Mehr als 1 Milliarde Quadratmeter - Klebefolien und Klebebänder sind unterschätzte Nischenprodukte

Für den nicht davon Betroffenen ist die Klebstoff-Industrie eine wenig auffällige Branche. Obwohl sehr viel in unserem täglichen Leben „geklebt“ ist, machen wir Konsument uns das nicht bewusst.

Verschiedene Harze sind Rohstoffe für Kleber (PresseBox) ( Frankenthal, )
Kleben hat in vielen Industriebereichen längst andere Fügetechniken wie Schrauben, Nieten, Schweißen oder Klemmen ersetzt. Das liegt nicht nur an dem oft günstigeren Preis für Klebstoffe, sondern viel öfter an anderen Vorteilen.

Man kann per Kleben unterschiedliche Materialien miteinander verbinden. Selbst sehr dicke und sehr dünne Bauteile können ohne „Fügestress“ zusammen geführt werden. Anders wie beim Schrauben (punktuelle Belastung) oder Schweissen (hohe Temperaturbelastung) kann man beim Kleben vollflächig und spannungsarm verbinden. Klebstoff wirkt toleranzausgleichend, dichtet ab und vermeidet mechanische Verspannungen bei Temperaturausdehnung. Verklebungen können wieder lösbar sein oder endfest für konstruktive Anwendungen – je nach Bedarf.

Also viele Gründe, die für die Klebtechnik sprechen. Kein Wunder daher, dass in Deutschland unglaubliche 1,4 Millionen Tonnen Kleb-, Dicht- und zementärer Bauklebstoffe hergestellt werden. Das entspricht etwa 25.000 Waggonladungen mit einer Gesamtlänge von etwa 400 km. Dabei erwirtschaften die Unternehmen der Klebstoffindustrie einen Umsatz von ca. 3,7 Milliarden Euro pro Jahr. Was so viel klingt, ist angesichts eines Weltmarktes von ca. 60 Milliarden EURO dennoch nur ein Anteil von 6%.
Allerdings liegt die Wertschöpfung durch die konsequente Neu- und Weiterentwicklung von Produkten für Klebstoff-Anwender seit Jahren deutlich über dem allgemeinen Wirtschaftswachstum.

Ein wichtiger Teilbereich der Klebstoffindustrie sind die Klebefolien und Klebebänder. Die in Deutschland gefertigte Fläche von knapp 1 Milliarde Quadratmeter entspricht rund 140.000 Fussballfelder. Eine unvorstellbar große Fläche, deutlich größer als Berlin. Dazu gehören alle Arten von haftenden Schutzfolien, siegelbaren Verpackungsfolien, Klebebänder für den Bau, die gelben Markierungsstreifen in Autobahnbaustellen und vieles mehr. Aber auch Klebebänder für die Elektroindustrie, wie sie die Firma CMC Klebetechnik herstellt. Sie werden als Isolation in Transformatoren und Elektromotoren verwendet. Hier schützen Sie Leib und Leben der Anwender und vermeiden Schäden an Produktionseinrichtungen durch Kurzschlüsse und damit einhergehende Ausfälle.

Anders wie in vielen Branchen unterliegen die Klebebänder der Elektrotechnik keinem so starken Preisdruck wie z.B. in der Papierindustrie oder der Verpackungsbranche. Gerade Spezialisten wie CMC Klebetechnik (www.cmc.de)können sich in ihren jeweiligen Nischen behaupten und auf Wachstumszahlen verweisen, die anderswo eher ein Minuszeichen vor der Zahl tragen.

Kleben, eine eher unsichtbare Fügetechnik, die jedoch einen wesentlichen Beitrag leistet zum volkwirtschaftlichen Nutzen.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.