SKZ als Systemanbieter

Industrie-Consulting

(PresseBox) ( Würzburg, )
In diesem Jahr feierte das Kunststoff-Zentrum SKZ sein 50-jähriges Jubiläum. Seit 1961 hat sich das SKZ als feste Größe auf dem Kunststoffsektor etabliert. In den vielen Jahren wurde eine breite Kernkompetenz aufgebaut, außerdem besteht inzwischen ein immenser Erfahrungsfundus.

Insbesondere in den letzten 20 Jahren wurden vielschichtige Schadensanalysen an defekten Kunststoffteilen durchgeführt. Bei über 200 Schadensanalysen pro Jahr ergibt dies ein hohes Erfahrungspotential zu den verschiedensten Aufgaben in der Schadensanalytik.

Allerdings ist für die Betroffenen immer dann, wenn eine Schadensanalyse erforderlich wird, "das Kind schon in den Brunnen gefallen". Wichtig ist daher bereits am Anfang der Wertschöpfungskette, in der Entwicklungsphase, die richtigen Entscheidungen bezüglich Material, Produktdesign und Verarbeitung zu treffen. Der breite Erfahrungsschatz der SKZ-Experten ist hierfür ein wertvoller Basisbaustein. Dabei ist das Leistungsangebot des gesamten SKZ mit den Geschäftsfeldern Produktqualität/Kunststoffprüfung, Forschung und Entwicklung, Aus- und Weiterbildung sowie Zertifizierung von großer Bedeutung.

Die Zusammenarbeit der veschiedenen Bereiche ermöglicht eine ganzheitliche Kundenbetreuung von der ersten Fragestellung bis hin zur wirtschaftlichen Ausführung.

Der Kunde wünscht einen Ansprechpartner ohne Schnittstellenprobleme. Aus diesem Grund ist am SKZ ein Industrie-Consulting-Team tätig. Durch die ausgesprochen interdisziplinäre Zusammenarbeit werden alle Fragestellungen aus der Industrie bzw. für eventuelle Gerichtsverhandlungen umfassend bearbeitet.

Das SKZ begleitet seine Kunden auf dem gesamten Weg der Wertschöpfungskette, von der Entwicklung über die Produktion bis zum Produkteinsatz, mit dem Ziel, die beste Lösung zu finden.

Dabei werden die innovativen Entwicklungen auf dem Kunststoffmarkt berücksichtigt. Dies ist u.a. über den Wissenstransfer aus dem Unternehmensbereich "Aus- und Weiterbildung" sichergestellt. Die vielfältigen, aktuellen Weiterbildungsthemen zeigen den neuesten Stand der Technik auf. Hierdurch ergibt sich ein ständig aktualisierter Wissenspool. In Machbarkeitsanalysen (z.B. Substitution von Metall durch Kunststoff) fließen innovative Entwicklungen auf dem Verarbeitungs- und Materialsektor ein.

Am Anfang der Wertschöpfungskette steht die Auswahl des richtigen Kunststoffmaterials. Hierzu erstellt das SKZ zusammen mit dem Kunden ein detailliertes Lastenheft. Über eine Materialrecherche mittels Datenbanken werden passende Kunststofftypen ermittelt. Wenn das Eigenschaftsprofil der zur Verfügung stehenden Kunststoffe jedoch nicht befriedigend ist, so kann im Bereich Forschung und Entwicklung ein Kunststoff mit dementsprechendem Eigenschaftsprofil compoundiert werden. Hierbei werden maßgeschneiderte Rezepturen, u.a. Nanocomposites und hochgefüllte Materialien, entwickelt.

Dafür besteht am SKZ die Möglichkeit, innovative Werkstoffe mit modernster Maschinentechnik zu verarbeiten und so ausgereifte industrielle Compounds zu kreieren. Die mechanischen, thermischen und rheologischen Kenndaten können im nach DIN EN ISO/EC 17025 akkreditierten SKZ-Prüflabor normgerecht ermittelt werden. Somit wird ein aussagefähiges technisches Materialdatenblatt für das Compound erstellt.

In Bezug auf die geeignete Kunststoffauswahl ist oft das Langzeit- und Alterungsverhalten des angedachten Bauteils unter Einflussgrößen wie Temperatur, mechanische Belastung, chemische Medien und unter Witterungseinfluss bedeutsam. Die zeitraffende Prüfung alterungsbedingter Eigenschaftsänderungen erfolgt sowohl in Form von Werkstoff- als auch Bauteilprüfungen.

