Neuer Glasfaser/Coax-Multiplexer von RAD bietet kostengünstige Lösung für Campusnetze

E1 über T3 häufig effizienter als E1 über E3

(PresseBox) ( München und Tel Aviv, )
RAD Data Communications (RAD) hat einen neuen Multiplexer auf den Markt gebracht, der die Reichweite von SDH/SONET-Leitungen auf bis zu 110 Kilometer erweitert. Der Optimux-T3L multiplext jeweils 21 E1 oder 28 T1-Leitungen bzw. Kombinationen daraus auf eine T3-Coax- oder Glasfaserleitung.

Das Gerät unterstützt den G.747-Standard für das Mapping von E1 und T1 auf T3. Somit können E1-Services über T3-Leitungen transportiert werden. Dies hat mehrere Vorteile. Statt E1-Leitungen auf eine 34 Mbit/s E3-Leitung zu packen, können Carrier dafür 45 Mbit/s T3-Leitung nutzen und so die Vergeudung von Bandbreite in den virtuellen Containern mit ihrer fixen Größe von 50 Mbit/s minimieren. "Der OptimuxT3L ist eine besonders attraktive Lösung für E3-Umgebungen, die nicht die 155 Mbit/s brauchen, wie sie in SDH-Netzen vom STM-1-Signal geliefert werden, sondern mit 45 Mbit/s auskommen," so Orly Nahum, Optimux Product Line Manager bei RAD. "Wenn Campus-Netzbetreiber mittels G.747 mehrere E1-Leitungen statt über E3 über eine T3-Leitung übertragen, können sie die Infrastruktur optimal nutzen. Mit 45 Mbit/s Bandbreite sind so zudem 21 E1-Leitungen statt 16 möglich."

Der kompakte Optimux-T3L unterstützt ein breites Spektrum vom Single Mode und Multimode-Glasfaserschnittellen. Eine optionale zweite Hauptleitung und redundante Stromversorgung gewährleisten automatisches Backup im Störfall.

Niedrige Anschaffungs- und Betriebskosten
Der Optimux-T3L ist eine kostengünstige Variante des Optimux-T3 und einer der preiswertesten M13-Multiplexer auf dem Markt. Der Optimux T3L unterstützt im Gegensatz zum Optimux-T3 keine Ring-Anwendungen, sondern lediglich Punkt-zu-Punkt- und Punkt-zu-Netzwerk-Anwendungen. Das Gerät stellt eine Lösung für E1/T1-Auffäche-rung (fan-out) von T3-Leitungen dar. "Der Optimux-T3L wurde entwickelt, um der Anforderung von Netzbetreibern und Serviceprovidern nachzukommen, ihre Kunden mit Mehrfach-E1- bzw. T1-Services zu versorgen, und das zu niedrigen Anschaffungs- und Betriebskosten", erläutert Nahum. "Da das Gerät E1 und T1 gleichzeitig unterstützt, ermöglicht es international operierenden Carriern, auch multinationalen Kunden entsprechende Services anzubieten".

In dem heute vom harten Wettbewerb geprägten Markt sind die Carrier bemüht, mehr Services über ihre bestehende Infrastruktur anzubieten. Da Carrier mit dem Optimux-T3L 21 E1-Leitungen (statt 16 wie mit konventionellen E3-Multiplexern) über ein Glasfaserkabel transportieren können, adressiert das Gerät genau diese Anforderung. Zudem können zwei Optimux-T3L-Einheiten mittels WDM (Wellenlängemultiplex) über eine einzelne Glasfaser verbunden werden. "Mit dem Optimux-T3L können Carrier ihre Kundenbasis verbreitern, indem sie abgelegene Standorte über eine einzige Glasfaserleitung mit der Ausfallsicherheit von SDH anbinden. ", so Nahum weiter.

Ein Produktfoto steht zum Download bereit:
http://www.unicat-communications.de/2_4_1.html
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