Adecco Studie mit 8.000 Fach- und Führungskräften: Die Arbeitswelt wird nach Corona nie mehr dieselbe sein

(PresseBox) ( Düsseldorf, )
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Arbeitnehmer fordern mehr Flexibilität: 50/50-Aufteilung zwischen Home-Office und Bürozeit
Keine Lust auf strikte 40-Stunden-Woche: 69% der Befragten fordern Ende der stundenbasierten Arbeitsverträge
Boom bei digitalen Fertigkeiten durch Corona: 61% konnten ihr technisches Know-how verbessern, 69% sind nach der Pandemie an einer weiteren Verbesserung ihrer digitalen Fertigkeiten interessiert
Führungskräfte verunsichert: Weniger als die Hälfte von ihnen fühlt sich in der Lage, die Mitarbeiter während der Pandemie ganzheitlich zu unterstützen


Die Coronavirus-Pandemie hat zu einem grundlegenden Wandel der Erwartungen von Fach- und Führungskräften an ihr Berufsleben geführt. Dies zeigt die neue Studie der Adecco Group.  Die Adecco Group, das weltweit führende Unternehmen für HR-Lösungen, stellte heute die Ergebnisse ihrer jüngsten Studie „Defining the New Era of Work“ vor, in der die erwarteten Auswirkungen der Pandemie auf das Berufsleben von Fach- und Führungskräften untersucht werden. Die Studie wurde im Mai 2020 mit jeweils 1.000 Fach- und Führungskräften (im Alter von 18-60 Jahren) in Deutschland., Australien, Frankreich, Italien, Japan, Spanien, Großbritannien und den USA durchgeführt. 

50% der Zeit im Büro, 50% der Zeit von Zuhause

Die Studie zeigt, dass die Arbeitswelt für ein neues "hybrides" Modell bereit ist. Drei Viertel (74%) der befragten Arbeitnehmer gaben an, dass eine Mischung aus Büro- und Home-Office ideal sei. Die favorisierte Aufteilung: Die Hälfte (51%) der Zeit im Büro verbringen und die andere Hälfte (49%) aus der Ferne arbeiten. Diese Einschätzung ist unabhängig von Ländern, Generationen und Elternschaft. Auch die Führungskräfte von Unternehmen stimmen dem zu, wobei fast acht von zehn (77%) Führungskräften sagen, dass Unternehmen von einer größeren Flexibilität profitieren würden.

Keine Lust auf strikte 40-Stunden-Woche: 69% der Befragten fordern ergebnisorientierte Arbeitsverträge  

Ein weiteres eindeutiges Ergebnis könnte das Ende des stundenbasierten Vertrags und der 40-Stunden-Woche bedeuten. Mehr als zwei Drittel (69%) der Arbeitnehmer befürworten eine "ergebnisorientierte Arbeit", bei der Verträge auf der Erfüllung von vereinbarten Zielen basieren und nicht auf einer bestimmten Anzahl von Arbeitsstunden.  Ein hoher Anteil der Führungskräfte (74%) stimmt zu, dass die Länge der Arbeitswoche dahingehend überprüft werden sollte. 

Der Vorstandsvorsitzende der Adecco-Group, Alain Dehaze, sagt: "Die Arbeitswelt wird nie wieder zu dem "Normalzustand" zurückkehren, den wir vor dem Ausbruch der Pandemie kannten. Der plötzliche und dramatische Wandel in der Arbeitswelt hat aufkommende Trends wie flexibles Arbeiten, zielorientiertes statt präsenzorientiertes Führen und Weiterbildungen so stark beschleunigt, dass sie heute für den Erfolg von Unternehmen von grundlegender Bedeutung sind. Die Studie zeigt, dass sich die Einstellung der Arbeitnehmer verändert hat und dass die Kluft zwischen den Erwartungen der Belegschaft und den häufig eingefahrenen Prozessen in den Unternehmen offengelegt wurde. ".

Neue Führungsqualitäten sind gefragt

Die Pandemie fordert neue Führungskompetenzen ein. Emotionale Intelligenz hat sich als die bestimmende Eigenschaft des modernen erfolgreichen Managers herausgestellt: Doch die Lücke zwischen Erwartungen und Realität ist noch erheblich. Mehr als ein Viertel (28%) der Befragten gab an, dass sich ihr psychisches Wohlbefinden durch die Pandemie verschlechtert habe, wobei nur einer von zehn Befragten ihrer Führungskraft attestierte, dass die Führungskraft die emotionale Gesundheit der Mitarbeitenden gefördert habe.   

Mitarbeiter fordern digitale Weiterbildungen ein

Sechs von zehn Befragten geben an, dass sich ihre digitalen Fertigkeiten während des Lockdowns verbessert haben. Weitere zwei Drittel (69%) wollen nach der Pandemie nach weiteren digitalen Weiterbildungsmöglichkeiten suchen. Ein breites Spektrum von Kompetenzentwicklungen wurde bei Führungskräften als wichtig eingestuft, darunter die Führung von Mitarbeitern im Home-Office (65 %), Soft Skills (63 %) und kreatives Denken (55 %). 

Vertrauen in Arbeitgeber wächst

Die Studie zeigt, dass die Unternehmen erfolgreich versucht haben, ihre Mitarbeiter während der Krise zu unterstützen. Infolgedessen ist das Vertrauen in die Unternehmen gestiegen. 88% der Befragten sagen, dass ihr Arbeitgeber ihre Erwartungen während der Pandemie erfüllt oder übertroffen hat. Mit diesem gestiegenen Vertrauen sind auch die Erwartungen gestiegen. 80% der Arbeitnehmer glauben, dass ihr Arbeitgeber dafür verantwortlich ist, eine bessere Arbeitswelt nach der Covid-Krise zu schaffen. Zum Vergleich: 73% sagen, dass die Regierung verantwortlich ist, 72%, dass es eine individuelle Verantwortung ist.

Für weitere Informationen:   Laden Sie die Studie hier herunter.

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