Gastro-MIS liefert offizielle Kassen-Prüfsoftware für alle Finanzverwaltungen Deutschlands

AmadeusVerify & TSE Valisierung
(PresseBox) ( München, )
Die Gastro-MIS, anerkannter Experte für Kassen- und Abrechnungstechnik sowie technische Sicherheitseinrichtungen (TSE), liefert in Kürze die neue verbindliche Prüfsoftware für alle Finanzämter Deutschlands zur Ermittlung von Kassenmanipulationen. Das Unternehmen konnte sich mit seiner Amadeus360-Software zur steuerrechtlichen Überprüfung von Kassen- und TSE-Daten bei der Ausschreibung der Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen, stellvertretend für alle Bundesländer, durchsetzen. Die Anwendung basiert auf der bereits bestehenden Verifikationssoftware AmadeusVerify und wird für die speziellen Anforderungen der Finanzverwaltungen adaptiert.

“Bisher war AmadeusVerify das perfekte Tool für Kassenhersteller oder auch Kassenbetreiber, um schnell und einfach herauszufinden, ob sie alle technischen Vorgaben der Kassensicherungsverordnung (KassenSichV), insbesondere bzgl. Kassenbon, Kassenarchiv und TSE, richtig umgesetzt haben. So wird die Kassenprüfung schon vorab geprobt - das allein ist schon ein Novum. Wir sind sehr stolz, dass wir jetzt zudem auch das offizielle Prüfprogramm, mit dem alle Kassendaten kontrolliert werden, stellen dürfen und so einen wertvollen Beitrag für mehr Steuergerechtigkeit leisten!”, so Dr. Mirco Till, Geschäftsführer der Gastro-MIS GmbH.

Die neue 360-Grad-Prüfung

In der neuen bundeseinheitlichen Kassen-Prüfsoftware von Amadeus360 werden die bereits bestehenden Funktionen von AmadeusVerify, wie die sekundenschnelle Bonprüfung per QR-Scan oder die Validierung der Signaturen, mit weiteren Anforderungen der Steuerprüfer kombiniert. Dazu gehört beispielsweise in Zukunft die Abfrage, ob TSE und Kasse beim Finanzamt ordnungsgemäß gemeldet sind.

AmadeusVerify, seit 2019 am Markt, ist deutschlandweit die einzige Software, die alle technischen Prüfschritte einer Kassennachschau bzw. Betriebsprüfung durchführen kann. Im Bereich TSE zählen dazu unter anderem die Prüfung des Zertifikats, der Signatur, der Steuercontainer oder auch eine Lückenanalyse des Transaktionszählers, die nachträglich entfernte Transaktionen entlarven kann.

Betriebsprüfer können zukünftig im Idealfall einfach den freiwillig auf dem Kassenbon platzierten QR-Code scannen und so eine Kassennachschau binnen Minuten durchführen. Nur wenn dort Widersprüche oder Lücken auffallen, werden weitere Schritte notwendig, welche ebenfalls mit der neuen Applikation durchgeführt werden. Die Daten der Kasse werden dann beispielsweise über die digitale Schnittstelle der Finanzverwaltung für Kassensysteme (DSFinV-K) geprüft. Hier liest AmadeusVerify die vom Kassenbetreiber im Kassen-Backend exportierten Dateien ein, validiert und vergleicht sie mit den TSE-Daten - ganz ohne Betriebsunterbrechung.

Neue Maßstäbe bei Verifikationsprozessen

Die Gastro-MIS ist in Sachen Kassensicherung kein unbeschriebenes Blatt: Bereits seit vielen Jahren ist Dr. Mirco Till anerkannter Experte für manipulationssichere Kassensysteme, Mitglied der ersten Stunde des Deutschen Fachverbandes für Kassen- und Abrechnungssystemtechnik (DFKA), seit 2016 Mitglied der Arbeitsgruppe DFKA-Taxonomie-Kassendaten® sowie seit 2017 Mitglied des DFKA-Expertenrates.

“Wir freuen uns sehr, dass mit unserem Expertenrat-Mitglied Dr. Mirco Till neue Standards in Sachen Steuerprüfung gesetzt werden. Der DFKA e.V. hat es sich zum Ziel gemacht, bei Kassenanforderungen neue Maßstäbe in der Praktikabilität zu setzen und manipulationssichere Kassen so anwenderfreundlich wie möglich zu gestalten - ich würde sagen, das hat die Gastro-MIS zweifelsfrei geschafft - Gratulation!”, kommentiert Udo Stanislaus, Vorstandsvorsitzender des DFKA e.V.

Das Unternehmen ist zudem Implementierungspartner der Firma Swissbit und unterstützt seit über einem Jahr beim Verkauf zertifizierter Hardware- und neuerdings auch Cloud-TSEs sowie bei komplexen Anwendungsszenarios.

Kein Weg zurück - die KassenSichV

Bereits seit dem 1. Januar 2020 gelten in Deutschland die neuen und verschärften Anforderungen der KassenSichV, sprich die Präzisierung des “Kassengesetzes” (§ 146a AO). Seit auch die letzte offizielle Fristverlängerung der Nichtbeanstandung Ende März 2021 verstrichen ist, müssen Betriebe mit elektronischem Kassensystem alle KassenSichV-relevanten Vorgänge durch eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) absichern. Die Ankündigung einer bundeseinheitlichen Verifizierungssoftware ist somit gleichbedeutend mit der Ankündigung einiger Bundesländer, in Kürze mit den neuen Kassenprüfungen zu beginnen. “Wer jetzt immer noch keine vollständig zertifizierte Technische Sicherheitseinrichtung im Einsatz hat, sollte sich sofort darum kümmern”, rät Dr. Till abschließend.
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