In dem anlässlich der Auszeichnung veröffentlichten TOP 100-Unternehmens-porträt heißt es:
Im hessischen Hungen zündet die 2005 gegründete GAL Digital GmbH täglich ein digitales Feuerwerk: Der Mittelständler entwickelt anspruchsvolle Apps und Webanwendungen und sorgt mit klugem Onlinemarketing für beste Sichtbarkeit. Die Experten beraten namhafte Unternehmen unterschiedlichster Branchen bei Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen und unterstützen bei der Digitalisierung von Geschäftsmodellen und Prozessoptimierung. Sie sind echte Innovationstreiber – in der Region und weit darüber hinaus.
Bereits seit sieben Jahren arbeitet GAL in seinen Kundenprojekten mit KI. Mit der ersten Welle generativer KI, entwickelte das mittelständische Unternehmen bereits eine KI: „nele.ai". Ethisch konzipiert, DSGVO-konform und datensicher — anders als solche manche US-Anwendungen schützen sie zum Beispiel Unternehmensdaten. Heute, gut drei Jahre später, nutzen viele Unternehmen und hunderte öffentliche Träger in Deutschland „nele.ai". „Im öffentlichen Bereich sind wir Marktführer“, sagt Geschäftsführer Daniel Gal. Gerade wurde die bestehnde Wissensdatenbank von nele.ai extrem erweitert. Anwender können sich nun eigene Datenbanken bauen, sie mit ihren Dokumenten verknüpfen und mit anderen Menschen teilen. Die Antworten nennen Quellen. Man arbeitet also mit eigenem Wissen und ohne Halluzinationen. „Ein mächtiges Tool, eine echte Prozessinnovation“, betont Gal. „Damit haben wir auch unsere eigene Meetingkultur verbessert.“
Dynamisch und zukunftsorientiert
Mit ihrer KI-Plattform treiben die Experten interne Neuerungen voran und daraus entstehen Innovationen für Kunden. Dabei nutzen sie nele.ai auch, um Innovationschancen zu identifizieren, lassen sie durch Fachmedien crawlen und durch „arXiv.org“ auswerten, eine Plattform zum Austausch von Forschungsergebnissen. Sie setzen Social-Media-Monitoring-Tools ein, sitzen in Arbeitskreisen der IHK oder des Industrieverbands VDMA, sind an Unis und in Communities aktiv, pflegen interdisziplinäre Formate. „Und wir unterstützen oft Open-Source-Projekte“, sagt Gal, „auch da gibt es regen Austausch.“
KI braucht Menschen
Organisiert wird das Ideenmanagement, klar, mit „nele.ai". Filtern, priorisieren, klassifizieren kann KI eben gut. „Sie gleicht Ideen auch mit unserem Wertesystem ab“, sagt Gal, der sich in der Geschäftsführung um Strategie und Innovation kümmert. „So stellen wir sicher, dass unsere Lösungen technologisch ausgereift und wirtschaftlich sinnvoll sind und im Einklang mit unseren ethischen Standards stehen.“ Die Spezialisten sind KI-Treiber in Deutschland, wissen aber genau, wie wichtig menschliche Leitplanken sind. „Ich würde nie einen vollautomatischen Bot eine Geschäftsentscheidung treffen lassen.“
Zum Porträt geht’s auch hier: www.top100.de/die-top-innovatoren
TOP 100: der Wettbewerb
Seit 1993 vergibt compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke. Franke ist Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mit 27 Forschungspreisen und über 200 Veröffentlichungen gehört er international zu den führenden Innovationsforschern. Mentor von TOP 100 ist der frühere Bundespräsident und Ministerpräsident Christian Wulff. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der Mittelstandsverband BVMW. Das Magazin manager magazin begleitet den Unternehmensvergleich als Medienpartner, das Magazin „ZEIT für Unternehmer“ als Kooperationspartner. Mehr Infos und Anmeldung unter www.top100.de.