NI stellt Basisbandversion des Vektorsignal-Transceivers der zweiten Generation für anspruchsvolle Transceiver-Tests vor

Das neue Modell bietet 12-fache Bandbreite und einen größeren anwenderprogrammierbaren FPGA bei 50 % weniger Platzbedarf

München, (PresseBox) - National Instruments (Nasdaq: NATI) trägt mit seinen Systemen für Ingenieure und Wissenschaftler zur Bewältigung der weltweit größten technischen Herausforderungen bei. Das Unternehmen stellt heute eine Basisbandversion seines Vektorsignal-Transceivers (VST) der zweiten Generation vor. Das Modul PXIe-5820 ist der branchenweit erste Basisband-Transceiver mit einer Bandbreite von 1 GHz für komplexe I/Q-Signale, mit dem sich anspruchsvolle Testanwendungen bei RF-Frontendmodulen und -Transceivern, u. a. mit Hüllkurvenverfolgung, digitaler Vorverzerrung (DPD) und 5G-Signalen, durchführen lassen.

„2016 hat NI die Branche bereits mit der RF-Version seines VST der zweiten Generation aufgewirbelt, die Anwendern eine Echtzeitbandbreite von 1 GHz bietet“, so Charles Schroeder, Vice President of RF and Wireless bei NI. „Mit der neuen Basisbandversion des VST knüpfen wir genau dort an. In Kombination mit der Systemdesignsoftware LabVIEW eignet sich der Basisband-Transceiver ideal für die steigenden bzw. wechselnden Anforderungen von Transceiver-Tests. Die softwaredesignte Architektur der VSTs von NI ermöglicht Anwendern zudem eine schnellere Entwicklung sowie geringere Prüfkosten und unterstützt sie bei der Bewältigung von Herausforderungen, die mit herkömmlichen Ansätzen bisher nicht zu lösen waren.“

Der PXIe-5820 verbindet einen Digitizer und einen Arbiträrsignalgenerator für I/Q-Breitbandsignale mit einem leistungsstarken FPGA in einem PXI-Express-Modul, das nur zwei Steckplätze belegt. Mit einer Bandbreite von 1 GHz für komplexe I/Q-Signale eignet sich der Basisband-Transceiver für eine Vielzahl von Anwendungen wie z. B. das Testen von I/Q-Basisbandsignalen von Wireless- und Mobilfunk-Chipsets, die Hüllkurvenverfolgung digital vorverzerrter Signale für Leistungsverstärker sowie die Erzeugung und Analyse von Signalen für neue Mobilfunkstandards wie 5G, 802.11ax und LTE-Advanced Pro.

Produktmerkmale:


1 GHz Echtzeitbandbreite für die Erzeugung und Analyse komplexer I/Q-Signale
Erforderliche Messgenauigkeit für das Testen von 802.11ax-Geräten mit einer EVM-Leistung von -54 dB
Differenzielle 2-Kanal-I/Q-Messung des Basisbands mit 4-Vpp-Eingangs- bzw. 2-Vpp-Ausgangsspannungshub
10-fache Messgeschwindigkeit dank FPGA-basierter Messung und optimierter Messsoftware
Kompakte Größe und nahtlose Synchronisierung zwischen Basisband- und RF-Transceivern für MIMO-Konfigurationen (Multiple Input, Multiple Output) mit 2x2, 4x4, 8x8 oder höher im PXI-Formfaktor
Niedriges Grundrauschen und hoher nutzbarer Dynamikbereich (SFDR)
Anwendungs- und benutzerspezifisch anpassbarer FPGA
Einfache Programmierung dank einheitlicher Softwareumgebung für RF- und Basisband-Transceiver


„Der Basisband-Transceiver ist die konsequente Weiterentwicklung unserer softwaredesignten Architektur“, so Ruan Lourens, Chief Architect of R&D, RF bei NI. „Wir haben die Architektur in jedem nur möglichen Bereich optimiert – von den thermischen und elektrischen Eigenschaften bis zur digitalen Signalverarbeitung –, und können so eine Bandbreite von 1 GHz für komplexe I/Q-Signale in einem äußerst kompakten Formfaktor bereitstellen. Der Basisband-Transceiver kann darüber hinaus mit dem RF-Transceiver PXIe-5840 im Sub-Nanosekundenbereich synchronisiert werden, sodass Anwendern eine vollständige Lösung für das Testen von RF-Signalen und differenziellen I/Q-Breitbandsignalen von Wireless-Chipsets zur Verfügung steht.“

Der Basisband-Transceiver ist integraler Bestandteil der NI-Plattform, die Anwendern das Erstellen intelligenterer Prüfsysteme ermöglicht. Die Plattform umfasst mehr als 600 PXI-Produkte – von DC bis hin zu Frequenzen im mm-Wellenbereich –, die durchsatzstarke Datenübertragungen über PCI-Express-Schnittstellen der 3. Generation unterstützen. Darüber hinaus ermöglichen sie Synchronisierungen im Sub-Nanosekundenbereich und bieten integrierte Timing- und Triggerfunktionen. Mithilfe der produktivitätssteigernden Funktionen der Entwicklungsumgebungen LabVIEW und der Testmanagementsoftware TestStand in Kombination mit dem dynamischen Ecosystem aus Partnern, zusätzlicher IP und Applikationsingenieuren können Anwender ihre Prüfkosten zudem weiter senken, Markteinführungszeiten verkürzen und ihre Prüfsysteme schon jetzt auf die Anforderungen von morgen vorbereiten.

Weitere Informationen zur Basisbandversion des VST der zweiten Generation sind auf der Seite ni.com/vst/ zu finden.

National Instruments Germany GmbH

NI (ni.com) unterstützt Ingenieure und Wissenschaftler mit einer offenen, softwarezentrierten Plattform basierend auf modularer Hardware und einem stetig wachsenden Ökosystem bei der Verwirklichung ihrer technischen Projekte. Mit diesem bewährten Ansatz haben Anwender die volle Kontrolle über alle Aspekte der Anwendungsentwicklung und können so schneller leistungsstarke Prüf-, Mess-, Steuer- und Regelsysteme erstellen, die sich auch an zukünftige Anforderungen flexibel anpassen lassen und dazu beitragen, die Welt zu verändern.

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