Nach der Materialauswahl erfolgt anschließend die Erarbeitung des Produktdesigns. Das SKZ arbeitet hier unterstützend und überprüft Produktzeichnungen auf ein kunststoffgerechtes Design.

Auch hier fließen die neuesten Erkenntnisse zu den einzelnen Werkzeugtechniken und den unterschiedlichen Kunststoffverarbeitungstechnologien über den Wissenstransfer aus dem SKZ-Aus- und Weiterbildungsprogramm mit ein.

Moderne Simulationsprogramme am SKZ bieten zusätzlich gute Vorhersagemöglichkeiten hinsichtlich Verarbeitungsverhalten. Für die Spritzgießsimulation wird z. B. das Programm Autodesk Moldflow Plastics Insight eingesetzt. Auch für die Fügetechnik steht eine Modellierungs- und Simulationssoftware zur Verfügung.

Nach Fertigstellung des Produktionswerkzeuges ist das SKZ ein kompetenter Ansprechpartner bezüglich Werkzeugabmusterungen. Hierzu steht ein umfangreicher Maschinenpark für die unterschiedlichen Verfahrenstechniken zur Verfügung (z. B. 12 verschiedene Spritzgießmaschinen mit Schließkräften von 500 bis 5000 kN). Die Abmusterung von Spritzgießwerkzeugen erfolgt mit der SKZ-Software MESOS. Über diese statistische Versuchsmethodik wird eine robuste Maschineneinstellung ermittelt, um eine hohe Prozesssicherheit in der Produktion zu gewährleisten.

Des Weiteren bietet das SKZ Prozessanalysen und -optimierung direkt beim Kunden an.

Mit dem SKZ Service-Mobil, ausgestattet mit einem hochwertigen Messequipment (u. a. Thermobildka-mera, Restfeuchtemessgerät) führen erfahrene Spezialisten die Prozessanalyse und -optimierung bezüglich Qualität und Zyklusreduzierung durch.

Neben Prozessanalysen/-optimierungen führt das Industrie-Consulting-Team auch Analysen kompletter Fertigungsbetriebe durch. Entsprechend dem Materialfluss - vom Granulatkorn bis zum Fertigteil - erfolgt die Schwachstellenanalyse. So ergeben sich diverse Verbesserungsmöglichkeiten, um die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens zu steigern. In einer Vertiefungsberatung werden Empfehlungen ausgearbeitet wie z. B. Erarbeitung eines schlüssigen Materialkonzeptes, Erarbeitung einer Werkzeugspezifikation oder Optimierung der Werkzeuginstandhaltung.

In diesem Zusammenhang stellt das IC-Team des SKZ kompetente Ansprechpartner für die Einführung einer durchgängigen Qualitätsüberwachung zur Verfügung. Hierbei befassen sich die SKZ-Fachleute mit der Entwicklung, Validierung und Umsetzung von Prozessmessmethoden für die Kunststoffverarbeitung.

Des Weiteren ist das fundierte Fachwissen der erfahrenen Mitarbeiter in einem Betrieb die Grundlage für Qualität, Effektivität und Fehlervermeidung. Aus diesem Grund werden vom SKZ Inhouse-Schulungen auf den kundeneigenen Fertigungsmaschinen angeboten. Die Firmenschulung wird hierbei individuell auf die Kundenanforderungen und -wünsche ausgerichtet und ist auch modular aufgebaut.

Das umfangreiche Dienstleistungsangebot bezüglich Industrie-Consulting wird schließlich mit dem Arbeitsgebiet "Nachhaltigkeit" abgerundet. Hier werden u. a. mit den Methoden der Ökobilanz und Lebenszykluskostenrechnung Bewertungen der Nachhaltigkeit von Werkstoffen, Prozessen und Produkten durchgeführt. Dabei werden auch Energie- und Materialeffizienz von den SKZ-Experten direkt vor Ort untersucht und optimiert. Abschließend kann die Ökoeffizienz verschiedener Produktalternativen in einem Ökoeffizienz-Portfolio visualisiert und die ökoeffizientesten Produkte identifiziert werden.

Derartige Maßnahmen wie z. B. die Materialeffizi-enzanalyse in kunststoffverarbeitenden Betrieben werden durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt. Die Industrieberatung wird für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch das "Programm zur rentablen Verbesserung der Materialeffizienz" durch die Deutsche Materialeffizienzagentur (demea) staatlich gefördert. Das SKZ hat hierzu anerkannte Berater.

Das gesamte Dienstleistungsangebot des SKZ bietet die Basis für ein umfassendes Industrie-Consulting. Für die SKZ-Kunden bedeutet dies: Einen Ansprechpartner, keine Schnittstellenprobleme.
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