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Bayerische Patentallianz GmbH Prinzregentenstr. 52 80538 München, Deutschland http://www.baypat.de
Ansprechpartner:in Dr. Hans-Joachim Burghardt +49 89 548017732
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Bayerische Patentallianz GmbH

Innovationen der Bayerischen Universitäten auf der Hannover Messe 2011

Die Bayerische Patentallianz GmbH präsentiert vom 04. bis 08. April ein innovatives Markenschutz-label zum Schutz vor Produktpiraterie sowie ein neuartiges Verfahren für generative Fertigungsprozesse

(PresseBox) (München, )
Der völlig neuartige „künstliche Fingerabdruck“, der an der Universität Bayreuth entwickelt wurde, eignet sich zur Identifikation und Authentifizierung verschiedenster Produkte und soll Firmen als fälschungssicheres Markenschutz-label zum Schutz vor Produktpiraterie dienen. Möglich ist dies durch seine besondere dreidimensionale Oberflächenstruktur. So weist der künstliche Fingerabdruck neben einer regelmäßigen Wellenstruktur auch individuelle Fehlstellen, ähnlich den Minutien beim menschlichen Fingerabdruck, auf, die mittels eines Scanners eindeutig identifiziert werden können. Der wesentliche Unterschied zu bereits bekannten Sicherheitslabels wie Barcodes oder DataMatrix-Codes ist die geringe Größe der Wellenstruktur, die für das bloße Auge nicht sichtbar ist und so als wirksames Mittel gegen Produktpiraterie eingesetzt werden kann. Im Gegensatz zu bekannten fälschungssicheren Technologien wie RFID, Hologrammen oder Datenmatrizen, die oftmals nur in großen Mengen wirtschaftlich hergestellt werden können, ist die neue Erfindung sehr günstig. So sind die Produktionskosten für den neuartigen künstlichen Fingerabdruck unabhängig von der produzierten Anzahl und sehr niedrig durch die geringen Materialkosten für den Rohstoff Silikonelastomer und den günstigen Herstellungsprozess. Die Erfindung ist besonders geeignet für Hersteller von Scannern und entsprechender Software, die Textil- und Automobilindustrie sowie alle Branchen und Prozesse, bei denen Transport und Logistik eine große Rolle spielen.

Eine weitere Erfindung, die die Bayerische Patentallianz GmbH vorstellt, wurde an der Technischen Universität München (TUM) entwickelt. Der neuartige „Pulverauftragsmechanismus zur Multimaterialverarbeitung“ findet Anwendung in sogenannten generativen Fertigungsverfahren, bei denen die schnelle und Kostengünstige Fertigung von Prototypen, Modellen und Mustern erfolgt. Kennzeichnend für derartige Prozesse ist, dass diese Bauteile bislang nicht aus verschieden Werkstoffen hergestellt werden können. Eine innovative Dosiervorrichtung ermöglicht nun die lokale Anpassung der Granulatmischung dieser Bauteile während des Fertigungsprozesses, so dass verschiedene Werkstoffe und verschiedene Pulvergrößen zur Herstellung des Bauteilmaterials verarbeitet werden können. Die Erfindung umfasst vielfältige verfahrenstechnische Einsatzmöglichkeiten für den gezielten Pulverauftrag und adressiert so z.B. Anwender und Hersteller von generativen Fertigungsanlagen, aber auch die Pharma-, Lebensmittel- und Chemieindustrie.

Die Prototypen der Erfindungen können Sie auf der Hannover Messe in Halle 2 auf Stand D 30 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) sehen. Die Lizenz- und Patentmanager der Bayerischen Patentallianz GmbH stehen Ihnen dort für Fragen zur Verfügung.

Bayerische Patentallianz GmbH

Die Bayerische Patentallianz GmbH vermarktet als zentrale Patent- und Vermarktungsagentur von 28 bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften die Erfindungen von mehr als 17.000 Wissenschaftlern. Dabei unterstützt sie die Wissenschaftler, ihre Erfindung zu schützen und anschließend kommerziell zu nutzen. Für die Industrie stellt
sie einen einzigartigen Zugang zum größten Technologiepool Bayerns bereit. Dank der international renommierten Forschungsqualität der bayerischen Universitäten und Hochschulen verfügt die die Bayerische Patentallianz GmbH über zahlreiche innovative und schutzrechtlich gesicherte Erfindungen aus den Bereichen Life Sciences und Physical Sciences.
www.baypat.de

Hannover Messe 2011
Mit 13 internationalen Leitmessen bündelt die HANNOVER MESSE 2011 die Schlüsseltechnologien der Industrie und ist der ideale Ort, um sich das neueste Industrie-Know-how zu sichern. Die wichtigsten Branchen zeigen ihre Stärken und erlauben durch einen interdisziplinären Wissenstransfer den Brückenschlag in angrenzende Technologien. Die Messe ist seit 60 Jahren der führende Marktplatz für wegweisende Technologien, Werkstoffe und Ideen.
www.hannovermesse.de

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