Deutlich weniger Emissionen, deutlich mehr Elektrofahrzeuge

BIEK-Kompendium "Zahlen, Daten und Fakten der KEP-Branche" - Teil 3

(PresseBox) ( Berlin, )
Seit Anfang Mai veröffentlicht der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) im wöchentlichen Rhythmus Zahlen, Daten und Fakten zur Kurier-, Express- und Paketbranche (KEP) in seinem neuen Kompendium. Heute stellt der Verband Ergebnisse zum Fahrzeugbestand der KEP-Unternehmen in Deutschland nach Emissionsklassen und nach Antriebs- und Kraftstoffarten vor.

Im Jahr 2016 lag der Anteil der Euro-6-Fahrzeuge bei den KEP-Fahrzeugen 29 Prozent über dem Anteil der Euro-6-Fahrzeuge am gesamten Kraftfahrzeugbestand (18 Prozent KEP, 14 Prozent gesamt). Auch der Anteil der Euro-5-KEP-Fahrzuege (58 Prozent) lag deutlich über dem Anteil beim gesamten Fahrzeugbestand (31 Prozent), während der Anteil der Euro-4- und älteren Emissionsklassen sichtlich darunter lag (24 Prozent KEP, 55 Prozent gesamt).

Bei den schweren Nutzfahrzeugen lag 2016 der Anteil der Euro-6-Fahrzeuge im KEP-Markt (60 Prozent) 50 Prozent über dem Anteil bei den gesamten schweren Nutzfahrzeugen (40 Prozent). Auch im Segment der leichten Nutzfahrzeuge, d. h. der Zustellfahrzeuge, ist erkennbar, dass die Fahrzeuge im KEP-Markt im Schnitt emissionsärmer sind. 15 Prozent der Fahrzeuge sind der Euro-6-Klasse zuzurechnen. Der Anteil ist damit im Vergleich zum gesamten Bestand bei leichten Nutzfahrzeugen (6 Prozent) mehr als doppelt so hoch.

Derzeit verfügen noch die meisten Fahrzeuge im KEP-Markt über ölbasierte Antriebsarten. Auf die Diesel- und Benzinfahrzeuge entfiel im Jahr 2016 ein Anteil von 96 Prozent. Rund 3 Prozent sind Elektrofahrzeuge und die übrigen Antriebsarten (z. B. Gas) kommen zusammen auf 1 Prozent. Der Anteil der KEP-Elektrofahrzeuge übersteigt jedoch stark den Elektrofahrzeug-Anteil beim gesamten Pkw- (0,1 Prozent) und beim gesamten Lkw-Bestand (0,2 Prozent).

Gleichzeitig lässt sich feststellen, dass der Anteil der Elektrofahrzeuge bei den KEP-Unternehmen kontinuierlich signifikant wächst. Größtes derzeitiges Hemmnis ist aber immer noch die mangelnde Verfügbarkeit adäquater, auf die KEP-Bedürfnisse zugeschnittener Fahrzeuge der Hersteller. „Dennoch rechnen wir unter Berücksichtigung der Pläne und Vorhaben der Unternehmen sowie der zu erwartenden Marktentwicklungen und Rahmenbedingungen in den nächsten Jahren mit einem deutlich wachsenden Anteil der Elektrofahrzeuge an der gesamten Fahrzeugflotte im KEP-Markt“, prognostiziert der Kompendium-Autor Dr. Klaus Esser von der KE-CONSULT Kurte&Esser GbR.

Nächste Woche geht es im vierten Teil des Kompendiums um die zeitliche Verteilung des KEP-Sendungsvolumens.

Das Kompendium mit anschaulichen Grafiken steht hier zum Download zur Verfügung: www.biek.de/index.php/kompendium.html.
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