Stadtwerke - Die neuen Player auf dem Telekommunikationsmarkt

Studie zeigt Chancen der Stadtwerke für eine Etablierung im TK-Markt auf

(PresseBox) ( München, )
Der wachsende Breitbandbedarf bietet Stadtwerken die Chance, auf dem Telekommunikationsmarkt Fuß zu fassen. Laut der aktuellen Studie der Unternehmensberatung Mücke, Sturm & Company kann sich die Mehrheit der Stadtwerke ein Engagement als Infrastruktur- oder Telekommunikationsanbieter vorstellen. "Durch den Ausbau von Breitbandnetzen können Stadtwerke neue Geschäftsfelder erschließen, sollten allerdings in Abhängigkeit der jeweiligen Marktlage genau prüfen, welche Aktivitäten für sie sinnvoll sind", empfiehlt Patrick Sturm, Geschäftsführer der Münchner Unternehmensberatung. Die Studie basiert auf einer Befragung deutscher Stadtwerksunternehmen. Sie erläutert die Voraussetzungen für einen Markteintritt und gibt Handlungsempfehlungen für regionale Energieversorger.

Ideale Voraussetzungen - geringe Risiken

Stadtwerke verfügen häufig über die Infrastruktur zum Ausbau von Breitbanddiensten wie Leerrohre und verlegte Glasfasern und sind zudem Spezialisten im Tiefbau. So können sie auch in dünn besiedelten Gegenden Deutschlands aktiv werden, die etablierte Telekommunikationsanbieter bisher nicht versorgen wollen. Diese Nische entdecken Stadtwerke jetzt für sich: Die Hälfte der befragten Stadtwerke gab an, bestehende Netze aus- oder neue Netze aufbauen zu wollen. Durch die Kombination von Breitbanddiensten mit den klassischen Versorgungsleistungen können gerade Stadtwerke einen Kundenvorteil bieten. Ein Markteintritt in den Telekommunikationsmarkt sollte aber - trotz bestehender Vorteile - sorgfältig geprüft werden. Die Experten von Mücke, Sturm & Company empfehlen eine eingehende Analyse der aktuellen Marktlage, des vorhandenen Wettbewerbs, sowie der Ertragspotenziale für verschiedene Szenarien.

So ist zum Full-Service Angebot die Bereitstellung von Breitbandnetzen als Open Access bzw. Dark Fibre für viele Stadtwerke eine nahe liegende Alternative. Dank langfristiger Mietverträge sind die Einnahmen hier gesichert, ohne dass ein separater Vertrieb aufgebaut und umfangreiche Marketingmaßnahmen getroffen werden müssen. "Bei der Wahl der Netztechnologie sind sowohl die langfristige Investitionssicherheit als auch die Möglichkeit zum kurz­ bis mittelfristigen Break­Even für den Erfolg der Geschäftserweiterung entscheidend", verdeutlicht Patrick Sturm.

Mücke, Sturm & Company prognostiziert bei Fortsetzung des aktuellen Trends, dass die deutschen Stadtwerke bis 2015 voraussichtlich eine Milliarde Euro in den Ausbau eigener Breitbanddienste investieren werden. Im Vergleich zu etablierten Telekommunikationsanbietern sind diese Investitionen jedoch gering. Stadtwerke können mit den zur Verfügung stehenden Mitteln zwar regional aktiv werden, aber nicht als überregionale Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen auftreten.
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