FGH und GEOPLEX GIS GmbH entwickeln Webanwendung GridCheck

Software bewertet Anschlusskapazitäten und -optionen automatisiert

GridCheck stellt die Stromnetze dar, gibt darüber Auskunft und ermittelt Potentiale für die Integration von Erzeugungsanlagen und neuen Verbrauchern, wie E-Mobility, Speichern und Wärmepumpen, in bestehende Stromnetze
(PresseBox) ( Mannheim, )
Die FGH GmbH hat in diesem Jahr zusammen mit der GEOPLEX GIS GmbH, einem Kooperationspartner aus dem Bereich der Geoinformatik, eine kartenbasierte Webanwendung entwickelt. Das "GridCheck" genannte Tool stellt die Stromnetze dar, gibt darüber Auskunft und ermittelt Potentiale für die Integration von Erzeugungsanlagen und neuen Verbrauchern, wie E-Mobility, Speichern und Wärmepumpen, in bestehende Stromnetze. Die Software basiert dabei auf den bereits extensiv praxiserprobten Produkten "PlexMap" der Firma Geoplex und "INTEGRAL7" der Firma FGH. Ein weltweiter Einsatz von GridCheck ist möglich - und ein internationaler Partner verwendet die Software bereits.

Im Rahmen der Kooperation kann dabei zum einen auf die herausragende Expertise von Geoplex im Bereich webbasierter Geoinformationssysteme und zum anderen auf die jahrzehntelange Erfahrung der FGH bei der Berechnung, Analyse und Bewertung elektrischer Netze zurückgegriffen werden. Beide Unternehmen verbindet die Begeisterung für innovative, komplexe und individualisierte Softwarelösungen, die an dieser Stelle auch zum gemeinsamen Produkt GridCheck geführt hat.

Netzintegration Prosumer: Ausfallsimulationen im Mittelpunkt von GridCheck

Wichtige Netzplanungsprozesse, wie die Anschlussbewertung neuer Lasten und Erzeugungsanlagen oder die Bestimmung von Netzausbaumaßnahmen zur Behebung von Engpässen, erfordern häufig noch erhöhten manuellen Input der Planungsingenieure. Deshalb sind sie zeitaufwändig und fehleranfällig. Durch GridCheck kann verständlich und einfach ein Anschlussbegehren direkt am Standpunkt der neuen Anlage definiert werden. Über komplexe Netzberechnungen wird evaluiert, ob dem Netzanschlussbegehren zugestimmt werden kann. Die im Hintergrund bewerteten Ausfallsimulationen gewährleisten, dass ein zuverlässiger Anschluss auch bei einfachen Betriebsmittelausfällen sicherstellt ist. Dieser Aspekt ist insbesondere bei der Bewertung von neuen Lasten unverzichtbar.

„Unsere Software unterstützt Netzbetreiber bei der Digitalisierung des Anschlussprozesses. Dieser wird dadurch deutlich schneller und robuster“, erklärt Daniel Schacht, Projektleiter bei der FGH. „Die Anwendung ist webbasiert und ist damit über den Browser von jedem Mitarbeiter und über ein Kundenportal auch direkt vom potentiellen Anschlussnehmer erreichbar. Gerade für Verteilnetzbetreiber ist hiermit ein Tool geschaffen worden, mit dem es möglich wird, der hohen Anzahl an Netzanschlussanfragen in der Verteilnetzebene Herr zu werden.“

Sie haben Interesse an unserer Webanwendung GridCheck? Daniel Schacht aus dem Fachbereich Netz- und Systemanalyse steht Ihnen per Mail oder telefonisch gerne zur Verfügung: +49 241 997857-234
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