Bericht von DPP und Ooyala zeigt: Die Hälfte der Videoproduktionsumfelder erzielt höheren ROI durch Migration zu IP

(PresseBox) ( London, )
Ooyala, globaler Anbieter von Technologien und Angeboten für die Monetarisierung von Videos, und die Digital Production Partnership (DPP), der Zusammenschluss der Medienbranche für Geschäftsveränderungen, haben gemeinsam den Bericht „The Business Benefits of IP Production“ vorgestellt. Als erster in der Branche analysiert dieser die Vorteile Internet Protocol (IP)-basierter Prozesse und -Technologien in der Videoproduktion. Die Ergebnisse zeigen, dass bis 2022 mehr als die Hälfte der im Bericht untersuchten Videoproduktionsumfelder durch die Anwendung von IP Geschäftsvorteile, steigende Produktivität und einen höheren Return-on-Investment (ROI) feststellen werden.

Insgesamt wurden fast 30 Unternehmen befragt, die über die gesamte Video-Wertschöpfungskette hinweg tätig sind, darunter auch ITV, Sky, BBC und Sony. Von den zehn verschiedenen untersuchten Produktionsumfeldern können fünf den größten ROI durch die Anwendung von IP erwarten: 
  


IP-Distribution: Unternehmen mit Internet-First Distribution Services, OTT
Live Streaming: Unternehmen, die Live-Inhalte über Geräte und soziale Plattformen verbreiten
Ein-Kamera-Shooting: Unternehmen, die über die Cloud auf Filmaufnahmen vor Ort zugreifen
Medienmanagement: Unternehmen, die Medieninhalte verwalten, verschieben und speichern
Cloud-Playout: Lineare TV-Sender mit Cloud-basierten Angeboten


Der Report zieht zudem drei Schlussfolgerungen zu den Geschäftsvorteilen von IP-Produktion: 
  


OTT übertrumpft Rundfunk
Online-Inhalte revolutionieren die Medienindustrie. Daher ist es wenig überraschend, dass Produktionstätigkeiten für diesen Markt die g​rößten wirtschaftlichen Vorteile bieten. Der Bericht zeigt, dass die aufkommenden Möglichkeiten im Online-Bereich neue Geschäftsfelder schaffen werden.



Großveranstaltungen am komplexesten
Umfangreiche Außenübertragungen​ sind die größte Herausforderung in der Medienproduktion, da hierfür häufig vorübergehend ein eigenes Sendezentrum aufgebaut wird. Daher ist der Umstieg auf IP für diese Produktionen besonders komplex und kostenintensiv. Die Branche wird es mit wachsender Konkurrenz von kleinen Außenproduktionen und Live-Streaming-Produktionen zu tun haben. Diese setzen eine komprimierte IP-Infrastruktur ein, um ihre Kosten zu senken und die Flexibilität so zu erhöhen, dass es für traditionelle Sendebetriebe schwierig wird, mithalten zu können.



Nicht nur Produktionsprozesse ändern sich mit IP
Produktionstätigkeiten​, die direkt an OTT-Plattformen liefern, sich wirtschaftlich gesehen häufig bereits jetzt. Allerdings dürfen Aktivitäten wie Medienmanagement, Cloud-Playout und Post-Production nicht vergessen werden. In diesen Bereichen erleichtert ein Technologiewechsel Veränderungen in den Betriebsmodellen besonders. Ähnlich wie die Abschaffung von Videobändern sehr viel weiterreichende Vorteile bot, indem sie vollständig digitales Arbeiten ermöglichte, wird eine komplette IP-basierte Arbeitsweise in diesen Bereichen schließlich all die anderen Innovationen einführen, die hier bisher nur Schlagworte waren, wie Machine Learning oder Analytics.


„Die Ergebnisse zeigen, dass der Einsatz IP-basierter Technologien Medienunternehmen mit Online-Vertrieb als Kerngeschäft, also besonders OTT-Diensten, den größten Mehrwert bietet", so Holger Schöpper, Regional Director CEU bei Ooyala. „Auch der ROI ist für sie am höchsten. Andere Bereiche, wie Asset Management, Cloud-Playout und Post-Production profitieren von Technologien, die die Kosten für manuelle Arbeiten reduzieren, z.B. durch die Automatisierung beim Einfügen der Metadaten."

„Der Bericht beleuchtet als branchenweit erster die Möglichkeiten für den ROI, die der Einsatz von IP-Prozessen für Produzenten, Sendern und Medienunternehmen mit sich bringt“, sagt Belsasar Lepe, Mitbegründer und SVP Products and Solutions von Ooyala. „Media-Logistics-Lösungen wie Ooyala Flex ermöglichen es, eigentlich nicht verbundene und On-Premise-Systeme zu verbinden, sodass Unternehmen die Vorteile von IP sofort oder schrittweise nutzen können, wenn sich ihre Bedürfnisse im Laufe der Zeit verändern.“

Ooyala und die DPP veranstalten auf der NAB am Dienstag, den 25. April, um 8.00 Uhr PST am Ooyala-Stand (SV1000) ein Event, um den Bericht und die Zukunft der IP-Produktion neben BT Sport und PBS zu diskutieren. Wenn Sie an der NAB-Veranstaltung teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an events@ooyala.com.

Über die DPP

Die DPP ist das Netzwerk der Medienbranche für Unternehmensveränderungen. Ursprünglich von den britischen Sendern BBC, ITV und Channel 4 gegründet, ist es nun ein gemeinnütziges Unternehmen mit einem internationalen Mitgliederstamm aus der gesamten Medien-Wertschöpfungskette – von Sender und Distributoren bis hin zu Herstellern und Dienstleistern, von Produktion bis Post-Production, von Handelsinstitutionenn bis hin zu Bildungseinrichtungen. Die DPP nutzt die gesammelten Informationen ihrer Mitglieder um Einblicke zu generieren, Veränderungen zu ermöglichen und Marktchancen zu schaffen. Für weitere Informationen oder für Fragen zur Mitgliedschaft besuchen Sie www.digitalproductionpartnership.co.uk.
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