Faire Woche 2007: Über 1.000 Veranstaltungen

Aktionswochen zum Fairen Handel starten am 17. September

Köln, (PresseBox) - Knapp zwei Wochen vor ihrem Beginn am 17. September lockt die diesjährige Faire Woche bereits mit einem prall gefüllten Veranstaltungskalender: Schon 1.000 Veranstaltungshinweise weist der Aktionskalender unter www.fairewoche.de auf. Damit deutet sich für dieses Jahr eine noch breitere Beteiligung an der Fairen Woche an als in den vergangenen Jahren.

„Hinter den 1.000 Veranstaltungen stehen etwa 3.000 Aktionstage zum Fairen Handel. Somit können wir in diesem Jahr mit den Aktionen der Fairen Woche eine noch größere Öffentlichkeit erreichen als schon in den vergangenen Jahren“, freut sich Christoph Albuschkat, Koordinator der Fairen Woche.

Unter dem Motto „Afrikanissimo – Entdecke die Vielfalt“ stehen in diesem Jahr Menschen und Produkte aus Afrika im Mittelpunkt der Aktionswochen zum Fairen Handel. Ob Wein und Tee aus Südafrika, Kakao aus der Elfenbeinküste, Kunsthandwerk aus Tansania oder Kaffee aus Äthiopien und Uganda – das Angebot fair gehandelter afrikanischer Produkte wächst beständig. So vielfältig die Produktpalette, so abwechslungsreich werden die Aktionen rund um den Fairen Handel mit Afrika während der Fairen Woche sein. Alle Verbraucher sind auch in diesem Jahr wieder herzlich eingeladen, sich bei Weinproben, Kochwettbewerben, Informationsveranstaltungen im Supermarkt oder äthiopischen Kaffeezeremonien über den Fairen Handel zu informieren und die fair gehandelte Vielfalt zu entdecken. Sieben Gäste aus vier afrikanischen Ländern informieren in mehr als 100 Veranstaltungen über die positiven Wirkungen des Fairen Handels auf Ihre Arbeit. Als Anregung zum Ausprobieren werden wie in den Vorjahren kleine Rezepthefte angeboten – natürlich mit Rezepten aus Afrika.

Die Schirmherrin der Fairen Woche, Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul, wird die Aktionswochen am 17. September in Berlin eröffnen.

Eine Übersicht über die zahlreichen Veranstaltungen sowie viele weitere Informationen zum Fairen Handel bietet die Aktionshomepage unter www.fairewoche.de.

TransFair Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt

1992 startete der gemeinnützige Verein TransFair seine Arbeit mit dem Ziel, benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu fördern und durch den Fairen Handel ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern.

TransFair handelt nicht selbst mit Waren. Der Verein vergibt vielmehr sein Siegel für fair gehandelte Produkte. TransFair ist also keine Marke, sondern zeichnet Produkte mit seinem Siegel aus, die zu festgelegten fairen Bedingungen gehandelt wurden. Zu den Aufgaben gehören Marketing und die Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit um damit das Fairtrade-Siegel und den Fairen Handel bekannter zu machen. Um die Unabhängigkeit und Effizienz der Kontrolle der Fairhandelsregeln zu verbessern wird die Überwachung der Einhaltung der Regeln von Seiten unserer Lizenznehmer seit Januar 2007 von Flo-Cert Germany übernommen.

Seit 2003 ziert das internationale Fairtrade-Logo (oben) auch die Produkte in Deutschland und ersetzt das für 10 Jahre gültige TransFair-Logo (unten). Sie können nun fair gehandelte Produkte in vielen europäischen Ländern an dem einheitlichen Fairtrade-Siegel erkennen. Erhalten bleibt der vertraute TransFair-Schriftzug, und die Ziele - der Einsatz für einen gerechten Handel zwischen Nord und Süd - bleiben unverändert.

TransFair vergibt sein Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte. TransFair e.V. wird von 36 Organisationen wie zum Beispiel Misereor, Brot für die Welt, UNICEF, BUND und der Verbraucher Initiative getragen. Für 1,4 Million benachteiligte Produzentenfamilien in 59 Ländern schafft der Faire Handel mit dem Siegel nachhaltig bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen. Produkte mit Fairtrade-Siegel sind in über 27.000 Supermärkten, Weltläden und vielen Naturkostmärkten sowie in 800 Kantinen und Hotels erhältlich.

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