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Pressemitteilung BoxID: 438426 (Staatskanzlei Rheinland-Pfalz)
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Malu Dreyer: Stärkung des betrieblichen Gesundheitsmanagements ist Kernaufgabe

(PresseBox) (Mainz, ) "Die Stärkung der betrieblichen Gesundheitsförderung ist eine Kernaufgabe, denn sie ist Voraussetzung für sichere, gesunde und zukunftsfähige Arbeitsplätze", wie Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz unterstrich. Die hohe Bedeutung von guter Arbeit für die Landesregierung, zu der das betriebliche Gesundheitsmanagement ohne Zweifel gehöre, sei erkennbar daran, dass sie dies auch in der Koalitionsvereinbarung verankert habe, sagte die Ministerin. Rheinland-Pfalz habe diese Bedeutung schon lange erkannt und eine Fülle von Maßnahmen ergriffen, die weiter fortentwickelt werden sollen.

So vergibt das Arbeitsministerium den rheinland-pfälzischen Arbeitsschutzpreis, mit dem Unternehmen ausgezeichnet werden, die über die gängige Praxis hinaus Maßnahmen des betrieblichen Gesundheits- und Arbeitsschutzes realisieren und damit als Vorbild für andere Betriebe gelten können. Bereits seit 1994 gibt es im Arbeitsministerium den Beirat für Arbeitsschutz. Er setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Sozialpartner, aber auch aus verschiedenen Arbeitsschutzexpertinnen und -experten zusammen und hat eine hohe Bedeutung bei der praktischen Umsetzung des Gesundheitsmanagements in den Betrieben. Nicht zuletzt auch das vom Arbeitsministerium geförderte Kompetenzzentrum "Zukunftsfähige Arbeit in Rheinland-Pfalz", das bei der Handwerkskammer Rheinhessen angesiedelt ist, hat die Aufgabe, Unternehmen zu helfen, sich für die Zukunft zu rüsten. Beschäftigte, Betriebe, Personalverantwortliche und betriebliche Interessenvertretungen erhalten beim Kompetenzzentrum praktische Unterstützung, unter anderem zu den Themenfeldern Arbeitsorganisation, Personalpolitik, Weiterbildung und eben betriebliches Gesundheitsmanagement.

Neue Studienergebnisse bestätigten diesen Ansatz, erklärte die Ministerin. So gehe die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin davon aus, dass sich 30 bis 40 Prozent der Arbeitsunfähigkeitszeiten durch eigene Maßnahmen der Unternehmen vermeiden ließen. Die Ministerin fordert daher die rheinland-pfälzischen Betriebe auf, betriebliches Gesundheitsmanagement zu einem Schwerpunkt des Arbeitsschutzes zu machen.