OSTWIND fordert "Mut zum Wind"

Auf der HUSUMwind 2007 präsentiert sich die OSTWIND-Gruppe gut aufgestellt

Regensburg, (PresseBox) - Die Windenergienutzung Europas nimmt einen dynamischen Aufschwung mit 32 % jährlichem Wachstum seit 1995.

Die installierte Leistung hat sich in den letzten fünf Jahren auf rund 48.000 MW mehr als verdoppelt (2006). Zuletzt hat der Europäische Rat am 9. März 2007 entschieden, den Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Energieverbrauch in der EU auf 20 % bis 2020 zu steigern – ausgehend von 6,6 % heute. Davon kann auch die in Regensburg, Straßburg und Odry (CZ) beheimatete OSTWIND-Gruppe profitieren.

Das Unternehmen präsentierte anlässlich der HUSUMwind 2007 seine bisherige Unternehmensbilanz:

- Insgesamt hat das europaweit tätige Planungsbüro bis heute 41 Windparks mit 328 Windenergieanlagen und einer Leistung von 406 MW ans Netz gebracht, weitere 630 MW stehen bis 2010 zu Realisierung an.

- Über 700 Millionen kWh Windstrom aus OSTWIND-Anlagen versorgen pro Jahr mehr als 200.000 Haushalte zu überschaubaren Kosten mit sauberem Strom – also ohne die Emission von Treibhausgasen, von Schwefeldioxid oder Stickoxiden, ohne Feinstäube oder radioaktive Abfälle.

- Allein in Deutschland summiert sich die Leistung der von OSTWIND entwickelten und ans Netz gebrachten Projekte auf 33 Windparks mit über 290 Anlagen. Drei neue Windparks sind in Brandenburg in Bau und weitere 210 MW deutschlandweit in der Entwicklung.

Bei allem Optimismus angesichts der guten Zahlen sieht die Leitung des mittelständischen Familienunternehmens, Gisela Wendling-Lenz und Ulrich Lenz, dennoch auch gewisse Fragezeichen für die Zukunft – und zwar vor allem in Deutschland.

"Der zum Leitthema avancierte Klimaschutz lässt sich in der gebotenen Zeit nur mit Hilfe der Onshore-Windkraft erreichen. Das haben viele in Politik und Gesellschaft noch nicht verstanden!", mahnte deshalb Gisela Wendling-Lenz in Husum. Ulrich Lenz sieht beim Klimaschutz ebenfalls Widersprüche zwischen Willen und Wirklichkeit. "An der Spitze", kritisierte er, "werden hehre Ziele verkündet, die an der Basis leider nicht überall ernst genommen werden."

Das Regensburger Unternehmerehepaar nahm deshalb die Eröffnung der weltgrößten Windmesse zum Anlass, für mehr Mut zur Windkraft zu werben.

"Wir brauchen verbindliche Ziele, stabile Rahmenbedingungen und vor Ort den Mut, sich für die erneuerbaren Energien als klimafreundliche Energiequelle Nr. 1 zu engagieren", forderten Gisela Wendling-Lenz und Ulrich Lenz unisono.

Neben zwei Fachforen zur Frage der „Ästhetik der Windkraft“ und zum Thema „Windkraft als Motor von Bildung und Entwicklung“ präsentiert Ostwind derzeit auf der HUSUMwind die aktuelle Projekt-Pipeline der Gruppe:

- In Frankreich realisiert OSTWIND International unter der Leitung von Fabien Kayser in Pas-de-Calais den größten Windpark des Landes mit 70 Anlagen und 140 MW Leistung. Weitere 320 MW stehen in der Pipeline.

- In Tschechien plant OSTWIND CZ an verschiedenen Standorten Projekte mit einer Leistung von 100 MW, die in drei Phasen umgesetzt werden.

- Darüber hinaus ist OSTWIND in Spanien, Griechenland und weiteren europäischen Ländern aktiv, um dort in den nächsten Jahren Windparks mit 180 MW Leistung zu verwirklichen.

OSTWIND-Gruppe

OSTWIND ist ein unabhängiges Familienunternehmen, das von Gisela Wendling-Lenz und Ulrich Lenz gleichberechtigt geleitet wird. Die in Regensburg, Straßburg und Odry (Tschechien) ansässige Firmengruppe entwickelt, projektiert und errichtet europaweit Windparks zur Nutzung erneuerbarer Energien. Bisher hat OSTWIND 46 Windparks mit insgesamt 349 Anlagen und einer Leistung von 449 MW geplant, gebaut und ans Netz gebracht. Weitere 51 Anlagen sind derzeit auf drei Standorten in Deutschland und Frankreich in Bau.

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