eurocom zum zweiten Mehrkosten-Bericht des GKV-Spitzenverbandes: Nur ein zufriedener Patient ist ein mitwirkender Patient. Das ist entscheidend für den Therapieerfolg

Medizinische Hilfsmittel: ihre Anwendung und ihr Nutzen (PresseBox) ( Berlin, )
80 Prozent der GKV-Versicherten erhalten eine mehrkostenfreie Hilfsmittelversorgung durch ihre Krankenkassen. Diese Kernaussage des zweiten Mehrkostenberichts des GKV-Spitzenverbandes ist für die Europäische Herstellervereinigung für Kompressionstherapie und orthopädische Hilfsmittel, eurocom e. V., ein positives Signal. „Ein Großteil der Patienten ist offensichtlich mit der Hilfsmittelversorgung nach dem Sachleistungsprinzip der gesetzlichen Krankenversicherung, die sich an den im Hilfsmittelverzeichnis formulierten qualitativen Mindestanforderungen orientiert, zufrieden“, erklärt eurocom-Geschäftsführerin Oda Hagemeier.

Dass ein Fünftel der gesetzlich Krankenversicherten von ihrem in § 33 SGB V verankerten Recht auf Wahlfreiheit Gebrauch machen, sich für ein höherwertiges Hilfsmittel zu entscheiden, das über das Maß des Notwendigen hinausgeht, hat für Hagemeier zwei Gründe: „Zum einen kommen Mehrkosten vor allem dort zum Tragen, wo der Aufwand individuell angefertigter Hilfsmittel mit Festbeträgen belegt – und limitiert ist. Dass der GKV-Spitzenverband in 2020 beispielsweise die Festbeträge für Einlagen angehoben hat, ist eine logische Konsequenz, die wir begrüßen und die erst noch greifen muss. Zum anderen haben Patienten individuell unterschiedliche Erwartungen an ein Hilfsmittel, das in ihren Augen das subjektiv Beste für sie ist. Dabei können innovative technologische Entwicklungen ebenso eine Rolle spielen wie Aspekte des Komforts. Schlussendlich kommt es auf die Zufriedenheit des Patienten mit seinem Hilfsmittel an. Sie ist Voraussetzung für seinen Mitwirkungswillen und den Therapieerfolg. Insofern freuen wir uns über die Quintessenz der im Mehrkostenbericht zitierten Versichertenbefragung einer großen regionalen Krankenkasse aus 2019, die eines dokumentiert: hohe Zufriedenheit mit der Hilfsmittelversorgung.“

Allensbach-Patientenbefragung zeigt: Zufriedenheit sorgt für hohe Akzeptanz und Therapietreue

Mit der hohen Zufriedenheit der Versichertenbefragung korrespondieren auch die Ergebnisse der Patientenbefragung des Instituts für Demoskopie Allensbach zu Nutzen und Wirksamkeit medizinischer Hilfsmittel, ebenfalls aus 2019. Das Fazit: Steigende Lebensqualität durch weniger Schmerz und mehr Mobilität.

Neun von zehn der befragten Bandagen- und Orthesenträger sind mit ihrem medizinischen Hilfsmittel zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Diesem hohen Wert nähern sich auch die Träger medizinischer Kompressionsstrümpfe mit 89 Prozent. Überdurchschnittlich zufrieden sind diejenigen, die ihre medizinischen Kompressionsstrümpfe täglich (91 Prozent) oder 13 und mehr Stunden am Tag (94 Prozent) tragen. Ähnlich positiv urteilen Nutzer orthopädischer Schuheinlagen. Hier sind 92 Prozent von ihnen (sehr) zufrieden. Diese hohen Zufriedenheitswerte stehen in einem engen Zusammenhang mit dem positiven Urteil der Patienten über die Wirksamkeit der von ihnen genutzten medizinischen Hilfsmittel: So sagen 85 Prozent der Träger medizinischer Kompressionsstrümpfe, dass sie ihnen viel oder sehr viel helfen. Ähnlich sieht es bei den orthopädischen Einlagen sowie bei den Bandagen und Orthesen aus: 84 Prozent aller Einlagennutzer und 81 Prozent aller Träger von Bandagen beziehungsweise Orthesen bewerten ihr Hilfsmittel insgesamt als hilfreich oder sehr hilfreich.
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