicht im Fall der Fälle einen schnellen, unkomplizierten und diskreten Transport. Letzterer ist bedeutsam, wenn Sie Ihr Vermögen (z.B. in Folge von Naturkatastrophen oder Kriegen) schnell bewegen müssen.
5.) Funktion als Geldersatz
Damit ein Kaufkraftspeicher wirklich als Geldersatz dienen kann, muss er zwei wesentliche Voraussetzungen erfüllen:
Akzeptanz: Er muss überall auf der Welt akzeptiert und im Fall der Fälle auch wieder gegen Bargeld (oder Waren/Dienstleistungen) eingetauscht werden können.
Teilbarkeit: Er sollte beliebig in kleinere Mengen aufgeteilt werden können, um den Handel zu erleichtern.
Gold: Kaufkraftspeicher für Generationen
Kaufkraftspeicher, die alle genannten Kriterien erfüllen, gibt es nur wenige. Der bekannteste – und krisenbewährteste – unter ihnen: Gold. Das Edelmetall dient bereits seit Jahrtausenden dazu, Vermögen langfristig vor einem Inflationsverlust zu schützen. Aus gutem Grund. Die globalen Goldvorräte sind begrenzt, das Edelmetall ist pflegeleicht, unbegrenzt lagerfähig, robust gegenüber äußeren Einflüssen wie Feuer und Wasser, hat eine sehr hohe Wertdichte, wird weltweit als Ersatzwährung akzeptiert und lässt sich (z.B. in Form unterschiedlich großer Barren und Münzen) problemlos teilen.
Möchten auch Sie langfristig in den Wertspeicher investieren, um Ihr Vermögen vor der Inflation zu schützen, empfiehlt sich zunächst die Lektüre des kostenfreien E-Books „Geldwerte, Sachwerte, Reine Werte“. Hier lesen Sie unter anderem,
-
wie viel Gold in den letzten 25 Jahren jeweils nötig war, um die Kaufkraft zu erhalten,
-
wie es um die Performance von Gold bestellt ist,
-
welche Eigenschaften das
Gut zu wissen: Über das GranValora Sachwertdepot können Sie nach Belieben in die Rohstoffe Ihrer Wahl investieren. Sei es als Einmalbetrag (ab 500€) oder in Form einer monatlichen Sparrate (ab 25€).