Anorganische SiOx-Beschichtungen verbessern die Sperrschichteigenschaften von Biokunststoffen

An der NanoEurope vom 11. – 13. September 2007 werden neuste Entwicklungen der Nanotechnologie für die Verpackungsindustrie vorgestellt

(PresseBox) ( St.Gallen, )
Die Nanotechnologie bietet der Verpackungsindustrie neue Innovationspotenziale. Verbesserte, kontrollierbare und sicherere Verpackungen oder bessere Rückverfolgbarkeit sind Beispiele, die durch Entwicklungen auf der Basis von Nanopolymeren und Nanoverbundstoffen möglich werden.

Welche Anwendungen sind heute schon von grosser Bedeutung und wo liegen Zukunftsfelder? Im Rahmen der Fachkonferenz "Packaging" an der diesjährigen NanoEurope Fair & Conference vom 11. bis 13. September in St.Gallen werden unterschiedliche Aspekte von Materialien, Schichten sowie deren Verarbeitung und Anwendungen behandelt.

Europa ist ein großer Markt für transparente Sperrschichtmaterialien. Im Jahr 2006 verbrauchte die Verpackungsindustrie mehr als 1’225 Millionen Quadratmeter dieser Materialien.

Der Gesamtmarkt wächst jährlich um rund 7%, wobei jener für anorganische Folien noch viel rasanter zunimmt. In den nächsten Jahren werden in diesem Bereich Wachstumsraten von rund 20% erwartet. Ein Grund für diesen Erfolg sind sicher die hoch entwickelten Sperrschichteigenschaften. Anorganische Sperrschichtfolien bieten aber noch viel mehr: Sie sind absolut wasserklar und ermöglichen eine hervorragende Sichtbarkeit des Produktes. Aus Gründen der Produktsicherheit sind sie zudem für Metalldetektoren durchlässig und dank ihrer Mikrowellentauglichkeit sehr konsumentenfreundlich.

PLA-Folien als umweltfreundliche Alternative

PLA-Folien (Polylactic Acid = Polymilchsäure) werden aus Maisstärke hergestellt. Angesichts steigender Erdölpreise wird die Tatsache immer wichtiger, dass diese Sperrschichtfolien aus Mais oder einem anderen nachwachsenden Stoff produziert werden. Ihr Preis ist von jenem des Erdöls unabhängig, so dass sie in Zukunft preislich noch konkurrenzfähiger werden.

PLA-Folien werden aber auch aus Vermarktungsgründen immer häufiger verwendet, denn während des biologischen Abbauprozesses werden diese in Kohlendioxid und Wasser zersetzt und sind vollständig biologisch abbaubar. Eine deutsche Studie hat gezeigt, dass 90% der Konsumenten Kunststoffverpackungen gerne mit einer biologisch abbaubaren Alternative ersetzen würden.

Verbesserte Sperrschichteigenschaften von Biokunststoffen
Im Rahmen der Fachkonferenz "Packaging" an der diesjährigen NanoEurope wird Oliver Vetter, Business Manager bei Alcan Packaging in Kreuzlingen, zeigen, wie anorganische SiOx-Beschichtungen die Sperrschichteigenschaften von Biokunststoffen verbessern können.

Früher waren die Möglichkeiten, Produkte in Biokunststoffe zu verpacken, wegen der schlechten Sperrschichteigenschaften der Folien beschränkt. Sie wurden als Schalen für frische Früchte oder Tüten für Gemüse verwendet, wo die Atmungsfähigkeit der Folie ein Vorteil ist. Für den Einsatz mit Produkten mit einer höheren Anforderung an die Lagerstabilität war die Sperrschicht jedoch nicht gut genug.

Heute hingegen ermöglicht die anorganische SiOx-Beschichtungstechnologie das Aufbringen einer wirksamen Sperrschicht auf Folien auf biologischer Basis. Die gegenwärtig erreichbare Wirksamkeit der Sperrschichten ist so gut, dass die Folien als Deckelfolie für MAP-Schalen oder MAP-Beutel eingesetzt werden können.

Einzigartige Plattform
Die Referentinnen und Referenten der diesjährigen Fachkonferenz "Packaging" an der NanoEurope präsentieren und diskutieren innovative industrielle Produkte, mögliche Strategien bei der Realisierung neuer Produkte sowie Stossrichtungen in der zukünftigen Forschung und Entwicklung. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmer, Leiter sowie Mitarbeiter aus Entwicklung, Produktion und Einkauf aus der Verpackungsindustrie sowie aus den Industrien, die ihre Produkte durch innovative Verpackungssysteme aufwerten.
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