Gemessen an den vorherrschenden wirtschaftlichen Bedingungen im mittelständischen Maschinen- und Anlagenbau bewertet Simone Schiffgens, Vorstandsvorsitzende der ams.Group, das Ergebnis des vorangegangenen Geschäftsjahres als zufriedenstellend. „Im letzten Quartal 2025 konnten wir eine etwas schwächere Phase zur Jahresmitte ausgleichen und eine ganze Reihe an Neukunden hinzugewinnen“, erläutert sie. Insgesamt entschieden sich 17 Mittelständler aus der Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigung für ams.erp, darunter solch innovative Unternehmen wie die Hüttenhölscher Maschinenbau GmbH, Marktführerin für individuelle, automatisierte Korpusmontagelösungen in der Küchenmöbelindustrie, und Meyer-RE, die als Tochter der renommierten Papenburger Meyer Werft das individuelle Projektgeschäft rund um das After-Sales-Geschäft sowie die Modernisierung und Wartung von Kreuzfahrtschiffen übernimmt.
Um eine optimale Projekt- und Kundenbetreuung zu gewährleisten und gleichzeitig die Produktivität des gesamten ams-Teams zu erhöhen, wurde gezielt Fachpersonal in allen Bereichen eingestellt, vornehmlich in der Software-Entwicklung und der Beratung. Dass sich die Belegschaft dennoch von insgesamt ca. 240 auf 223 Mitarbeitende konsolidiert hat, hat seine Ursache in erster Linie in dem altersbedingten Ausscheiden einiger langjähriger Führungskräfte, die jedoch weiterhin in beratender Funktion für die ams.Group tätig sind. Darüber hinaus wurden einzelne, durch natürliche Fluktuation freigewordene Positionen aus Gründen organisatorischer Anpassungen sowie der Steigerung der Effizienz nicht nachbesetzt. Dies verdeutlicht, dass das Unternehmen im Rahmen seiner nachhaltigen Personalplanung stets die Marktgegebenheiten im Blick hat.
Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen sehen sich die Verantwortlichen der Unternehmensgruppe organisatorisch sowie strategisch gut aufgestellt, um in einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld wieder nachhaltig zu wachsen. „Angesichts der veränderten Marktbedingungen und technologischen Entwicklungen haben wir unsere Kapazitäten angepasst, um auch künftig flexibel und leistungsfähig zu bleiben. Die getroffenen Maßnahmen stärken nicht nur unsere Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit als eigenständiges Familienunternehmen, sondern schaffen zugleich eine solide Basis für zukünftige Investitionen und den Aufbau bzw. den Erhalt langfristiger Kundenbeziehungen“, ist Simone Schiffgens überzeugt. Die Vorstandsvorsitzende blickt mit Zuversicht auf das laufende Geschäftsjahr 2026 und erwartet, den eingeschlagenen Kurs der Stabilisierung und Weiterentwicklung konsequent fortsetzen zu können.